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Brück Trommeln, Kriegsbemalung und Totempfahl bei Sommerfest im Tipidorf
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Trommeln, Kriegsbemalung und Totempfahl bei Sommerfest im Tipidorf
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14:12 11.08.2019
Enthüllung des Totempfahls: Hobby-Indianer Burkhard Pitack aus Niemegk bringt Kindern im Borkwalder Tipidorf das Leben der Indianer näher. Quelle: J. Uminski
Borkwalde

Ur-Geschrei und rhythmisches Trommeln dringen aus dem Tipidorf. Um einen bunt bemalten Totempfahl bewegen sich kleine Tänzer mit bunt bemalten Gesichtern und Kopfschmuck. Sie tanzen dem großen Indianer mit seiner Trommel in der Hand hinterher und haben sichtlich Spaß dabei.

Kleine und größere Indianer zu Besuch im Borkwalder Tipidorf: Das Sommerfest stand unter dem Motto „Indianer“ und lockte mit einem bunten Programm Familien und ihre Kinder in die Waldgemeinde.

Das diesjährige Sommerfest im Borkwalder Tipidorf stand unter dem Motto „Indianer“. Fantasievoll klingende Namen wie lachender Fuchs, unsterbliche Katze oder friedlicher Hirsch trugen die Kinder auf einer Wäscheklammer an ihrem Körper. Auf dem Fest lockten viele Bastel- und Mal- sowie Spielangebote ganze Familien mit ihren Kindern in das Tipidorf.

Einige mutige Kinder wagten sich auf den Barfuß-Pfad und liefen über spitze Kienäpfel, Holz und Steine, während andere es sich im Vorlese-Tipi gemütlich machten. Wer wollte, konnten die Nacht unter freiem Sternenhimmel oder im Zelt verbringen.

Bei jedem Fest dabei gewesen

Bei jedem Fest, das im Tipidorf stattfindet, ist Steffi Engelhardt mit ihrer Familie dabei. „Mit den Kindern wird hier immer gebastelt, die Veranstalter sind sehr nett und uns gefällt die Eichhörnchenstation gut“, sagt die junge Mutter. Sie lebt mit ihrer Familie seit dem vorigen Jahr in Borkwalde. Außerdem hüpfe ihre eineinhalbjährige Tochter sehr gerne auf der Slackline, berichtet die Borkwalderin. „Mir gefällt sehr gut, dass die Kinder den Totempfahl selbst gestalten dürfen. Jeder darf malen – auch die Kleinen“, sagt Engelhardt, die sowohl das Angebot für die Kinder als auch die Auswahl an Essen und Trinken lobt.

Süße Kuchenkreationen: für das Sommerfest im Tipidorf beteiligen sich viele fleißige Helfer, auch Kuchen werden gebacken. Quelle: Johanna Uminski

Auch Antje Kräupl ist gerne im Tipidorf und unterstützt die Veranstalter bei der Organisation der Feste. Dieses Mal hat sie einen Indianerkuchen gebacken, mit vielen liebevollen Details wie selbst gestaltete Schokokussindianer und Tipis aus Waffeln und Salzstangen.

„Das ist schon aufwendig, aber ich freue mich, wenn sich so viele daran erfreuen“, sagt die Borkwalderin. „Das Sommerfest steht unter dem Thema „Indianer“ – das interessiert die Kinder und der Indianer kann den Kindern das Leben der Indianer sehr gut vermitteln. Das ist ein sehr schönes Thema“, betont die zweifache Mutter.

Indianer aus Niemegk ist Stammgast

Nicht zum ersten Mal ist Hobby-Indianer Burkhard Pitack zu Besuch im Borkwalder Tipidorf. „Mir macht es immer Spaß und die Kinder freuen sich auch“, sagt der Niemegker. Er hat sein vier Meter hohes Tipi mitgebracht.

Zufrieden mit der großen Resonanz auf das Fest zeigt sich Ulrike Petrus, die Mitbegründerin des Tipidorfes. „Es ist voll, bunt und fröhlich“, resümiert die Borkwalderin. Musikalisch unterstützten Musiker in einer Irish Session mit traditionellen Tanzmelodien aus Irland das Sommerfest.

Von Johanna Uminski

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