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Brück Die dienstältesten Politiker wollen es noch einmal wissen
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11:19 27.12.2018
Abgeordnete Gudrun Schmidt und Bürgermeister Ulf Dingelstaedt treten 2019 wieder an. Quelle: Andreas Koska
Cammer

Als im Jahr 1993 Wahlen anstanden, war Ulf Dingelstaedt 30 Jahre alt. „Damals habe ich mich für die Jugendlichen im Dorf engagiert, Veranstaltungen und Disco organisiert“, erinnert sich Dingelstaedt und so beschloss er auch für die Gemeindevertretung zu kandidieren. Er wurde gewählt und ist heute, 25 Jahre später immer noch dabei.

Fünf Jahre später wurde er Bürgermeister von Cammer und als im Jahr 2002 die Gemeinde Planebruch entstand, sollte er ihr Bürgermeister werden. Damit ist er der älteste Bürgermeister im Amt Brück. Der Mathe-, Physik- und Informatiklehrer will im kommenden Jahr erneut antreten. Bei den vergangenen Wahlen hatte er keine Gegenkandidaten. Ob im Mai 2019 noch jemand Bürgermeister von Planebruch werden will, muss sich erst zeigen.

Erste Erfahrungen in Mecklenburg

Genauso lange wie Dingelstaedt ist Gudrun Schmidt Gemeindevertreterin. Zwei Jahre, nachdem die Tierärztin nach Cammer gezogen war, ist sie zum ersten Mal angetreten. Sie hatte schon kommunalpolitische Erfahrung in ihrer mecklenburgischen Heimat gesammelt. „Da habe ich erfahren, dass man den Mund aufmachen muss, wenn man etwas bewirken will“, sagt die heute 64-jährige.

In der jüngsten Gemeindevertretersitzung überreichte ihr Bürgermeister Ulf Dingelstaedt einen Blumenstrauß für 25 Jahre Zugehörigkeit zum Ortsparlament. „Ich war völlig überrascht, habe mit der Ehrung nicht gerechnet, da mir der Zeitraum gar nicht bewusst war“, sagt Schmidt, die sich über die Geste sehr gefreut hat.

Das Tierwohl liegt ihr sehr am Herzen

Kurz vor Weihnachten hat sie, einer von ihr initiierten Tradition folgend, einen Weihnachtsbaum im Golzower Rinderstall aufgestellt. „Vielleicht haben mich deshalb die Bauern nominiert, mir liegt das Tierwohl am Herzen“, sagt sie. Wenn sie wieder gewählt werden sollte, will sich die zweifache Mutter und vierfache Großmutter für seniorengerechtes Wohnen in Planebruch einsetzen.

Beide erwachsenen Kinder sind in Cammer geblieben. Während Sohn Fabian die Tierarztpraxis übernommen hat, in der inzwischen fünf Tierärzte tätig sind, wird sich ihre Tochter vielleicht in einigen Jahren als Frauenärztin in der Region niederlassen.

Viel bewegt für die Dörfer

Dingelstaedt ist überzeugt, dass er in den zwei Jahrzehnten erfolgreich für Cammer und danach für die drei anderen Dörfer gewirkt zu haben. Die Jugendklubs in Cammer und Damelang entstanden, die Wege in den Park wurden saniert, die Beleuchtung ist erneuert worden, das Gemeindehaus in Freienthal wurde gebaut und die in Cammer und Damelang wurden erneuert.

Die Kita „Storchennest“ besteht noch immer, die Spielplätze können sich sehen lassen, zählt der Bürgermeister auf. Als ein großes Projekt für die Zukunft sieht er die Energiewende und erhofft sich daraus Synergieeffekte für die ganze Gemeinde.

Von Andreas Koska

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