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Brück Uwe Paul bleibt Amtswehrführer in Brück
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10:43 29.05.2019
Uwe Paul ist als Amtswehrführer im Amt Brück bestätigt worden. Quelle: Josephine Mühln
Brück

Uwe Paul bleibt Amtswehrführer in Brück. Der Amtsausschuss hat ihn in seiner jüngsten Sitzung für weitere sechs Jahre bestellt. Seine aktuelle Amtszeit endet offiziell am 10. Juni – die neue beginnt dann mit Wirkung vom 11. Juni.

Wie aus der Beschlussvorlage hervorgeht, ist aus den Reihen der Ortswehr neben Uwe Paul auch Jan Stuwe für den Posten vorgeschlagen worden. Somit seien alle Ortswehrführer im Beisein von Kreisbrandmeister Jens Heinze zu den beiden Vorschlägen angehört worden – und haben sich am Ende mehrheitlich für Uwe Paul ausgesprochen.

Widerspruch gegen die Ernennung

Zum ersten Stellvertreter – und ebenfalls für die Dauer von sechs Jahren – ist Danny Hatscher ernannt worden. Er war bislang als Amtsjugendwart eingesetzt. In seiner neuen Position folgt Danny Hatscher auf Marlies Zibulski, die sich „aus persönlichen Gründen nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellt“, wie es in der Vorlage heißt.

Amtsdirektor Marko Köhler hat während der Sitzung darüber informiert, dass ein aktives Mitglied aus einer der Ortswehren im Amt Brück bei der Verwaltung Widerspruch gegen die Ernennung sowohl des Amtswehrführers als auch seines Stellvertreters eingelegt habe.

„Mit der Begründung, dass nur die Anhörung der Ortswehrführer als Führungskräfte nicht ausreichend sei, sondern auch die Gruppen- und Zugführer anzuhören seien“, erläutert Marko Köhler auf Nachfrage.

Ortswehrführer sprechen für Kameraden

„Das ist meines Erachtens nicht gängige Praxis – zumal die Ortswehrführer die Meinung ihrer Kameraden wiedergeben. Deshalb habe ich dem Widerspruch auch nicht stattgegeben.“

Außerdem, so erklärt der Amtsdirektor weiter, sei er von alledem unabhängig und könne dem Amtsausschuss jeden für den Posten vorschlagen, der fachlich geeignet sei.

„In diesem Fall bin ich den Stimmen der Ortswehrführer gefolgt, die sich mit großer Mehrheit für Uwe Paul und Danny Hatscher ausgesprochen haben – und denen ich mein vollstes Vertrauen entgegenbringe“, schließt Marko Köhler.

Antrag auf neues Verfahren gestellt

Planebruchs Bürgermeister Ulf Dingelstaedt hatte sich nach der Information über den Widerspruch dafür ausgesprochen, die Bestellung des Amtswehrführers auszusetzen und ein neues Verfahren durchzuführen.

„Es geht mir hier nicht um die Person, sondern nur um das Wie“, betonte er. Marko Köhler wies darauf hin, dass eine neue Wahl erst im September möglich sei – und bis dahin eine personelle Lücke bleibe.

Die Ausschussmitglieder haben den Antrag von Ulf Dingelstaedt abgelehnt. „Man sollte nicht päpstlicher sein als der Papst“, kommentierte Edda Haage.

Auch Borkheides Ortswehrführer Sascha Hohenstein machte noch einmal deutlich, dass er und die anderen Ortswehrführer im Namen aller Kameraden entschieden hätten. „Wir müssen mit demjenigen, der gewählt wird, ja auch zusammenarbeiten wollen.“

Von Josephine Mühln

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