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Brück Glücklich und erschöpft zurück aus Schweden
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10:59 11.07.2019
Sieben Tage lang erlebten 20 jugendliche Radler der Kirchengemeinde Brück und ihr Pfarrer viel bei der Radtour durch Schweden. Quelle: privat
Brück

Mit schwerem Gepäck ging es auf zwei Rädern durch die Weiten von Südschweden. Bei ihrer Fahrrad-Zelttour der Kirchengemeinde Brück erlebten 20 Jugendliche und der Pfarrer viele Herausforderungen. Sieben Tage lang waren sie unterwegs in Skandinavien. Nun sind alle glücklich und erschöpft zurück in der Heimat gelandet.

Glücklich und erschöpft sind 20 junge Radler der Kirchengemeinde Brück jetzt von ihrer Zelt- und Radtour durch Schweden zurückgekehrt.

Mit auf der Tour, die Pfarrer Helmut Kautz alljährlich für seine Konfirmanden und weitere Gäste organisiert, war auch Christoph Hübener aus Golzow. Samt der Anreise und der Rückfahrt per Fähre über die Ostsee war der Tross vom 30. Juni bis Mittwoch dieser Woche elf Tage lang unterwegs.

Regen drückte auf die Stimmung

„Den Schlafsack und das weiter Gepäck jeden Morgen wieder neu auf das Fahrrad zu spannen, war vielleicht nicht jedermanns Sache“, berichtet der Golzower. Trotzdem ging es für die Jugendlichen und ihren Pfarrer aus Brück und Umgebung immer weiter durch tiefe Wälder, über Felder und an an der Küste entlang. Auch bei schlechtem Wetter mit Regen, der schon mal auf die Stimmung drückte, kämpften sich die jungen Leute an ihr tägliches Ziel, „um endlich unser geliebtes Zelt wieder aufbauen zu können“, berichtet Christoph Hübener gegenüber der MAZ. „Wenn man dann am Abend im trockenen Zelt lag, hatte man doch ein gutes Gefühl und konnte fast perfekt schlafen – und das sogar immer mindestens acht Stunden lang“.

Gepäck nur per Rad transportiert

Viele Herausforderungen waren zu meistern für die jungen Radler. Ihre gesamte Ausrüstung transportierten sie auf ihren Rädern und per Rad-Anhänger. „Es gab sehr schöne sowie aber auch ein paar schlechtere Tage“, erzählt Christoph Hübener weiter. „Vielleicht lag es an der weiten Strecke, die man fahren musste, am Wetter oder einfach nur daran, dass es wieder einmal nur Müsli zum Mittag gab und man einfach mal wieder richtig Lust auf ein warmes Mittagessen von Oma hatte.“

Sieben Tage lang erlebten 20 jugendliche Radler der Kirchengemeinde Brück und ihr Pfarrer viel bei der Radtour durch Schweden. Mitunter drückte Regen auf die Stimmung. Quelle: privat

Am Ende alle Strapazen waren sich die meisten Schweden-Radler jedoch einig. „Insgesamt war die Fahrt ein schönes Erlebnis und jeder kann mindestens an einer Hand die positiven Sachen abzählen“, resümiert der Junge aus Golzow.

Tolle Menschen kennengelernt

Die Gruppe habe „viele tolle und hilfsbereite, nette Menschen kennengelernt“ und wisse nun, „dass man in der Not in Schweden nie allein ist“.

Besonders dankbar sind die jungen Radler und ihr Pfarrer auch „dem lieben Schweden Ingmar“, der die Gruppe insgesamt zwei Nächte auf seinem Grundstück zelten lassen hat und das letzte Abendbrot für sie gekocht hat. Auch das ist bereits Tradition. Denn schon mehrere Jahre ist der Besuch bei Ingmar für Helmut Kautz und seine Radler inzwischen fester Punkt der Schwedentour.

Und von ihm nahmen auch die Jugendlichen der aktuellen Fahrradtour einen Geheimtipp mit nach Hause. „In Schweden trinkt man seinen Kaffee mit Schnaps“, berichtet Christoph Hübener.

Von Thomas Wachs

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