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Brück Bund hilft der verwüsteten Rochow-Gruft
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Bund hilft der verwüsteten Rochow-Gruft
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15:07 08.05.2019
In der Mitte des Kirchenschiffs befindet sich der Eingang zur sanierungsbedürftigen Rochow-Gruft. Quelle: Christine Lummert
Golzow

Über 150 Jahre lang bestattete das Adelsgeschlecht von Rochow seine Familienmitglieder in der Gruft der Golzower Barockkirche. Nach mehreren Verwüstungen befindet sich die Gruft derzeit in einem unwürdigen Zustand. Das soll sich schon bald ändern. Im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms der Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, Monika Grütters, wird die Familiengruft Rochow eine finanzielle Unterstützung für die Sanierung erfahren.

Barocker Kirchenbau mit acht Ecken: die Erbauer der Golzower Kirche wählten eine besondere Form für das Gotteshaus. Unter dem Fußboden geht es zur Gruft. Quelle: Christine Lummert

Maßgeblich eingesetzt hat sich für die Förderung mit Bundesmitteln die aus Brandenburg stammende Bundestagsabgeordnete Dietlind Tiemann (CDU). So kann die Evangelische Kirchengemeinde Golzow-Planebruch mit 50 000 Euro rechnen, um die Gruft wieder in einen angemessenen Zustand versetzen zu lassen. In der Gruft sind 28 wertvolle Särge des 18. bis 20. Jahrhunderts niedergelegt.

Substanz wird gesichert

Die überregionale Bedeutung der Gruft liegt neben dem bestatteten Personenkreis auch in der Form und Gestaltung der genutzten Särge, der qualitativ hochwertigen Totenfahnen und den Teilen eines Tropaia. Die bewilligten Maßnahmen sichern den Erhalt der vorhandenen Substanz der Bestattungen in der Golzower Gruft, heißt es in einer Presseerklärung von Dietlind Tiemann. Finanzielle Zuwendungen gibt es außerdem für die Orgel der St. Johanniskirche in Niemegk und die Kirche in Bützer (Milower Land).

Von Frank Bürstenbinder

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