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Potsdam-Mittelmark Corona-Auswirkungen: Müllentsorger APM fürchtet Probleme im Landkreis
Lokales Potsdam-Mittelmark

Corona-Auswirkungen:  Müllentsorger APM fürchtet Probleme in Potsdam-Mittelmark     

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12:42 19.01.2021
Trotz Corona-Problemen will die Abfallwirtschaftsgesellschaft Potsdam-Mittelmark (APM) die Abfuhr am Laufen halten. Hier ein Bild vor der Pandemie.
Trotz Corona-Problemen will die Abfallwirtschaftsgesellschaft Potsdam-Mittelmark (APM) die Abfuhr am Laufen halten. Hier ein Bild vor der Pandemie. Quelle: Thomas Wachs
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Niemegk

Angesichts der sich verschärfenden Corona-Pandemie kann der Abfallwirtschaftsbetrieb Potsdam-Mittelmark Probleme bei der Müllentsorgung nicht mehr ausschließen.

„Im Moment haben alle Bereiche des öffentlichen Lebens sehr mit der angespannten Corona-Situation und vor allem mit der hohen Ansteckungsrate zu kämpfen. So bleibt davon auch die Abfallentsorgung nicht verschont“, erklärt Mona Belz, APM-Sprecherin am Hauptsitz des kreislichen Unternehmens in Niemegk.

Reguläre Entsorgung hat Vorrang

Derzeit könne die reguläre Abfallentsorgung für Restmüll, Bioabfall sowie Pappe und Papier noch weitgehend unberührt von Problemen erfolgen. „Diese wird von uns vorrangig abgesichert“, erklärt Belz.

Auch das Maskottchen des APM-Entsorgungsbetriebes ruft zur Corona-Vorsicht auf. Quelle: APM

Doch könne es bei weiterer Dezimierung und Ausfall von Personal auf Grund von Krankheit, Quarantäne-Anordnungen oder fehlender Kinderbetreuung dazu kommen, dass es Terminverschiebungen oder Verzögerungen bei der Abfuhr von Sperrmüll, Elektrogeräten und Weihnachtsbäumen gibt. „Hier bitten wir um Nachsicht und Verständnis“, heißt es.

Sie versichert: „Wir setzen auch aktuell alles uns Erdenkliche und Mögliche in Bewegung, um die Abfallentsorgung reibungslos am Laufen zu halten.“

Wertstoffhöfe mit Auflagen offen

Weiterhin geöffnet sind aktuell die drei Wertstoffhöfe in Niemegk, Werder/Havel und Teltow für den Kundenverkehr. „Dort müssen sich Bürger aber darauf einstellen, dass nur eine begrenzte Anzahl von Kunden auf dem Hof zugelassen ist“, erklärt die APM-Sprecherin.

Auch seien Hygieneregeln, wie die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes, Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen Personen und das Desinfizieren der Hände vor und nach dem Betreten der Kassen-Räume einzuhalten. Auch sollten fällige Entsorgungsgebühren vor Ort ausschließlich bargeldlos bezahlt werden.

Service-Büros geschlossen

Für den Kundenverkehr geschlossen bleiben zur Corona-Vorsorge aktuell die APM-Verwaltung in Niemegk sowie das APM-Bürgerbüro in Teltow. „Für Korrespondenz mit uns stehen wir den Kunden telefonisch und auf schriftlichem Weg zur Verfügung“, erklärt Mona Belz.

Sie bittet die Kunden um Verständnis und Mitwirkung, „damit die Abfallentsorgung auch in dieser schwierigen Zeit ordnungsgemäß durchgeführt werden kann“, sagt die APM-Sprecherin.

Von Thomas Wachs