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Brück Udo Deichmann ist neuer Chef der „Notgemeinschaft“
Lokales Potsdam-Mittelmark Brück Udo Deichmann ist neuer Chef der „Notgemeinschaft“
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07:20 03.08.2018
Udo Deichmann ist neuer Vorsitzender der Borkwalder Notgemeinschaft. Quelle: Andreas Koska
Borkwalde

Die Borkwalder „Notgemeinschaft gegen Zwangserschließungen“ hat einen neuen Vorsitzenden. In der Jahresmitgliederversammlung des Bürgerbündnisses wurde Udo Deichmann zum Nachfolger von Bernd Jähn gekürt. Jähn hatte seit 2013 die Notgemeinschaft geführt. Nach fünf Jahren im Amt hat der 73-jährige nun den Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen abgegeben.

Die im Jahr 2000 gegründete Notgemeinschaft hat sich längst emanzipiert. Sie ist mit einer dreiköpfigen Fraktion, der Marion Urban, Renate Bressel und Norbert Wurche angehören in der Gemeindevertretung vertreten. Vor allem der verträgliche Straßenausbau liegt den Abgeordneten am Herzen. Die Notgemeinschaft greift aber auch alle anderen Themen, vom Kindergartenbau bis zur Ansiedlung eines Nahversorgers auf. Sie ist Mitglied der Freien Wähler Brandenburg.

Der neue Vorsitzende wohnt seit fünf Jahren in der Waldgemeinde. Der gebürtige Hesse war davor in Falkensee zu Hause. Beruflich ist er als Projektleiter im familieneigenen Unternehmen tätig. Es installiert unter anderem Feuerwehr-Gebäudefunkanlagen. Seit Mai betreibt Deichmann mit seiner Lebensgefährtin zudem das Bistro im Waldbad Borkheide.

„Ich habe beobachtet, dass einige Bürger ein Grundstück gekauft haben und danach sofort alle Bäume abgeholzt haben. Ich selbst versuche, möglichst viele zu erhalten“, erzählt Deichmann über seine Motivation, sich für die Waldsiedlung zu engagieren. Der 50-Jährige ist erst Ende 2017 in die Notgemeinschaft eingetreten. „Kommunalpolitik und die Entwicklung Borkwaldes interessieren mich, ich habe schon vor dem Eintritt in die Notgemeinschaft Gemeindevertretersitzungen besucht“, berichtet Deichmann.

Bei ihm zu Hause werde am Kaffee- oder Abendbrottisch seit langem über die Ereignisse im Ort diskutiert. Seine Schwiegermutter, Marion Urban, gehört der Gemeindevertretung an und hat lange den Vorsitz im Bauausschuss gehabt. Nach vielen Gesprächen mit dem Vorstand der Notgemeinschaft erklärte sich Deichmann bereit, für den Vorsitz zu kandidieren. Jetzt führt er den siebenköpfigen Vorstand, dem neben ihm und der Fraktion Gritt Bluhm, Erika Neeman-Westphal und weiterhin Bernd Jähn angehören. „Es freut mich, dass Bernd Jähn weiterhin die Arbeit aktiv unterstützen will“, betont Deichmann. Er ist nach Klaus Mohwinckel, Dietmar Grunert und Bernd Jähn nun der vierte Vorsitzende der Wählervereinigung.

Zu den Einzelheiten der künftigen Arbeit will er sich noch nicht äußern. „Unsere Ziele und Forderungen für die Kommunalwahl im kommenden Jahr werden wir im September vorstellen“, kündigt der neue Vorsitzende an. Dabei dürfte die Initiative der Freien Wähler für einen Straßenausbau ohne Kostenbeteiligung der Bürger im Vordergrund stehen.

Von Andreas Koska

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