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Brück Tipidorf und Niemegker Hort planen feste Patenschaft
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Tipidorf und Niemegker Hort planen feste Patenschaft
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19:04 12.08.2019
Corinna Rühlicke (links), Gerhard Schubert und Steffi Andexer freuen sich auf die Zusammenarbeit ihrer Einrichtungen. Quelle: Johanna Uminski
Borkwalde/Niemegk

Der Besuch der Niemegker Kinder aus dem Hort „Flinke Eichhörnchen“ im Borkwalder Tipidorf in den Sommerferien hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Die Kinder fanden es so toll, dass sie noch immer davon reden“, berichtet Hortleiterin Steffi Andexer.

Die Kinder konnten auf dem 4000 Quadratmeter großen Grundstück ihrer Fantasie freie Lauf lassen, halfen beim Füttern der Eichhörnchen in der Auswilderungsstation und bauten Tipis, berichtet die Pädagogin weiter. „Im Tipidorf wird das Bewusstsein der Kinder erweitert“, so Andexer. Nun planen das Tipidorf und der Hort „Flinke Eichhörnchen“ eine Patenschaft.

Baumprinzessin Lotta Riemer pflanzt einen Baum

Als Gastgeschenk des Tipidorfes wird die Baumprinzessin Lotta Riemer einen Baum auf dem Schulgelände pflanzen. „Wir müssen uns erst noch die Genehmigung einholen“, sagt die stellvertretende Hortleiterin Corinna Rühlicke. Begeistert von der zukünftigen Patenschaft zeigt sich Gerhard Schubert, Mitbegründer des Borkwalder Tipidorfes. „Wir haben die gleiche Philosophie, sind für die Natur und möchten die Kinder miteinbeziehen“, sagt der Borkwalder.

Die Hortleitung sieht die Zusammenarbeit als eine Fundgrube, in der man voneinander lernen und gemeinsame Ideen entwickeln kann. „Wir bekommen einen Hortneubau mit einem Spielplatz. Unsere Kinder wollen wir bei der Gestaltung des Spielplatzes einbeziehen. Das Tipidorf ist dafür eine ideale Ideenschmiede, denn die Kinder können von den Erfahrungen hier profitieren“, sagt Andexer.

>>Lesen Sie mehr über das Tipidorf

Den Wunsch, eine Patenschaft mit dem Tipidorf einzugehen, erklärt die Hortleitung ganz einfach. „Weil wir das gleiche Konzept haben und weil die Kinder es mögen.“ Ziel sei eine intensive Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Naturpädagogik, die Schulung aller Sinne und die Förderung der motorischen und handwerklichen Fähigkeiten der Kinder, sagen die Pädagogen.

Fantasie freien Lauf lassen

„Hier in der Natur brauchen die Kinder kein Spielzeug und keinen Computer – hier können sie einfach ihrer Fantasie freien Lauf lassen“, betont die Hortleiterin.

Die Patenschaft soll Teil des Projektes „Haus der kleinen Forscher“ sein. Im April 2017 erhielt der Hort diese Zertifizierung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Im Alltag der Kinder sind mathematische, informatische, naturwissenschaftliche und technische Bildungsinhalte fester Bestandteil, die spielerisch vermittelt werden.

Von Johanna Uminski

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