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Brück Großeinsatz nach Kollision auf Autobahn 9
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Großeinsatz nach Kollision auf Autobahn 9
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21:01 26.10.2018
Beim Überschlag dieses völlig zerstörten Audis auf der Autobahn 9 bei Niemegk ist die Beifahrerin am Donnerstagabend schwer verletzt worden. Quelle: Julian Stähle
Niemegk

Zum zweiten Mal in dieser Woche musste die Autobahn 9 im Fläming über Stunden voll gesperrt werden. Grund war ein schwerer Unfall am späten Donnerstagabend. Dabei sind drei Insassen von zwei Fahrzeugen zum teil schwer verletzt worden.

Anhänger kippt auf A9 um

Gegen 21.15 Uhr waren auf dem dreispurigen Autobahnabschnitt zwischen den Anschlussstellen Niemegk und Brück ein Transporter mit Anhänger und ein Audi Coupé kollidiert. Dabei stürzte der zweiachsigen Anhänger des Transportes um. Der Audi überschlug sich. Die Beifahrerin dieses Sportwagens wurde dabei im Unfallwrack eingeklemmt und schwer verletzt.

Nach einem Unfall auf der A9 gestaltete sich die Bergung der Fahrzeuge recht aufwändig. Daher musste die Autobahn insgesamt über sechs Stunden gesperrt werden.

Feuerwehrleute mussten die 29 Jahre alte Frau mit Hilfe von Spreiz- und Schneidwerkzeugen befreien. Die Schwerverletzte wurde sodann mit einem Rettungshubschrauber in das Unfallklinikum nach Berlin-Marzahn geflogen. Auch der 40 Jahre alte Fahrer des Audis und der 55-jährige Fahrer des Transporters wurden verletzt. Sie wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Bergung auf der A9 schwierig

Die Bergung der Fahrzeuge gestaltete sich recht aufwändig. Daher musste die Autobahn insgesamt über sechs Stunden gesperrt werden. Es bildete sich ein massiver Stau in Richtung Norden. Der Verkehr wurde später an der Anschlussstelle Niemegk abgeleitet.

„Insgesamt waren 26 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus dem Raum Niemegk vor Ort“, teilt Tino Bastian, der Amtswehrführer von Niemegk der MAZ mit. „Mit Polizei, Rettungsdienst und weiteren kräften waren es insgesamt wohl 50 Einsatzkräfte am Ort“, schätzt Bastian.

Ursache noch nicht geklärt

Die Ursache des schweren Unfall ist noch nicht genau geklärt. Zum folgenschweren Crash kam es wohl bei der seitlichen Kollision des Transporters mit Anhänger und des Audi-Coupés während eines Überholvorgangs in Höhe der Anschlussstelle Niemegk. Der Transporter kam nach der Berührung ins Schlingern. Der sechs Meter lange Anhänger blieb quer über alle Fahrspuren liegen.

Der Audi überschlug sich nach der Kollision komplett und landete anschließend wieder auf allen vier Rädern im Straßengraben. Dabei wurde der Sportwagen so massiv beschädigt, dass die Beifahrerin schwer verletzt im Wrack eingeklemmt wurde. An den Unfallwagen entstand jeweils Totalschaden. Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf etwa 50.000 Euro beziffert.

Erst in der Nacht zu Dienstag hatte es auf der A9 eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn nach Süden gegeben, nachdem am späten Montagnachmittag ein mit Bierkästen beladener Lastzug bei Klein Marzehns in eine Baustellenabsicherung gekracht war. Eine Massenkollision und hoher Sachschaden waren die Folge.

Von Julian Stähle und Thomas Wachs

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