Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brück Oberschule will sich nicht unterkriegen lassen
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Oberschule will sich nicht unterkriegen lassen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:00 21.09.2018
Oberschulleiterin Barbara Neupauer, Bürgermeister Matthias Schimanowski (m.) und sein Vize Michael Klenke beim Gewerbeverein. Quelle: Andreas Trunschke
Brück

Die Oberschule und ihre Zukunft war eines der zentralen Themen beim jüngsten Stammtisch des Brücker Gewerbevereins. Bürgermeister Matthias Schimanowski (Pro Brück) und Schulleiterin Barbara Neupauer haben den Unternehmen aus dem Amt Rede und Antwort gestanden.

Schimanowski warb vehement dafür, in den aktuellen Entwicklungen eine Chance zu sehen. „Wenn wir am Rand des Berliner Speckgürtels liegen, dann sind wir die Borste“,sagte er. Dem stimmte Neupauer zu – und berichtete stolz, dass in diesem Jahr 40 Schüler in der 7. Klasse aufgenommen werden konnten. „Wir haben eine Chance für unsere Schule bekommen und werden sie nutzen“, ergänzte der Bürgermeister.

Kampf für Schulbus von Golzow

Um auch den Golzower Jugendlichen die Chance zum Schulbesuch in Brück zu geben, kämpft er aktuell für einen Schulbus von Golzow nach Brück – denn der Bedarf sei da. Noch beeindruckender fanden die anwesenden Unternehmer jedoch, dass von den Schulabgängern 50,7 Prozent zum Abitur gehen könnten.

„Das wird so vermutlich nicht so schnell zu wiederholen sein“, bekannte Neupauer, „aber es macht deutlich, dass an unserer Schule alle Wege offen stehen.“ Die Schule kann mit kleinen Lerngruppen und mit zwei Klassenlehrern je Klasse punkten. Dringend erforderlich sei jedoch ein schnelleres Internet.

Alle wollen an Schule festhalten

Matthias Schimanowski hat darüber hinaus von Gesprächen mit den anderen Bürgermeistern aus dem Amt Brück berichtet, die alle ausnahmslos an einer weiterführenden Schule im Amtsbereich festhalten wollen. Das trifft offenbar auch auf die Schulleiter zu. Barbara Neupauer sagte, dass die Grundschulen und ihre Oberschule künftig stärker kooperieren wollen.

Und am 8. November wollen sich die Schulen erstmals in einem Wettkampf miteinander messen. Erster Treffpunkt ist die Brücker Oberschule, später soll jede Schule einmal dran sein. Jutta Felgentreu vom Autohof Linthe war von dieser Idee so begeistert, dass sie spontan versprach, einen Wanderpokal zu finanzieren.

Straßenbau geht voran

Im weiteren Verlauf des Abends hat Matthias Schimanowski darüber informiert, dass die Erneuerung der Straße des Friedens demnächst beendet sein wird, aber kurz darauf schon die nächsten Straßenbaumaßnahmen beginnen sollen. So soll ab Mitte Oktober die Straße nach Golzow gefräst und mit einer neuen Schwarzdecke versehen werden. Die Straße muss dazu halbseitig gesperrt werden.

Der Bürgermeister verwies auch darauf, dass die Arbeiterwohlfahrt (Awo) sich zwar aus ihrer Sozialstation zurückzieht, aber keinesfalls aus Brück selbst. Im Gegenteil: In den Räumen des Ortsvereins sollen im nächsten Jahr ein Beratungscenter und ein Seniorentreff entstehen.

Unternehmer für Kreissitz in Bad Belzig

Ferner soll die Beschilderung historischer Gebäude in Brück fortgesetzt werden. In diesem Jahr könnten noch Informationstafeln zur Postsäule, zur alten Bäckerei am Mühlenteich und zur Kirche in Rottstock folgen. Die neue Brücker Stadtschreiberin Karin Hanusch hat schon entsprechende Vorarbeiten geleistet.

Abschließend wurde natürlich auch noch über die mögliche Verlegung der Kreisverwaltung nach Beelitz-Heilstätten gesprochen. Die anwesenden Unternehmer waren sich jedoch einig, dass der Verwaltungssitz in Bad Belzig verbleiben sollte. „Wir müssen den ländlichen Raum stärken“, begründete der Vereinsvorsitzende Michael Klenke, der auch Mitglied im Kreistag ist, diese Haltung.

Von Andreas Trunschke

Die Grundmauern und Innenwände des Feuerwehrgerätehauses in Deutsch Bork stehen schon, jetzt hat Innenstaatssekretärin Katrin Lange einen Förderscheck übergeben. Kameraden wollen Altbau erhalten.

20.09.2018

Weil Personal fehlt, zieht sich die Awo mit ihrer Sozialstation aus Brück zurück und kooperiert bei der Pflege mit der Borkwalder Sozialstation „Lebensfreude“. Betroffen sind 35 Patienten.

18.09.2018

Basteln mit Elefantendung und Holz der Kokospalme: Iruna Müller aus Brück hat als Freiwillige in Indien sehr viel improvisieren müssen. In einem Vortrag schilderte sie ihre Erlebnisse.

18.09.2018