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Potsdam-Mittelmark Bundestagswahl: Neun Kandidaten zugelassen
Lokales Potsdam-Mittelmark Bundestagswahl: Neun Kandidaten zugelassen
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14:28 28.07.2017
Ein Wähler an einer Wahlurne. Quelle: dpa
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Brandenburg/H

Neun von elf Bewerbern im heimischen Wahlkreis hat der Kreiswahlausschuss an diesem Freitag zur Bundestagswahl am 24. September zugelassen. Zwei Bewerber scheiterten, weil sie nicht genügend Unterstützerunterschriften vorgelegt haben und somit die Voraussetzungen für ihre Kandidatur nicht erfüllten.

Kreiswahlleiter Hans-Joachim Freund und seine Vertreterin Gunda Niemann gaben am Freitag die Zulassung der folgenden Direktkandidaten bekannt: Dietlind Tiemann (CDU), Erardo Rautenberg (SPD), Anke Domscheit-Berg (Die Linke), Klaus-Dieter Riedelsdorf (AfD), Till-Christian Heyer-Stuffer (Grüne/Bündnis 90), Eric Vohn (FDP), Bettina Sommerlatte-Hennig (Freie Wähler) Werner Becker (DKP) und Mathias Täge (Piraten).

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Zwischen diesen Kandidaten können die wahlberechtigten Bürger am 24. September mit ihrer Erststimme wählen. Zum Wahlkreis 60 gehören die Stadt Brandenburg/Havel sowie einige Gemeinden der Landkreise Potsdam-Mittelmark, Havelland und Teltow-Fläming.

Gescheitert an der Zulassungshürde sind Stefan Krähe von der satirischen geprägten „Die Partei“ sowie Einzelbewerber Thomas Rödiger.

Die Kreiswahlleitung hat in diesem Jahr offenbar wenig Mühe, Bürger zu finden, die am Wahlsonntag den korrekten Ablauf der Wahl begleiten. In den 75 heimischen Wahlbezirken werden etwa 550 Wahlhelfer benötigt. 45 Prozent der Wahlhelfer haben sich freiwillig für diesen Dienst gemeldet, deutlich mehr als bei früheren Wahlen. Die übrigen Helfer kommen aus den Verwaltungen.

Von Siad Saati