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Brück Kummer für Fläming-Pendler: Überfüllung, Zugausfälle und fehlende Wagen beim RE 7
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Kummer für Fläming-Pendler: Überfüllung, Zugausfälle und fehlende Wagen beim RE 7
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13:51 11.09.2019
Das Foto übersendete der Borkheide Frank Seibicke aus dem RE 7 auf dem Weg von Charlottenburg nach Borkheide. Quelle: Frank Seibicke
Borkheide

Viel Geduld müssen Pendler aktuell mitbringen, die mit dem Regionalexpress 7 fahren. Von Überfüllung, Zugausfällen und fehlenden Wagen berichtet Frank Seibicke, der täglich die Bahn von Borkheide nach Charlottenburg nutzt. „Ich stehe im Moment in Charlottenburg im Zug. Er fährt wegen Überfüllung erstmal nicht los. Die Entlastungszüge fallen schon seit Tagen aus und es sind nur kurze Züge mit fehlenden Wagen unterwegs“, berichtet der Borkheider.

Die beschriebene Situation beobachte er schon seit längerem. „Das Problem ist, dass, seitdem der aktuelle Verkehrsvertrag läuft, immer wieder die zugesagten Plätze nicht zur Verfügung stehen“, betont der Gemeindevertreter. Frank Seibicke berichtet weiterhin, dass immer wieder Verbesserungen versprochen worden seien.

Die Lage eskalierte

„Die kamen aber nicht dauerhaft. Die Bahn glaubt immer noch, ihre Fahrzeugreserven seien ausreichend. Das ist der Kern des Problems“, sagt der Borkheider verärgert und erklärt die Situation in der vorigen Woche im Zug, aus dem er der MAZ-Redaktion ein Foto sandte. „Am Dienstag eskalierte die Situation, da auch auf der S-Bahn gebaut wurde. Auch am Mittwoch war die Situation ähnlich. Lediglich der Entlastungszug nachdem er gestrichen wurde, ist kurzfristig wieder in den Plan genommen worden.“

Im Moment sei das Instandhaltungsaufkommen überdurchschnittlich hoch, so dass sich bei einzelnen Fahrten Kapazitätseinschränkungen nicht vermeiden lassen, heißt es vonseiten der Bahn. „Wir arbeiten unter Hochdruck an der Fertigstellung der Fahrzeuge. Nach aktuellem Stand fährt der RE 1 wieder in der vollständigen Zugbildung, der RE 7-Verdichter fährt wieder“, sagt ein Bahnsprecher auf MAZ-Anfrage.

Verkürzte Zuglänge

„Der RE 7 fährt aktuell zum Teil mit verkürzter Zuglänge, die fehlenden Wagen werden durch Fahrzeuge aus anderen Regionen Deutschlands in den kommenden 14 Tagen sukzessiv ersetzt, um wieder die bestellten Kapazitäten zu erreichen“, heißt es weiter.

Trotz der angekündigten Verbesserungen vonseiten der Bahn hofft Frank Seibicke auf langfristige Schritte und tatsächliche Verbesserungen: „Ich wünsche mir endlich Maßnahmen, die Vertrauen schaffen und einen Dienst am Fahrgast, der sich nicht am Minimalismus orientiert“, betont der Borkheider.

Von Johanna Uminski

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