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Brück Das wollen die Kommunalwahl-Kandidaten
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18:03 30.04.2019
In Borkwalde stellen sich am 26. Mai sieben Ortsverbände, lokale und einzelne Wahlvorschläge zur Wahl. Quelle: Dirk Fröhlich
Borkwalde

 Am 26. Mai geben Brandenburgs Bürger ihre Stimme nicht nur für die Europawahl ab. Alle fünf Jahre werden bei den Kommunalwahlen auch die Volksvertretungen gewählt.

In der knapp 1500 Einwohner großen Waldgemeinde Borkwalde sind das die Gemeindevertretungen und der ehrenamtliche Bürgermeister. Insgesamt stellen sich sieben Ortsverbände, lokale und einzelne Wahlvorschläge zur Wahl.

Kita-Neubau unterstützen

Der SPD-Ortsverband zieht mit drei Kandidaten in die Wahl: Matthias Stawinoga, Daniel Rigot und Tino Tribanek. Hauptthemen sind für die Kandidaten die Unterstützung des Kita-Neubaus mit integriertem Gemeindesaal, die Taktung des Regionalexpresses 7 auf alle 30 Minuten und ein Flächennutzungsplan, der alle Borkwalder Interessen bündelt.

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„Wir haben eine ganz gute Basis für die nächsten fünf Jahre“, betont Matthias Stawinoga die gute Stimmung im SPD-Ortsverband.

Die Gemeinde

Die Gemeinde Borkwalde gehört zum Amt Brück.

In ihr leben aktuell 1489 Einwohner.

Borkwalde hat eine Fläche von 4,89 Quadratkilometern.

Renate Krüger, Enrico Schulz, Hans-Lothar Schröter, Recarda Ueberschär und Peter Krüger gehen für die Linke ins Rennen. Wichtige Themen für sie sind der Bau einer neuen Kita mit angeschlossenem Gemeindesaal sowie die Suche nach Zuwendungen und Fördermitteln zur finanziellen Absicherung des Kitabaus.

Die Stimmung in der Partei sei optimistisch: „Wir wissen aber auch, dass es nicht leicht wird, da mehr Parteien und Gruppierungen zur Wahl stehen, als beim letzten Mal“, sagt Renate Krüger.

Wer regiert jetzt?

Bürgermeisterin ist Renate Krüger (Die Linke).

Sitze in der Gemeindevertretung:

Die Linke: 3

Borkwalder Notgemeinschaft: 3

Wir in Borkwalde: 3

SPD: 2

Ergebnisse der letzten Kommunalwahl 2014: SPD: 17,7 Prozent; Die Linke: 30,1 Prozent; Wir in Borkwalde: 24,8 Prozent; Borkwalder Notgemeinschaft: 27,4 Prozent.

Fünf Kandidaten stellt der Ortsverband der Grünen auf. Wichtige Ziele sind die kommunale Baumschutzsatzung, Ladestationen für Elektroautos sowie ein gemeindeeigenes Blockheizkraftwerk mit Bürgerbeteiligung als Vision. „Wir sind alle bereit, in der Gemeindevertretung mitzuarbeiten, um den Ort ökologisch und grün zu gestalten“, sagt Kandidat Heribert Heyden.

Zum ersten Mal stellt sich die AfD in Borkwalde zur Wahl und schickt drei Kandidaten ins Rennen. Hauptthemen der Kandidaten sind der explosionsartige Einwohnerzuwachs in Verbindung mit der fehlenden Infrastruktur, eine kostengünstigere Systembauweise für den Kitaneubau und öffentliche Müllkörbe mit Hundetütenspendern. „Die Stimmung ist super, wir sind hoch motiviert“, betont Udo Deichmann.

Astrid-Lindgren-Platz: viele Borkwalder wünschen sich einen Nahversorger. Quelle: Johanna Uminski

Birgit Bendschneider, Norbert Wurche, Erika Neemann-Westphal, Adelheid Hauser-Thilo und Christian Hasler stellen sich für die Borkwalder Notgemeinschaft zur Wahl. „Seit der Wahl 2014 engagieren wir uns als einen Schwerpunkt dafür, die Straßenausbaubeiträge abzuschaffen“, betont Marion Urban.

Im nächsten Schritt soll es auch darum gehen die Erschließungskosten für Sandpisten zu kippen. „Die Stimmung ist sehr gut“, so Urban.

Wer tritt an?

Für die Wahl zur Gemeindevertretung in Borkwalde kandidieren am 26. Mai:

Für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD): Matthias Stawinoga, 1948, Pensionär; Daniel Rigot, 1975, Betriebswirt VWA; Tino Tribanek, 1981, Lebensmitteltechniker.

Für die Linke: Renate Krüger, 1951, Rentnerin; Enrico Schulz, 1986, IT-Administrator; Dr. Hans-Lothar Schröter, 1952, Beamter i. R.; Recarda Ueberschär, 1963, Hotelfachfrau; Peter Krüger, 1954, Informatiker.

Für Bündnis 90/Die Grünen: Martina Heyden, 1960, Künstlerin; Jean Carl Henri Demant, 1964, Selbstständiger; Karin Luther, 1939, Rentnerin; Heribert Heyden, 1953, Künstler; Hans-Michael Luther, 1936, Rentner.

Für die Alternative für Deutschland (AfD): Udo Deichmann, 1968, Unternehmer; Grit Bluhm, 1969, Sekretärin; Lars Hünich, 1971, Angestellter.

Für die Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen-Freie Wähler Borkwalder Notgemeinschaft (Notgemeinschaft): Birgit Bendschneider, 1954, Diplom-Ingenieurin; Norbert Wurche, 1964, Kranfahrer; Erika Neemann-Westphal, 1945, Geschäftsführerin; Adelheid Hauser-Thilo, 1944, Rentnerin; Christian Hasler, 1953, Rentner.

Für Wir in Borkwalde (WiB): Egbert Eska, 1958, Pensionär; Steffi Freyler, 1968, Schulsekretärin; Andreas Link, 1962, Polizeibeamter; Manuel Wiesenburg, 1982, Kfz-Meister; Sebastian Becker, 1997, Straßenbauer; Karin Schmidt, 1950, Rentnerin.

Als Einzelwahlvorschlag kandidiert zudem Manja Kuschan, 1974, Projektleiterin.

Und für die Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister treten an: Renate Krüger (Die Linke) sowie Egbert Eska (WiB).

Egbert Eska, Steffi Freyler, Andreas Link, Manuel Wiesenburg, Sebastian Becker und Karin Schmidt von der Wählergemeinschaft Wir in Borkheide „WiB“ treten zur Wahl an. „Für uns ist die Familienfreundlichkeit und Kinderbetreuung, aber auch die Verbesserung der Infrastruktur eine Hauptaufgabe“, betont Egbert Eska. „Wir sind sehr optimistisch bezüglich der anstehenden Kommunalwahl.“

Manja Kuschan stellt sich für die Wahl zur Gemeindevertreterin auf. Die Projektentwicklerin möchte die Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit in die Gemeinde einbringen und diese in ihren Grundzügen erhalten. Wichtig ist der 44-Jährigen, dass der Waldcharakter erhalten bleibt.

Nahversorger im Ort gewünscht

Außerdem möchte sie sich für einen Nahversorger im Ort, einen vernünftigen, wirtschaftlich vertretbaren Straßenausbau und ein verträgliches Gemeindewachstum einsetzen. „Ich würde mich sehr freuen, wenn ich in die Gemeindevertretung gewählt werde“, betont die Mutter einer Tochter.

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Von Johanna Uminski

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