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Brück Millionen für neue Schule und Turnhalle
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Millionen für neue Schule und Turnhalle
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16:45 09.12.2018
Die Borkheider Grundschule braucht mehr Platz. Das zeigte sich auch bei der Einschulung. Quelle: Andreas Koska
Borkheide

Der Bau eines neuen Schulgebäudes für die Hans-Grade-Schule und einer Einfeldturnhalle wurde durch die Gemeindevertreter in Borkheide beschlossen. Wenn alles gut geht, könnten spätestens im Jahr 2020 Erstklässler im Neubau eingeschult werden.

Mehr Schüler und größere Spielfläche

Die Planer der Gemeinde Borkheide gehen davon aus, dass die Hans-Grade-Grundschule zukünftig zweigleisig von der dritten bis zu sechsten Klasse geführt wird.

Dazu soll es auch weiterhin vier Flex-Klassen geben. Hier wird mit einer Anzahl von 25 Schülern je Klasse geplant, also insgesamt 300 Schüler zuzüglich einer Reserve von 10 Prozent.

Außerdem soll das gesamte Campus-Areal von 12.000 auf 18.000 Quadratmeter wachsen. Somit würden pro Schüler 18 Quadratmeter Spielfläche zur Verfügung stehen.

In einer Klausur berieten die Abgeordneten gemeinsam mit der Verwaltung und den Bauplanern „Paul und Störmer“ aus Treuenbrietzen sechs unterschiedliche Varianten,

6,64 Millionen für Variante „1a“

Die Kosten betragen dabei zwischen 5,6 und 8,8 Millionen Euro. Die Gemeindevertretung hat sich für die Variante „1a“ entschieden. Bei den Maßnahmen wird mit Kosten von bis zu 6,64 Millionen Euro gerechnet.

Zuerst soll ein neues Schulgebäude an der Georg-Rothgießer-Straße entstehen. Auf insgesamt 2.800 Quadratmetern Nutzfläche ist geplant, einen zweigeschossigen Neubau dort zu bauen, wo heute Kiefern in den Himmel ragen. Das Grundstück gegenüber des ITBA-Gebäudes wurde der Gemeinde von den Erben Rothgießers geschenkt.

Dabei war die einzige Bedingung, dass an den Unternehmer und Mitbegründer des Ortes erinnert wird. Deshalb wird wohl an der Schule nach Fertigstellung eine Gedenktafel angebracht werden. Ursprünglich war geplant, dort eine Turnhalle zu bauen.

Bedarf für 17 Klassenräume

Aktuell werden an der Hans-Grade-Schule 238 Schüler unterrichtet, der Zuzug in Borkheide und Borkwalde soll jedoch einen höheren Bedarf rechtfertigen. Im Haus sollen 17 Klassenräume, dazu Teilungs- Vorbereitungs- und Funktionsräume, Sanitäreinrichtungen und eine Mensa entstehen. Da die Schule am landesweiten Konzept „Gemeinsames Lernen in der Schule“ beteiligt ist, wird nicht nur eine Küche, sondern auch ein Aufzug eingebaut.

„Das wurde mir versichert“, beteuert Lars Nissen, Leiter des Fachbereiches Soziales beim Amt Brück. Schüler mit Mobilitätseinschränkungen sollen so auch die erste Etage problemlos erreichen können. In der Küche ist beabsichtigt, dass Schüler das richtige Ernährungs- und Essverhalten lernen und Tipps zu einer gesunden Ernährung erhalten.

Neue Turnhalle im Jahr 2021

Nach Fertigstellung der neuen Schule soll der aus dem Jahr 1995 stammende Containerbau der jetzigen Schule abgerissen werden. Er weist nach Aussagen der Planer „erhebliche Mängel“ auf und habe einen großen Sanierungsbedarf.

Danach soll hier im Jahr 2021 eine neue Turnhalle entstehen. Das einzige Spielfeld wird Ausmaße von 15 mal 27 Meter haben. Ein Tribünenbereich ist hierbei nicht vorgesehen. Nach Schulschluss soll die Turnhalle Platz für Veranstaltungen von Sportvereinen und Tanzgruppen bieten.

Nach deren Inbetriebnahme soll im Jahr 2022 die alte Turnhalle zum Lagerraum umfunktioniert werden. Die jetzt gerade um einen Anbau erweiterten Flex-Räume werden dann von der „Integrierten Tagesbetreuung“ genutzt. Hier wird von einem Bedarf für 230 Kinder ausgegangen.

Hoffnung auf Fördergeld

Bei der Finanzierung hofft man auf Fördergelder aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Falls es keine Förderung geben sollte, muss die Gemeinde Borkheide einen Kredit aufnehmen, denn die Sicherstellung des Unterrichts gehört zu den Pflichtaufgaben einer Gemeinde.

Auf Vorschlag des Bürgermeisters Andreas Kreibich beschloss die Gemeindevertretung eine Arbeitsgruppe, die die Bauarbeiten begleiten soll. Dieser sollen nach Vorschlag des Sozialausschusses Vertreter der Eltern, der ITBA, der Lehrer , der Bürgermeister und seine Stellvertreter, die Ausschussvorsitzenden, das Planungsbüro und die Verwaltung angehören.

„Wir sollten auch die Schüler dazu nehmen“, schlug der Bürgermeister vor. Die Abgeordneten folgten dem Vorschlag einstimmig. Schon im kommenden Jahr könnten also Holzernte-Maschinen und Bagger anrollen.

Von Andreas Koska

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