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Potsdam-Mittelmark Corona-Update am Mittwoch: Mittelmark hat eine Inzidenzvon 60,0
Lokales Potsdam-Mittelmark

Corona-Lage in Potsdam-Mittelmark: Zahlen und Nachrichten von heute, 12. Mai 2021

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11:03 12.05.2021
In diesem Artikel erfahren Sie alles über den aktuellen Stand der Verbreitung des Coronavirus in Potsdam-Mittelmark.
In diesem Artikel erfahren Sie alles über den aktuellen Stand der Verbreitung des Coronavirus in Potsdam-Mittelmark. Quelle: Fusion Medical Animation/Unsplash/hfr / RND/kha
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Potsdam-Mittelmark

Die Corona-Pandemie breitet sich aus – auch im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Sowohl das Gesundheitsamt des Kreises als auch das Land Brandenburg geben täglich Lagebilder heraus. Auf dieser Grundlage informieren wir an dieser Stelle vormittags und nachmittags über die aktuelle Infektionslage in Potsdam-Mittelmark. Hinweis: Die veröffentlichten Zahlen von Kreis und Land können voneinander abweichen.

Die Lage am Mittwoch, 12. Mai:

Auch am Mittwoch bewegt sich die Inzidenz des Landkreises Potsdam-Mittelmark weiter nach unten – wenn auch zaghaft: Mit einem Sieben-Tage-Wert von 60,0 liegt der Kreis aber bereits 17 Tage unter der 100er-Marke. Vor einer Woche betrug die Inzidenz noch 78,5 und vor zwei Wochen sogar 96,97.

Heute liegt nur Ostprignitz-Ruppin mit 41,5 unter einer Inzidenz von 50, da Brandenburg (Havel) einen Anstieg auf 55,4 hinnehmen muss. Fünf Kreise liegen heute über 100, da nicht nur in Elbe-Elster (145,3), Oberspreewald-Lausitz (122,5) und Spree-Neiße (129,3), sondern auch in Cottbus der Wert gestiegen ist (112,4). Die Potsdamer Inzidenz bewegt sich dafür mit 105,4 endlich wieder stärker nach unten (Vortag: 115,3).

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Die Lage am Dienstag, 11. Mai:

Mit einer Inzidenz von 61 bewegt sich der Sieben-Tage-Wert des Landkreises Potsdam-Mittelmark auch weiter nach unten. Am Montag lag er bei 64,6.

15 Neuinfektionen wurden gemeldet, davon allein sechs Fälle aus Kloster Lehnin, vier aus Stahnsdorf und drei aus Kleinmachnow. Verstorben sind bisher 195 Mittelmärker im Zusammenhang mit Covid-19.

Der Kreis Ostprignitz-Ruppin (38,4) sowie die kreisfreie Stadt Brandenburg (Havel) (45,7) haben aktuell die niedrigsten Inzidenzen in Brandenburg. Potsdam (115,3), Elbe-Elster (139,5), Oberspreewald-Lausitz (117) und Spree-Neiße (125,7) sind die vier Kreise, die noch über dem Wert von 100 liegen.

Die Lage am Montag, 10. Mai:

Nach einem Absinken des Sieben-Tage-Wertes des Landkreises Potsdam-Mittelmark am Sonntag auf 61,4 steigt sie nach Angaben des Landes Brandenburg am Montag wieder leicht auf 64,6. Damit lieg die Inzidenz des Kreises schon den 15. Tag unter der wichtigen Marke von 100.

Aktuell liegt kein Kreis und keine kreisfreie Stadt mit ihrem Sieben-Tage-Wert über 150, sechs – inklusive Potsdam mit 127,5 – liegen über 100, zwei sogar unter 50: Ostprignitz-Ruppin mit 42,5 sowie Brandenburg (Havel) ganz knapp mit 49,9.

Die Lage am Sonntag, 9. Mai:

Die Inzidenz des Landkreises Potsdam-Mittelmarkes sinkt weiter: Am Sonntag liegt sie nach Angaben des Landes Brandenburg bei 61,4 und damit erneut niedriger als am Vortag (63,7). Das ist der 14. Tag in Folge, an dem der Kreis unter einem Sieben-Tage-Wert von 100 liegt.

Laut dem Gesundheitsministerium Brandenburg sind am Sonntag sieben neue Corona-Fälle gemeldet worden, seit Beginn der Pandemie wurden damit 7.629. laborbestätigte Infektionen gezählt. Die Zahl derer, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind, liegt weiter bei 195.

Die Lage am Samstag, 8. Mai:

Die Inzidenz des Landkreises Potsdam-Mittelmarkes ist noch weiter gesunken: Am Samstag liegt sie nach Angaben des Landes Brandenburg bei 63,7 und damit erneut niedriger als am Vortag (68,3). Das ist der 13. Tag in Folge, an dem der Kreis unter einem Sieben-Tage-Wert von 100 liegt.

Laut dem Gesundheitsministerium Brandenburg sind am Samstag 11 neue Corona-Fälle gemeldet worden, seit Beginn der Pandemie wurden damit 7.624. laborbestätigte Infektionen gezählt. Am Samstag wurde in der Mittelmark ein neuer Corona-Toter gemeldet, die Zahl derer, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind steigt damit auf 195.

Die Lage am Freitag, 7. Mai:

Die Inzidenz des Landkreises Potsdam-Mittelmarkes sinkt weiter: Am Freitag liegt sie nach Angaben des Landes Brandenburg auf 68,3 und damit erneut niedriger als am Vortag (72,5). Das ist der zwölfte Tag in Folge, an dem der Kreis unter einem Sieben-Tage-Wert von 100 liegt.

Ostprignitz-Ruppin bleibt auch weiterhin unter 50, wenn auch nur knapp mit 49,6. Ostspreewald-Lausitz ist dafür als einziger Kreis in Brandenburg wieder ebenso knapp über 150 gelandet (150,9).

Die Lage am Donnerstag, 6. Mai:

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Potsdam-Mittelmark bleibt am elften Tag in Folge unter dem Wert von 80. Gegenüber dem Vortag (78,5) sank sie sogar um weitere sechs Werte auf 72,5. Das meldet der Landkreis für Donnerstag. Allerdings verzeichnet er auch 36 Neuinfektionen, was einer Zunahme von sechs neuen Coronapatienten im Vergleich zum Mittwoch (30 neue Fälle) entspricht. Außerdem ist eine weitere Person aus Teltow am oder im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Todesfälle im Landkreis auf insgesamt 194 Personen.

Nach Angaben des mittelmärkischen Gesundheitsamtes haben sich im Landkreis seit dem Ausbruch der Pandemie 7581 Einwohner mit dem Virus infiziert. Die Zahl der aktuellen Fälle gibt der Kreis mit 372 Betroffenen an. Insgesamt 7067 Mittelmärker gelten derzeit als genesen. Spitzenreiter bei den Neuinfektionen waren am Donnerstag die Kommunen Michendorf, Teltow, Stahnsdorf, Beelitz und Kloster Lehnin. Fünf neue Fälle meldete Michendorf. Die nächst genannten Kommunen registrierten jeweils vier Neuerkrankungen.

Auch im restlichen Brandenburg sieht es ähnlich aus, erstmals liegt auch ein Kreis unter 50: Für Ostprignitz-Ruppin wird heute ein Sieben-Tage-Wert von nur 42,5 gemeldet (Mittwoch: 71,8). Heute liegt auch kein Kreis mehr über 150, auch für Elbe-Elster, das am Dienstag noch eine Inzidenz von 183,6 hatte, meldet das Land 145,3.

Die Lage am Mittwoch, 5. Mai:

Auch heute bleibt die Inzidenz des Landkreises Potsdam-Mittelmark mit 78,5 unter 80 und ist damit noch einmal ein wenig niedriger als am Vortag (79,4). Der Trend des sinkenden Sieben-Tage-Wertes hält also weiterhin an, der Kreis liegt somit den zehnten Tag unter 100.

Mittlerweile liegen jedoch schon vier Kreise unter der Mittelmark: Märkisch-Oderland (64,9), Ostprignitz-Ruppin (71,8), Barnim (73,4) und Oberhavel (78,4). Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald haben Werte von rund 88. Die höchste Inzidenz verzeichnet weiterhin Elbe-Elster mit 151,2 (Vortag: 183,6).

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark meldete am Mittwoch 30 Neuinfektionen. Das ist deutlich mehr als in den vergangenen Tagen. Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten seit Pandemie-Beginn erhöht sich auf 7539. Davon gelten 7037 als genesen. Zu beklagen ist ein weiterer Verstorbener, der aus Treuenbrietzen stammt. Nach Kreisangaben sind insgesamt 193 Mittelmärker seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 an oder mit dem Coronavirus gestorben. Dem Gesundheitsamt sind 308 aktuell Infizierte bekannt, die meisten davon mit 35 aus Teltow. 1238 Menschen befinden sich in angeordneter Quarantäne.

Der Kreis meldete zudem eine Neuinfektion unter dem Personal der Kita „Ameisenburg“ in Kleinmachnow. Die Umgebungsuntersuchung laufe derzeit, hieß es. Im Fall der Kita in Deetz in der Gemeinde Groß Kreutz (Havel) wird die Anordnung zur Quarantäne zurückgezogen. Dort waren zwei Schnelltests positiv, die genaueren PCR-Tests danach aber negativ.

Die Lage am Dienstag, 4. Mai:

Mit einer Inzidenz von 79,4 bewegt sich der Sieben-Tage-Wert des Landkreises Potsdam-Mittelmark am Dienstag weiter nach unten und damit in die richtige Richtung. Das ist ein Rückgang von 12,49 im Vergleich zum Vortag.

Doch die Mittelmark ist damit nicht einmal der Musterschüler in Brandenburg, Ostprignitz-Ruppin (63,7), Barnim (71,3) und Märkisch-Oderland (77,6) haben noch niedrigere Werte. Mit 183,6 ist Elbe-Elster Schlusslicht, gefolgt von Ostspreewald-Lausitz (159,1), Cottbus (157,5) und Spree-Neiße (157,4).

Der Inzidenz-Wert in Potsdam-Mittelmark liegt den neunten Tag in Folge unter der Marke von 100. Der Landkreis konnte deshalb inzwischen die Corona-Regeln etwas lockern. So gelten in Potsdam-Mittelmark keine Ausgangsbeschränkungen mehr. Die Kreisverwaltung meldete am Dienstag insgesamt 13 Neuinfektionen. Nach einer statistischen Bereinigung wurden vier Fälle abgezogen. Die vier Infizierten wurden vom mittelmärkischen Gesundheitsamt gelistet, sind aber nicht offiziell als im Landkreis wohnhaft gemeldet, hieß es zur Erklärung.

Die Zahl der Mittelmärker, die sich seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben, steigt auf 7509. Davon gelten 7008 als genesen. Dem Gesundheitsamt sind 308 aktuell Infizierte bekannt, die meisten davon mit 40 aus Teltow. In Quarantäne befinden sich 1209 Menschen.

Der Landkreis meldete zudem einzelne Infektionen aus mehreren Kindereinrichtungen, darunter aus der Kita „Waldwichtel“ in Dippmannsdorf.

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Die Lage am Montag, 3. Mai:

Acht Corona-Neuinfektionen meldet das Land Brandenburg am Montag für den Landkreis. Damit bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz auf dem Niveau der Vortage und liegt jetzt bei 91,89 (Vortag 91,0). Insgesamt haben sich nach Landesangaben seit Pandemie-Beginn 7506 Mittelmärker nachweislich mit dem Virus angesteckt.

331 Menschen aus dem Landkreis werden in der Statistik als aktuell infiziert angegeben. Die meisten bestätigten aktuellen Fälle zählen Teltow (40), Kloster Lehnin (37) und Werder (34).1247 Mittelmärker befinden sich in angeordneter Quarantäne – 263 davon allein in Teltow sowie 146 in Werder.

An der Otto-Nagel-Grundschule in Bergholz-Rehbrücke gab es eine bestätigte Infektion unter dem Personal, weshalb etwa 20 Kontaktpersonen in Quarantäne sind. Einen positiven Schnelltest meldete die Kita Märchenwald in Phöben; der PCR-Befund steht noch aus. Die vorsorgliche Quarantäne für mehrere Erzieher und Schüler gilt bis 12. Mai. Der positive Corona-Schnelltest in der Kita „Teltower Rübchen“ hat sich nach Kreisangaben nicht bestätigt, weshalb die Quarantäne aufgehoben werden soll.

Die Lage am Sonntag, 2. Mai:

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 91,0 am Sonntag (Vortag 91,9) bleibt Potsdam-Mittelmark weiter unter der kritischen Schwelle 100. Seit heute gelten, wie angekündigt, wieder etwas lockerere Regeln für den Landkreis. Welche das sind, zeigt diese Übersicht.

Das Land Brandenburg meldet zudem für den Kreis 18 Corona-Neuinfektionen, womit die Gesamtzahl der nachweislichen Ansteckungen seit Pandemie-Beginn in Potsdam-Mittelmark auf 7503 steigt. 192 Mittelmärker sind in Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Das Land informiert über einen neuen Todesfall, der in der Kreis-Statistik aber bereits seit mehreren Tagen aufgeführt ist.

Die Lage am Samstag, 1. Mai:

Auch am 1. Mai bleibt die 7-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark unter der kritischen 100er-Marke und beträgt am Samstag 91,9. Damit ist sie im Vergleich zum Vortag (93,27) leicht gesunken – liegt aber immer noch über dem Wert von Donnerstag (88,2). Potsdam-Mittelmark liegt nach wie vor deutlich unter der durchschnittlichen 7-Tage-Inzidenz des Landes, die liegt am Samstag in Brandenburg bei 109,7.

Das Land meldet am Samstag für den Landkreis 18 Neuinfektionen, insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Potsdam-Mittelmark nachweislich 7485 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Die Lage am Freitag, 30. April:

Die Corona-Inzidenz liegt am Freitag im Landkreis weiter unter 100, ist aber leicht angestiegen. Laut Gesundheitsministerium beträgt die Inzidenz jetzt 93,27 (Vortag 88,2). Fünf Tage infolge hat der Wert die kritische Marke 100 unterschritten, womit ab Sonntag wieder leicht gelockerte Regeln gelten.

Der Landkreis meldete am Freitag 42 Neuinfektionen. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle seit Pandemiebeginn auf 7456. Von den Infizierten gelten inzwischen 6883 als genesen. Dem Gesundheitsamt sind 378 aktuell Infizierte bekannt, die meisten davon aus Teltow (41) und Werder (38). In Quarantäne befinden sich derzeit 1235 Mittelmärker.

Jeweils einzelne positive Testbefunde meldete der Kreis aus mehreren Kindereinrichtungen in Teltow, Nuthetal und Michendorf. Betroffen sind unter anderem die Teltower Kitas „Käferland“, „Sonnenblume“ und „Teltower Rübchen“ sowie die Grundschule „Anne Frank“ in Teltow. Auch in den Michendorfer Kitas „Tausendfüßler“ und „Ameisenhügel“ sowie in der Nuthetaler Kita „Anne Frank“ gab es einzelne Corona-Fälle. Für Personen, die in den Einrichtungen direkten Kontakt mit positiv Getesteten hatten, wurde Quarantäne angeordnet.

Die Lage am Donnerstag, 29. April:

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt weiter: Nach Angaben des Gesundheitsministeriums liegt der Wert für Potsdam-Mittelmark am Donnerstag bei 88,2 (Vortag 96,97). Damit fehlt dem Kreis nur noch ein Tag, der die kritische Grenze 100 unterschreitet, damit ab Sonntag einige Corona-Regeln wieder gelockert werden. Seit einer Woche schon sinkt die Inzidenz in Potsdam-Mittelmark stetig. Der Abwärtstrend zeigt sich auch in einigen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg.

Der Landkreis meldete am Donnerstag 56 Neuinfektionen. Darunter sind auch einzelne Corona-Fälle aus drei Kitas in der Stadt Teltow. Die Ermittlungen des Gesundheitsamtes laufen, teilte der Kreis mit. Betroffen sind die Kitas „Rappelkiste“, „Pusteblume“ und „Felsenblume“.

Insgesamt hat das mittelmärkische Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie 7414 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Davon gelten 6849 inzwischen als genesen. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 369 aktuell Infizierte bekannt, die meisten mit jeweils 40 aus Teltow und dem Amt Wusterwitz. In angeordneter Quarantäne befinden sich in Potsdam-Mittelmark momentan 1120 Menschen, die meisten davon in Werder (152) und in Teltow (146).

Die Quarantäne für die Erzieher und Kinder der Kita Eichenhof in Werder dauert bis zum 7. Mai, wie die Kreisverwaltung auf MAZ-Nachfrage erklärte.

Die Lage am Mittwoch, 28. April:

Die Corona-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark hat sich im Vergleich zum Vortag kaum bewegt und liegt nach Angaben des Landes jetzt bei 96,97 (Dienstag 97,4). Den dritten Tag infolge hat die Inzidenz die für die Corona-Notbremse kritische Marke 100 damit unterschritten. Fünf Tage sind maßgeblich für eine Lockerung der Regeln.

In Werder ist die Kita Eichenhof wegen eines Corona-Falls komplett geschlossen worden. Unklar ist noch, wie lange sich die 25 Kinder und vier Erzieher in Quarantäne befinden werden. An der Caputher Grundschule endet heute die Massen-Quarantäne, allerdings hat sich ein Verdachtsfall in der Schülerschaft bestätigt, womit es eine neue Isolations-Anordnung gibt.

An der Grundschule Otto-Nagel in Nuthetal wurde ein Schüler der Klassenstufe vier positiv getestet. Eine Kontaktliste wurde erstellt, die Quarantäne wurde vom Gesundheitsamt bis 7. und 9. Mai festgelegt.

In einem Betrieb der Lebensmittelverarbeitung in Brück gibt es mittlerweile schon acht positive Befunde von Arbeitnehmern. Die Kontaktermittlung laufe weiter, „gestaltet sich jedoch schwierig“, teilte der Landkreis mit.

Auch eine Erzieherin in der Kita „Am Mühlenberg“ im Groß-Kreutzer Ortsteil Deetz ist positiv getestet worden und hatte letztmalig am 27.April Kontakt zu Kindern und Kolleginnen. Eine Kontaktpersonenliste wird erstellt. „Aufgrund der personellen und räumlichen Situation sind alle anwesenden Personen als Kategorie-1-Kontakt einzustufen und bis zum 11.Mai unter häusliche Quarantäne zu stellen“, teilte der Kreis mit.

Einzelne Corona-Fälle meldete der Kreis zudem aus einer Kita in Lehnin sowie aus dem Schulhort und der Grundschule Pritzerbe.

Für Potsdam-Mittelmark meldete der Landkreis am Mittwoch insgesamt 28 Neuinfektionen. Damit erhöht sich die registrierte Zahl der Mittelmärker, sie sich seit Pandemiebeginn mit dem Coronavirus angesteckt haben, auf 7358. Davon gelten 6805 als genesen. Derzeit sind dem Gesundheitsamt 357 aktuell Infizierte bekannt. In Quarantäne befinden sich 997 Menschen. Die Zahl der Verstorbenen liegt nach Kreisangaben unverändert bei 192.

Neuigkeiten aus dem Landkreis: In Güterfelde ist die Corona-Teststelle wegen geringer Nachfrage geschlossen worden. Und: Den Corona-Impfstellen in Bad Belzig, Treuenbrietzen und Lehnin droht ein Stopp.

Die Lage am Dienstag, 27. April:

Den zweiten Tag infolge befindet sich die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark unter 100: Das Land meldet für den Kreis am Dienstag einen Wert von 97,4 (Vortag 99,74). Setzt sich der Abwärtstrend weiter fort und bleibt Potsdam-Mittelmark bis Freitag durchgehend unter 100, würden die Corona-Regeln ab Sonntag wieder gelockert werden. Das betrifft unter anderem private Treffen mit mehreren Personen, die nächtliche Ausgangsbeschränkung und die Öffnung von Geschäften.

Der Landkreis hat am Dienstag 18 Neuinfektionen gemeldet. Positiv getestet wurde ein Schüler der Förderschule in Kleinmachnow, die Umgebungsuntersuchung läuft, sagte Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert. In der Internationalen Schule in Kleinmachnow ergab ein Schnelltest bei einem Mitarbeiter einen positiven Befund, der mit einem genaueren PCR-Test gecheckt wird. Das Ergebnis steht noch aus. Die Kontaktpersonen sind im Homeoffice, sagte Schwinzert. Nach Kreisangaben hat sich auch ein Mitarbeiter der Seniorenresidenz „Oskar Picht“ in Bergholz-Rehbrücke mit dem Coronavirus angesteckt. „Die Bewohner werden in der Pflegeeinrichtung abgestrichen und fortlaufend beobachtet.“ Zudem ist eine Erzieherin des Hortes der Karl-Hagemeister-Schule in Werder erkrankt. „Die Umgebungsuntersuchung läuft“, teilte der Kreis mit.

Im Landkreis ist ein weiterer Verstorbener zu beklagen, der aus Werder stammt. Nach Kreisangaben erhöht sich die Zahl der Mittelmärker, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, auf 192. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 383 aktuell Infizierte bekannt.

Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 haben sich nachweislich insgesamt 7330 Menschen aus dem Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 6753 inzwischen als genesen. In Quarantäne befinden sich momentan 1143 Mittelmärker

Im Landkreis gibt es inzwischen rund 40 Stellen, an denen sich Mittelmärker kostenfrei auf das Coronavirus testen lassen können. Welche Stationen im Potsdamer Umland zur Verfügung stehen, zeigt diese Übersicht. In Wusterwitz verändern unterdessen die steigenden Corona-Zahlen den Alltag vieler – eine Schulleiterin ist am Limit, der Amtsdirektor sagt Veranstaltungen ab und erhöht die Zahl der Tests.

Die Lage am Montag, 26. April:

Mit 99,74 ist die Inzidenz des Landkreises Potsdam-Mittelmark erstmals seit 14. April wieder knapp unter 100 gerutscht. Gestern betrug sie 102,51. Damit liegt Potsdam-Mittelmark weiterhin hinter Barnim mit einem Sieben-Tage-Wert von 75,04 auf dem zweitbesten Platz in Brandenburg. Bleibt die Inzidenz im Landkreis nun fünf Tage hintereinander – also bis Freitag, unter 100, würden ab Sonntag einige Corona-Regeln gemäß dem veränderten Infektionsschutzgesetz wieder gelockert werden, wie die Kreisverwaltung bestätigte.

Nur neun Corona-Neuinfektionen meldete die Kreisverwaltung am Montag. Elf bereits gemeldete Infektionen wurden anderen Gesundheitsämtern zugeordnet und aus der Landkreis-Statistik wieder gelöscht. Insgesamt haben sich 7312 Mittelmärker seit Pandemie-Beginn nachweislich mit dem Virus angesteckt – 6712 gelten als genesen und 407 als aktuell infiziert. 1122 Menschen befinden sich derzeit in angeordneter Quarantäne. Die meisten Neuinfektionen wurden am Montag aus Werder (7) gemeldet. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus Verstorbenen liegt unverändert bei 191.

Die Lage am Sonntag, 25. April:

Auf den Wert von 102,51 gesunken ist am Sonntag nach Angaben des Landes die Inzidenz im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Gestern lag der Wert bereits bei 107,6, am Freitag bei 114,98.

22 Personen wurden als innerhalb der vergangenen 24 Stunden neu infiziert angegeben.

Damit liegt Potsdam-Mittelmark am Sonntag auf dem zweitbesten Platz in Brandenburg, nur Barnim mit einem Sieben-Tage-Wert von 83,67 schneidet besser ab. Die südöstlichen Kreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Oder-Spree und auch Cottbus sind derzeit die Hotspots mit durchgehend Werten von über 150 bis 222.

Die Lage am Samstag, 24. April:

Weiter gesunken ist am Samstag nach Angaben des Landes die Inzidenz im Landkreis Potsdam-Mittelmark: Mit 107,6 nähert sich der Sieben-Tage-Wert wieder der magischen 100er-Grenze. Am Freitag lag er bei 114,98. Das Land gab außerdem 26 Neuinfektionen für den Kreis an.

Niedriger liegen nur die drei Landkreise Barnim mit 67,5, die Prignitz mit 97,2 und Oberhavel mit 103,8. Spitzenreiter ist der Kreis Spree-Neiße, der mit 240,1 als einziger über 200 liegt. Hier ist die Inzidenz allerdings auch entgegen des sonstigen Trends innerhalb der vergangenen 24 Stunden angestiegen.

Die Lage am Freitag, 23. April:

Auf 114,98 ist die Inzidenz im Landkreis Potsdam-Mittelmark nach Angaben des Landes Brandenburg am Freitag gesunken (Vortag: 128,4). Nur drei Kreise haben aktuell niedrigere Werte: Barnim mit 72,34, Ostprignitz-Ruppin mit 95,08 sowie Oberhavel mit 109,43. Den höchsten Sieben-Tage-Wert weist in Brandenburg gegenwärtig der Landkreis Spree-Neiße mit einer Inzidenz von 218,96 auf.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat am Freitag 28 Neuinfektionen gemeldet, das sind 45 weniger als am Vortag. Die Zahl der Mittelmärker, die sich seit Pandemiebeginn nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben, steigt damit auf 7256. Davon gelten 6617 inzwischen als genesen. Dem Gesundheitsamt sind momentan 447 aktuell Infizierte bekannt, die meisten davon mit 65 aus dem Amt Wusterwitz. Auch in Werder/Havel (49) und in Teltow (37) ist die Zahl der aktuell Infizierten vergleichsweise hoch. Derzeit sind in Potsdam-Mittelmark 1078 Menschen in angeordneter Quarantäne. Das Amt Wusterwitz hat mit 136 derzeit auch die meisten Quarantäne-Fälle im Landkreis.

Die Lage am Donnerstag, 22. April:

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Landkreis Potsdam-Mittelmark wieder leicht gestiegen und liegt jetzt nach Landesangaben bei 128,4 (Vortag: 127,4). Der Landkreis meldete am Donnerstag 81 Neuinfektionen. Das sind 43 mehr als am Vortag, als 38 neue Corona-Fälle in Potsdam-Mittelmark registriert wurden. Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie erhöht sich auf 7228. Von den Infizierten gelten 6588 inzwischen als genesen. Dem Gesundheitsamt sind 449 aktuell Infizierte bekannt, die meisten davon mit 63 aus dem Amt Wusterwitz und aus Werder /Havel (51). In Quarantäne befinden sich 1025 Mittelmärker.

In Nuthetal müssen Kinder und Erzieher einer Gruppe der Kita „Anne Frank“ in Quarantäne. Grund ist ein positives Testergebnis bei einem Kind. Die Quarantäne-Anordnung gilt bis 3. Mai für Kinder und Erzieher der betroffenen Kita-Gruppe, die am 19. April anwesend waren, teilte die Gemeinde mit. Der Landkreis korrigierte die Zahl der Quarantäne-Fälle in der Kita Inselstadt in Werder/Havel von knapp 30 auf 40 nach oben. Dort waren zuvor drei Kinder aus dem Krippenbereich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zum Infektionsgeschehen in der Grundschule Caputh lagen nach Kreisangaben am Donnerstag keine neuen Informationen vor.

Neuigkeiten aus dem Landkreis: Trotz aller Befürchtungen ist der Astrazeneca-Impfstoff an den drei Impfstellen, die sich in Kreis-Regie befinden, kein Ladenhüter.

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Lehrer-Treffen war Auslöser für Massen-Quarantäne an Grundschule Caputh

Die Lage am Mittwoch, 21. April:

Potsdam-Mittelmarks Corona-Inzidenz bleibt auch am Mittwoch weiter über 100: Laut Gesundheitsministerium liegt der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und sieben Tage im Landkreis jetzt bei 127,44 (Vortag 126,52). Die niedrigste Inzidenz im ganzen Land hat derzeit Barnim mit einem Wert von 83,67; die höchste verzeichnet Spree-Neiße mit 218,96.

Der Landkreis hat am Mittwoch 38 Neuinfektionen gemeldet. Drei neue Corona-Fälle wurden aus der Kita Inselstadt in Werder/Havel bekannt. Nach Kreisangaben sind drei Kinder aus dem Kleinkindbereich positiv getestet worden. „Die Quarantäne wurde für knapp 30 Personen angeordnet. Die Umgebungsuntersuchung läuft derzeit“, teilte der Kreis mit.

Die Zahl Mittelmärker, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben, steigt auf 7147. Davon gelten 6562 als genesen. Dem Gesundheitsamt sind 394 aktuell Infizierte bekannt. 1031 Menschen sind in Quarantäne.

Die Lage am Dienstag, 20. April:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark ist leicht gesunken, liegt aber nach wie vor im kritischen Bereich: Nach Angaben des Landes beträgt der Wert am Dienstag 126,52 (Vortag 138,53). Das Gesundheitsministerium meldet außerdem einen neuen Todesfall im Landkreis, womit die Gesamtzahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Mittelmärker auf 192 steigt.

Der Kreis meldete gestern 16 Neuinfektionen und keinen weiteren Todesfall. Die Inzidenz sank auf 126,5 (Vortag: 138,53).

Drei Klassen der Jahrgangsstufe 5 und viele Lehrer der Caputher Grundschule, inklusive Schulleitung, sind in Quarantäne geschickt worden. Betroffen sind laut Gemeindeverwaltung 31 Schüler und 29 Lehrer – und damit nicht die gesamte Lehrerschaft, wie es der Landkreis zunächst mitgeteilt hatte.

Neben der Schule in Caputh sind auch die Tagespflege des Seniorenstifts Augustinum Kleinmachnow mit zwei bestätigten Fällen und einer Verdachtsmeldung sowie die Kindertagesstätte „Rappelkiste“ in Linthe mit einer erkrankten Erzieherin betroffen.

Die Lage am Montag, 19. April:

Am Montag liegt die Corona-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark weiter auf hohem Niveau. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums beträgt der Wert jetzt 138,53 (Vortag 139,45). Seit elf Tagen steigt die Inzidenz im Landkreis stetig an. Seit heute gelten wieder die strengeren Regeln der sogenannten Notbremse, zu der auch eine nächtliche Ausgangssperre zählt.

Außerdem seit heute gilt eine Testpflicht für Erzieher in Kitas. Wer die Tests verweigert, muss mit Konsequenzen rechnen.

Der Landkreis hat am Montagabend neue Corona-Fälle aus einigen Kindereinrichtungen gemeldet. Nach Kreisangaben muss die Grundschule in Caputh sogar auf Online-Unterricht umstellen. Nach einem positiven Testbefund bei einer Lehrkraft ist laut Landkreis für Schüler von zwei Klassen und für alle Lehrer Quarantäne angeordnet worden.

Die Lage am Sonntag, 18. April:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark steigt weiter an und hat am Sonntag den Wert von 139,45 (Vortag: 129,5) erreicht. Weil der Wert bereits am Vortag drei Tage in Folge über 100 lag, tritt am Montag gemäß der neuen Eindämmungsverordnung des Landes eine verschärfte Notbremse im Landkreis in Kraft. Sie sieht auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 22 bis 5 Uhr vor. Man darf dann nur noch mit triftigem Grund das Haus verlassen.

Das Land vermeldet für den Landkreis am Sonntag 37 Neuinfektionen. Die Zahl der registrierten Mittelmärker, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt haben, steigt auf 7081.

Die Lage am Samstag, 17. April:

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag minimal gestiegen und liegt jetzt bei 129,75 (Vortag: 129,29). Der Wert ist damit den dritten Tag in Folge über der kritischen Marke von 100. Folge: Die Geschäfte, die für eine Woche öffnen durften, müssten nächste Woche wieder schließen.

Nach Landesangaben gibt es in Potsdam-Mittelmark 44 neue Corona-Fälle. Die Gesamtzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Infektionen steigt auf 7044. Zudem sind zwei weitere Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Toten auf 192. Aktiv Infizierte sind momentan 442 bekannt.

Neuigkeiten aus dem Landkreis: In Bergholz-Rehbrücke und Werder gibt es neue Testangebote in einem Fitnesscenter und vor einem Drogeriemarkt.

Das Amt Beetzsee lässt seine Kita-Erzieher konsequent zweimal pro Woche testen. Aber mit Auflagen: Wer das verweigert, muss mit Lohnabzug rechnen.

Der Landkreis muss umplanen für seine Corona-Impfstellen in Bad Belzig, Treuenbrietzen und Lehnin. Termine sind sicher, aber nur mit einem Impfstoff.

Für ein Mini-Baumblütenfest, auf das die Obstbauern in Werder nach der coronabedingten Absage der großen Sause gehofft hatten, sieht es inzwischen immer schlechter aus. Aber Obstwein wird es trotzdem geben.

Die Lage am Freitag, 16. April:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark ist weiter angestiegen: Am Freitag liegt sie laut Zahlen des Landes bei 129,29 (Vortag 122,36). Bleibt der Wert auch morgen über der 100er Marke hat das Folgen für die seit erst dieser Woche wieder geöffneten Geschäfte. Sie müssten ab Montag wieder schließen.

Der Landkreis meldete am Freitag 49 Neuinfektionen, die meisten davon mit zehn wurden aus Teltow bekannt. Die Zahl der registrierten Mittelmärker, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt haben, steigt auf 7003. Davon gelten 6455 als genesen. Dem Gesundheitsamt sind 355 aktuell Infizierte bekannt. Die meisten aktuell Infizierten werden aus Teltow (37) und Werder (34) gemeldet.

Nach Kreisangaben ist eine Schülerin der Inselschule Töplitz erkrankt. Sie war letztmalig am 12. April in der Schule. Nähere Angaben etwa zu Quarantäne-Maßnahmen für Kontaktpersonen machte der Kreis nicht. In der Hans-Grade-Schule in Borkheide waren bei zwei Schülern die Befunde der Schnelltests positiv. Das Ergebnis wird noch mit PCR-Tests gecheckt. Die Kontaktpersonen wurden ermittelt, teilte der Kreis mit. Einen Verdachtsfall gibt es noch in der Oberschule in Brück, der mit einem PCR-Test abgeklärt wird. Das Ergebnis liegt noch nicht vor.

In Quarantäne befinden sich derzeit 852 Menschen. Die Zahl der Mittelmärker, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt unverändert bei 190.

Die Lage am Donnerstag, 15. April:

Was sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet hat, ist nun Realität geworden: Die Corona-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark hat die kritische Marke von 100 wieder überschritten – und zwar deutlich. Sie liegt nach Angaben des Gesundheitsministeriums am Donnerstag bei 122,36 (Vortag 98,82). Ähnlich hoch war die Inzidenz im Landkreis zuletzt Ende März (117,7) und sank nach den Ostertagen deutlich unter 100. Das Gesundheitsministerium hatte vorige Woche angedeutet, die die gefallene Inzidenz mit Vorsicht zu bewerten, denn über die Feiertage seien weniger Tests durchgeführt worden. Dennoch musste der Landkreis die Corona-Notbremse gemäß Eindämmungsverordnung des Landes lockern. Bleibt die Inzidenz nun drei Tage über 100, würde sie wieder greifen, und damit auch die strengeren Regeln.

82 Corona-Neuinfizierte meldet der Landkreis am Donnerstag, womit sich nun insgesamt 6954 Mittelmärker seit Pandemie-Beginn nachweislich angesteckt haben. 6438 von ihnen sind in der Statistik als genesen aufgeführt. Die meisten Neuinfektionen wurden in Wusterwitz (13) und Groß Kreutz (11) bekannt. 323 Menschen aus dem Landkreis gelten als aktuell infiziert.

Die Kreisverwaltung meldet außerdem einen neuen Todesfall in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aus Michendorf – die Zahl der verstorbenen Mittelmärker erhöht sich damit auf 190. Einen weiteren Anstieg verzeichnet auch die Zahl der Quarantäne-Fälle: Sie stieg von 655 am Mittwoch auf 774 am Donnerstag. Die meisten aktuell Infizierten stammen aus Teltow (27), Ziesar (26), Stahnsdorf (24) und Wusterwitz (24).

In einer Wohneinrichtung der Evangelischen Jugendhilfe Geltow sind neun Bewohner und Bewohnerinnen und drei Erzieher nach einem positiven Corona-Fall in Quarantäne geschickt worden. Um die Betreuung sicherzustellen, befinden sich zwei Erzieher in einer sogenannten „Pendelquarantäne“ und müssen täglich einen Schnelltest machen.

Die Lage am Mittwoch, 14. April:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark klettert weiter in die Höhe und steht wieder kurz vor der kritischen Marke 100. Nach Angaben des Landes beträgt der Wert für den Landkreis am Mittwoch 98,82 (Vortag 89,12). Noch immer befindet sich Potsdam-Mittelmark im Landesvergleich weit hinten – nur Potsdam hat eine noch geringere Inzidenz (86,51).

38 neue Corona-Fälle sind binnen 24 Stunden in Potsdam-Mittelmark erfasst worden, wie die Kreisverwaltung am Mittwochnachmittag mitteilte. Damit steigt die Zahl der nachweislich infizierten Mittelmärker seit Pandemie-Beginn auf 6872. Die meisten Neuinfektionen fallen auf Kleinmachnow und Wusterwitz mit jeweils fünf Fällen und Teltow mit vier neuen bestätigten Ansteckungen.

Die Zahl der Todesopfer, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, blieb im Vergleich zu den Vortagen unverändert bei 189. 6415 ehemals betroffene Mittelmärker gelten inzwischen als genesen und 268 als aktuell infiziert. 655 Landkreis-Bewohner befinden sich derzeit in angeordneter Quarantäne.

Die Lage am Dienstag, 13. April:

Potsdam-Mittelmark nähert sich wieder der 100er Corona-Inzidenz: Am Dienstag liegt der Wert der Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner und sieben Tage bei 89,12 (Vortag 78,5). Damit steigt die Inzidenz seit fünf Tagen wieder an, nachdem sie infolge der Osterfeiertage auf 56,33 gefallen war. Liegt der Wert drei Tage hintereinander über 100, würde die sogenannte Notbremse wieder greifen und die Händler, die erst seit Montag wieder geöffnet haben, müssten schließen.

20 Neuinfektionen wurden am Dienstag vom Landkreis gemeldet, davon fünf in der Stadt Teltow, jeweils vier in Nuthetal und Stahnsdorf, zwei in Beelitz und je eine in Kleinmachnow und Schwielowsee. Damit haben bisher seit Beginn der Pandemie 6834 Personen positive PCR-Tests erhalten, 250 gelten als aktuell infiziert, 6395 als genesen und 189 sind an oder mit Corona verstorben. Am meisten Fälle gab es mit 915 bisher in der Stadt Teltow, gefolgt von Werder mit 845 und Kleinmachnow (573). Die meisten Todesfälle verzeichneten bisher Werder mit 47 Verstorbenen, Teltow (27) und Kleinmachnow (21).

In der Michendorfer Kita Wirbelwind wurden zwei Kinder positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Rund 70 Kinder und Mitarbeitende wurden in der Folge in Quarantäne geschickt. Am Dienstag wurden zwei Gruppen zu zentralen Tests geladen.

Die Lage am Montag, 12. April:

82 Neuinfizierte wurden im Landkreis Potsdam-Mittelmark über das Wochenende vom Gesundheitsamt gemeldet: 40 Personen wurden demnach am Freitag positiv auf Covid-19 getestet, 25 am Samstag und 17 am Sonntag. Am Wochenende gab es elf neue Fälle in Werder (Havel), neun in Michendorf, acht in Niemegk, sieben in Beelitz, je sechs in Bad Belzig und Ziesar und fünf in Kloster Lehnin, Treuenbrietzen und Wusterwitz. Angegeben werden dabei ausschließlich positive PCR-Tests, keine Ergebnisse von Schnelltests. Insgesamt hat der Landkreis bisher seit Beginn der Pandemie 6814 Mittelmärker als infiziert registriert, 244 Personen gelten als aktuell betroffen, 6381 laufen in der Statistik als mittlerweile wieder genesen.

Am Montag wurden in einer Kita in Grebs (Kloster Lehnin) und einer Kita in Lütte (Bad Belzig) Infektionen je eines Mitarbeiters gemeldet, Kinder und Erziehende wurden in Quarantäne geschickt.

Es wurde kein weiterer Verstorbener aus Potsdam-Mittelmark im Zusammenhang mit Corona angegeben. Insgesamt sind laut Gesundheitsamt seit Beginn der Pandemie 189 Mittelmärker an oder mit Covid-19 verstorben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark steigt weiter an: Nach Angaben des Landes liegt der Wert am Montag bei 78,5 (Vortag 72,0). Damit liegt der Landkreis im brandenburgweiten Vergleich hinter Potsdam mit einer Inzidenz von 71,0 an vorletzter Stelle. Selbst in der Uckermark, die zuletzt am wenigsten von Corona-Fällen betroffen war, beträgt der Wert jetzt 95,0.

In Bad Belzig ist im Krankenhaus die Covid-Station aktuell voll belegt – die Chefärztin ist in Sorge. Patienten mussten sogar schon abgewiesen werden. Unterdessen dürfen die Händler in Potsdam-Mittelmark, die von der Schließung ab dem 27. März betroffen waren, ab heute wieder öffnen. Denn die sogenannte Corona-Notbremse ist wegen der gefallenen Inzidenz zunächst wieder aufgehoben.

In Treuenbrietzen plant die Johanniter-Unfallhilfe eine mobile Teststation im Krankenhaus. Dort wird außerdem eine Corona-Impfstrecke mit der Stadt Treuenbrietzen eingerichtet. Beide Angebote sollen am Mittwoch an den Start gehen. Die Teststation für symptomfreie Menschen ist mittwochs immer von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Termine können online auf der Treuenbrietzen-Homepage vereinbart werden oder telefonisch unter 033748/7 47 50 zu den Sprechzeiten der Verwaltung.

Termine für die Corona-Impfungen in Treuenbrietzen vergibt der Landkreis online auf seiner Homepage. Die ersten Impftermine werden für den 14. April von 8 bis 16.30 Uhr vergeben, und weiterhin immer mittwochs, wie der Landkreis mitteilte.

Die Lage am Sonntag, 11. April:

Am Sonntag meldet das Brandenburger Gesundheitsministerium 25 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Seit Beginn der Pandemie sind damit 6.801 Infektionen im Landkreis gezählt worden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Ministerium aktuell bei 72 und ist damit im Vergleich zum Vortag erneut gestiegen. In Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind seit Beginn der Pandemie 189 Menschen.

Die Lage am Samstag, 10. April:

Am Samstag meldet das Brandenburger Gesundheitsministerium 40 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Seit Beginn der Pandemie sind damit 6.776 Infektionen im Landkreis gezählt worden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Ministerium aktuell bei 66,5 und ist damit im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. In Zusammenhang mit Covid-19 verstorben sind seit Beginn der Pandemie 189 Menschen.

Die Lage am Freitag, 9. April:

72 Corona-Neuinfektionen meldet die Kreisverwaltung für Potsdam-Mittelmark am Freitag. Die meisten neuen Fälle wurden in Beetzsee (9), Niemegk (8) und Werder (7) bekannt. Die Gesamtzahl der Mittelmärker, die sich seit Pandemie-Beginn nachweislich angesteckt haben, steigt auf 6732. 6324 ehemals Betroffene gelten als genesen und 219 als aktuell infiziert. Drei weitere Mittelmärker sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben – sie stammen aus Bad Belzig, Teltow und Niemegk. Insgesamt verzeichnet der Landkreis jetzt 189 Todesopfer.

Mittelmarks Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gestiegen: Nach Angaben des Landes liegt der Wert am Freitag bei 63,3 (Vortag 56,33). Das Gesundheitsministerium vermeldet außerdem zwei weitere Todesfälle in Potsdam-Mittelmark, womit die Gesamtzahl der in Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen im Landkreis seit Pandemie-Beginn auf 189 steigt.

Noch immer liegt Mittelmarks Inzidenz im Landesvergleich sehr niedrig. Der Landkreis belegt am Freitag sogar knapp den letzten Platz in Brandenburg. Am Donnerstag war es der vorletzte. Die höchsten Werte sind derzeit im Nordwesten und Süden zu verzeichnen.

Die Lage am Donnerstag, 8. April:

Die Corona-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark sinkt auch am Donnerstag weiter und hat fast die 50er Grenze erreicht. Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, beträgt der Wert für den Landkreis jetzt 56,33 (Vortag 66,49). Am 3. April (Ostersamstag) lag die Inzidenz noch bei 101,6 und fällt seither, wie berichtet, rapide ab. Dieses Phänomen ist weiterhin auch in den Nachbarkreisen zu beobachten, allerdings nicht so deutlich wie in Potsdam-Mittelmark. Der Landkreis hat im Landesvergleich die zweitniedrigste Inzidenz. Nur die Uckermark hat derzeit eine noch geringere Sieben-Tage-Inzidenz (55,49).

Der Landkreis meldete am Donnerstag 27 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Mittelmärker, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt haben, auf 6687. Davon gelten 6308 als genesen. Ein weiterer Todesfall ist zu beklagen. Der Verstorbene stammt aus dem Amt Niemegk. Insgesamt sind in Potsdam-Mittelmark 187 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Dem Gesundheitsamt sind 192 aktuell Infizierte bekannt. 396 Menschen befinden sich in Quarantäne.

Neuigkeiten aus dem Landkreis: Großer Andrang bei den ersten Gratis-Tests im Amt Brück. Und: Fast alle Erzieher der Kita Sonnenschein aus der Gemeinde Bensdorf verzichten auf die Corona-Impfung, was auf heftige Kritik stößt.

Die Lage am Mittwoch, 7. April:

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis fällt weiter: Nach Angaben des Gesundheitsministeriums liegt der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und sieben Tage in Potsdam-Mittelmark am Mittwoch bei 66,49 (Vortag 78,96). Die Ursache dieses rapiden Knicks kurz nach den Osterfeiertagen liegt sehr wahrscheinlich darin, dass weniger Tests durchgeführt worden sind. Auch andere Landkreise Brandenburgs befinden sich mit der Inzidenz derzeit wieder deutlich unter der kritischen Marke von 100. Vor einer Woche hatte Mittelmarks Sieben-Tage-Inzidenz noch fast das Doppelte betragen.

Der Landkreis reagiert unterdessen auf die sinkenden Inzidenzwerte in Potsdam-Mittelmark. Wie Kreissprecherin Andrea Metzler am Mittwochabend mitteilte, werden die verschärften Corona-Regeln, die wegen der Überschreitung der kritischen Marke von 100 am 27. März in Kraft traten, mit Wirkung zum 11. April wieder aufgehoben. Grund: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag in Potsdam-Mittelmark seit dem 5. April den dritten Tag in Folge unter 100.

Der Landkreis meldete am Mittwoch nur sechs Corona-Neuinfektionen. Kreissprecherin Andrea Metzler nannte einen weiteren Aspekt, der sinkende Fallzahlen erklären könnte: „Es sind Schulferien und somit ist die Ansteckungsgefahr in den Schulen gleich null.“ Das könnte auch mit dazu beigetragen haben, dass sich die Zahl der Menschen, die sich in Quarantäne befinden, in einer Woche fast halbiert hat. Am 7. April wurden 414 Mittelmärker gemeldet, die in Quarantäne sind. Am 31. März waren es 795.

Allerdings ist ein weiterer Corona-Toter zu beklagen. Er stammt aus dem Amt Beetzsee. Damit steigt die Zahl der Mittelmärker, die an oder mit dem Coronavirus starben, auf 186. Dem Gesundheitsamt sind 196 aktuell Infizierte bekannt. Die Zahl der registrierten Menschen, die sich seit Pandemie-Beginn angesteckt haben, steigt auf 6660. Davon gelten 6278 als genesen. Am Abend meldete der Landkreis einen Verdachtsfall aus der Kita „Mäuseburg“ in Stahnsdorf. Dort war ein Schnelltest einer Erzieherin positiv. Das Ergebnis des PCR-Tests steht aber noch aus. Für Zehn Kinder und eine Erzieherin wurde unter Vorbehalt Quarantäne angeordnet. Ist der PCR-Test positiv, müssen sie 14 Tage in häuslicher Isolation verbringen.

Neuigkeiten aus dem Landkreis: Der Teltower Bürgermeister kämpft aktuell mit den Nachwirkungen seiner Corona-Infektion. Außerdem: Die Erwartungen an den Impfstart in den Hausarztpraxen im Hohen Fläming sind groß. 

Die Lage am Dienstag, 6. April

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist die Sieben-Tage-Inzidenz nach Landesangaben auf 78,96 gesunken. Am Vortag lag der Wert noch bei 98,8. Die deutliche Senkung dürfte allerdings darauf zurückzuführen sein, dass über Ostern viele Testzentren nicht geöffnet und weniger Neuinfektionen über die Feiertage gemeldet worden waren. „Es sind Zahlen gemeldet worden, aber weniger als in den Tagen vor Ostern“, sagte Kreissprecherin Andrea Metzler. An Lockerungen der Corona-Regeln im Landkreis Potsdam-Mittelmark sei derzeit nicht zu denken, sagte sie. Zuvor hatten die Sieben-Tage-Inzidenzen längere Zeit über der kritischen 100er Marke gelegen, ab der strengere Regeln in Kraft treten. Erst zu Ostern fielen die Werte unter 100.

Der Landkreis meldete am Dienstag wegen einer statistischen Bereinigung keine Neuinfektionen. Unter der Rubrik Neuinfektionen findet sich sogar ein Minus-Zeichen. „Die heutige Tagesmeldung weist 19 nachermittelte und damit für Potsdam-Mittelmark korrigierte Covid-19-Fälle im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes auf. Das heißt: 19 Fälle wurden an andere zuständige Gesundheitsämter übergeben. Diese Korrektur hat jedoch keinen Einfluss auf die Inzidenz“, teilte der Kreis mit. Auch die Zahl der Verstorbenen wurde um einen auf 185 nach unten korrigiert. Von Kreissprecherin Andrea Metzler war zu erfahren, dass zwei neue Impfstellen in Krankenhäusern in Kloster Lehnin und Treuenbrietzen nächste Woche mit jeweils einem Impftag je Woche an den Start gehen. „Genauere Informationen folgen Ende der Woche“, sagte sie

Die Lage am Ostermontag, 5. April:

Einen neuen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 meldet der Landkreis am Montag. Der oder die Verstorbene stammt aus Bad Belzig. Demnach steigt die Zahl der Todesopfer in Potsdam-Mittelmark seit Pandemie-Beginn auf 186. 58 Neuinfektionen registrierte der Kreis zwischen Freitag und Montag. Die meisten verzeichneten Teltow (8), Werder (7) und Treuenbrietzen (6).

6672 Mittelmärker haben sich inzwischen insgesamt nachweislich mit dem Virus infiziert – 6241 von ihnen gelten inzwischen als genesen. 617 Menschen aus dem Landkreis befinden sich derzeit in angeordneter Quarantäne und 245 gelten als aktuell infiziert.

Mittelmarks Corona-Inzidenz ist nach Angaben des Landes auch am Montag knapp unter der kritischen Marke 100 geblieben: Der Wert liegt jetzt bei 98,8 (Vortag 95,6).

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Die Lage am Ostersonntag, 4. April:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark ist im Vergleich zum Vortag deutlich gesunken: Der Wert liegt nach Angaben des Landes am Ostersonntag erstmals wieder unter der kritischen Marke von 100 bei 95,6 (Samstag: 101,6). Das Gesundheitsministerium meldet für den Landkreis insgesamt 6644 Infektionen seit Pandemie-Beginn – 14 mehr als am Tag zuvor. Wie groß die Aussagekraft dieser Zahlen ist und ob sich tatsächlich eine Trendwende andeutet, ist allerdings fraglich, denn rund um die Osterfeiertage werden meist weniger Test gemacht als werktags.

Die Lage am Samstag, 3. April:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark ist im Vergleich zum Vortag wieder ganz leicht angestiegen: Der Wert liegt nach Angaben des Landes am Samstag bei 101,6 (Freitag: 101,1). Das Gesundheitsministerium meldet für den Landkreis insgesamt 6630 Infektionen seit Pandemie-Beginn.

Die Lage am Freitag, 2. April:

56 Corona-Neuinfektionen meldete der Kreis am Freitag – die meisten davon in Schwielowsee (5) und Brück (4). Außerdem sind in der Tabelle unter „Sonstige“ 19 neue Fälle aufgelistet – diese sind bisher keinem Ort zugeordnet. Auch ein neuer Todesfall fällt unter diese Kategorie, ein weiterer Verstorbener lebte in Werder. Die Zahl der in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorbenen Mittelmärker steigt nach Kreisangaben auf 185.

Insgesamt 6614 Menschen aus dem Landkreis haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus angesteckt. 6141 gelten als genesen und 288 als aktuell infiziert. 776 Mittelmärker befinden sich derzeit in angeordneter Quarantäne.

In der Kita „Anne Frank“ in Werder ist ein Krippen-Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. 13 Kinder und ein Erzieher sind daraufhin in Quarantäne geschickt worden. Am Donnerstagnachmittag ist ein weiterer Corona-Fall im Umfeld einer Krippengruppe bekannt geworden, wie die Stadt Werder mitgeteilt hat. Für zwei Erzieher und acht Kinder hat das Gesundheitsamt ebenfalls die häusliche Quarantäne angeordnet. Die Einrichtung kann weiter geöffnet bleiben.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut dem Land bei 101,1 und ist damit im Vergleich zum Vortag ein wenig gesunken.

Die Lage am Donnerstag, 1. April:

Mittelmarks Corona-Inzidenz hält sich seit inzwischen zehn Tagen stabil knapp über 100. Auch am Donnerstag liegt der Wert laut Zahlen des Landes bei 107,6 (Vortag 113,6). Die Nachbar-Landkreise bzw. kreisfreien Städte weisen höhere Sieben-Tage-Inzidenzen auf: Havelland liegt derzeit bei 173,6, Teltow-Fläming bei 166,5, Brandenburg/Havel bei 120,5 und Potsdam bei 113,7. Insgesamt sind im Land Brandenburg am Donnerstag so viele Fälle wie zuletzt im Januar gemeldet worden.

Der Landkreis meldete am Donnerstag 48 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der registrierten Mittelmärker, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt haben, auf 6558. Davon gelten 6083 inzwischen als genesen. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 292 aktuell Infizierte bekannt, die meisten davon mit 42 aus Teltow. Die Zahl der Menschen, die in Potsdam-Mittelmark an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt unverändert bei 183. In angeordneter Quarantäne befinden sich momentan 816 Menschen.

Am Donnerstag wurde in der neuen Impfstelle in Bad Belzig bereits die 1500. Dosis verimpft, teilte der Kreis zudem mit. Die 1500. Impfung erhielt die Nuthetalerin Eva Kumroth. Sie wurde vom Ernst von Bergmann Klinikum Bad Belzig mit einem Blumenstrauß beglückwünscht. Die Rentnerin freute sich über die Impfung mit dem BioNTech-Vakzin, nachdem sie sich erfolglos bereits in anderen Impfzentren um einen Impftermin bemüht hatte.

Die Lage am Mittwoch, 31. März:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark ist im Vergleich zum Dienstag leicht gestiegen. Nach Angaben des Landes liegt der Wert jetzt bei 113,6 (Vortag 111,7). Die niedrigsten Werte im Land Brandenburg melden nach wie vor die Uckermark (58,8) sowie Dahme-Spreewald (98,4). Am dynamischsten ist die Corona-Lage weiterhin im Landkreis Elbe-Elster mit einer Inzidenz von 260,2.

Im Landkreis hat die Corona-Pandemie unterdessen zwei weitere Todesopfer gefordert. Die Verstorbenen stammen aus Teltow und Werder. Damit steigt die Zahl der Mittelmärker, die seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, auf 183. Der Landkreis meldete zudem am Mittwoch 31 Neuinfektionen, die meisten davon mit neun aus Teltow. Seit Pandemie-Beginn haben sich 6510 Menschen aus Potsdam-Mittelmark nachweislich mit dem Virus angesteckt. 6049 davon gelten inzwischen als genesen. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 278 aktuell Infizierte bekannt, 40 davon aus Teltow. Hoch liegt die Zahl der aktuell registrierten Infektionsfälle auch in Kleinmachnow (32), Bad Belzig (28) und in der Stadt Werder (27). In angeordneter Quarantäne befinden sich momentan 795 Menschen.

Aus etlichen mittelmärkischen Kitas und Schulen, die jüngst von Corona-Fällen betroffen waren, gibt es gute Nachrichten. Elf Kindereinrichtungen, darunter die Kita „Mäuseburg“ in Stahnsdorf, die Kita „Zoar“ in Teltow, der Hort der Mühlendorfschule in Teltow und die Grundschule „Albert-Einstein“ in Caputh, gelten inzwischen wieder als virusfrei. „Es gab keine Neuinfektionen und keine neuen Verdachtsfälle und die Quarantäne endete in vielen dieser Einrichtungen mit dem heutigen Datum“, sagte Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert am Mittwoch. Entwarnung gibt es auch für das Kleinmachnower Weinberg-Gymnasium, wo sich ein Verdachtsfall nicht bestätigt hat. Der entsprechende PCR-Test war negativ.

Ein neuer Corona-Fall wird indes aus dem St.-Norbert-Haus in Michendorf gemeldet. In der Behinderteneinrichtung wurde ein Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Für die direkten Kontaktpersonen – vier Förderschüler und drei Mitarbeitende – wurde Quarantäne angeordnet. „Die Elternhäuser sind informiert worden“, teilte der Landkreis mit.

In der Kita „Teltow Kids“ wurde nach dem positiven PCR-Test bei einer Erzieherin am Mittwoch eine umfassende Testung von Kindern und Mitarbeitern der Einrichtung durch das Abstrich-Team des Ernst-von-Bergmann-Klinikums Bad Belzig durchgeführt. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Die Lage am Dienstag, 30. März

48 Corona-Neuinfektionen meldet die Kreisverwaltung binnen 24 Stunden am Dienstag. Die meisten neuen Fälle kamen in Werder (11), Teltow (10) und Stahnsdorf (6) dazu. Die Gesamtzahl der nachweislich positiv getesteten Mittelmärker steigt auf 6479 – 6018 gelten als genesen und 280 als aktuell infiziert. Der Landkreis registriert außerdem einen neuen Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Der oder die Verstorbene stammte aus Groß Kreutz (Havel). Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer in Potsdam-Mittelmark auf 181.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist am Dienstag nach Landesangaben auf 111,7 (Vortag 103,43) gestiegen. Den höchsten Inzidenzwert im Land Brandenburg weist derzeit der Landkreis Elbe-Elster mit 279,9 auf. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wird mit 65,6 aus der Uckermark gemeldet.

Viele der vorige Woche als betroffen gemeldeten Gemeinschaftseinrichtungen sind inzwischen wieder coronafrei, wie der Kreis mitteilt. Dennoch treten immer wieder Neuinfektionen auf, so zum Beispiel in der Evangelischen Kita in Teltow. Zwei Erzieher mit Symptomen zeigten ein auffälliges Schnelltest-Ergebnis, die PCR-Befunde stehen noch aus. Alle Kontaktpersonen stehen vorsorglich unter Quarantäne. Ein Schüler der Grundschule „Am Röthepfuhl“ in Teltow ist zudem mittels PCR-Test positiv abgestrichen worden. Neun Mitschüler gelten als Kontaktpersonen ersten Grades, die Lehrerin wurde im zweiten Grad eingestuft.

Am Mittwoch wird ein Testteam des Ernst-von-Bergmann-Klinikums Abstriche in der Kita „Teltow Kids“ durchführen. Nach einem positiven PCR-Test bei einer Erzieherin sind 49 Personen in Quarantäne geschickt worden. Noch immer unklar ist indes, ob bei dem Ausbruch im Übergangswohnheim in Stahnsdorf vom 12. März eine Mutation im Spiel war. Eine punktuelle Sequenzierung hatte Hinweise darauf gegeben. Die Ergebnisse der Vollsequenzierung stehen noch aus.

Eine gute Nachricht kommt aus dem Evangelischen Seniorenzentrum „Bethesda“ in Teltow: Nach dem positiven Befund einer Mitarbeiterin sind alle Schnelltests in der Einrichtung negativ ausgefallen. Nach den beiden Corona-Fällen im Seniorenheim Albert-Schweitzer-Haus in Teltow stehen die PCR-Ergebnisse aus dem betroffenen Wohnbereich noch aus. Insgesamt befinden sich derzeit 814 Mittelmärker in angeordneter Quarantäne.

Die Lage am Montag, 29. März:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark ist am Montag wieder leicht gesunken und liegt nach Angaben des Gesundheitsministeriums jetzt bei 103,43 (Vortag 117,7) – und damit weiter über dem für die Beurteilung der Gesamtlage kritischen Wert.

Insgesamt meldete der Landkreis am Montag 46 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Mittelmärker, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt haben, auf 6431. Davon gelten 5981 als genesen. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 269 aktuell Infizierte bekannt. 912 Menschen befinden sich in Quarantäne.

Der Landkreis hat am Montag zudem erneut Corona-Fälle aus Kitas und Schulen gemeldet. Betroffen sind die Hort-Notbetreuung der Kita „Kinderland“ in Beelitz und die Grundschule „Am Kiefernwald“ in Wildenbruch. Nähere Angaben zur Zahl der positiv Getesteten machte der Landkreis bis Montagabend zunächst nicht. Im Fall der Kita „Kinderland“ sei für alle Kontaktpersonen bis 6. April Quarantäne angeordnet worden, hieß es. In der Grundschule „Am Kiefernwald“ wurde für neun Mitschüler und sechs Lehrkräfte Quarantäne angeordnet. In der Kita „Teltow Kids“ wurde eine Erzieherin positiv getestet. „Die Kontakte werden momentan geprüft“, teilte der Kreis mit. Betroffen ist auch eine Jugendwohngruppe in Glindow der Evangelischen Jugendhilfe Geltow. Dort hat sich eine pädagogische Fachkraft mit dem Coronavirus angesteckt. Sieben Jugendliche sind bis 8. April in Quarantäne, „weitere Kontakte werden geprüft“.

Die Lage am Sonntag, 28. März

Die Corona-Infektionszahlen sind im Landkreis Potsdam-Mittelmark am Wochenende auf hohem Niveau stabil geblieben. Am Sonntag meldete das Land für den Kreis 24 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit 117,7 an. Insgesamt sind der Mittelmark seit Beginn der Pandemie damit 6431 bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. 5773 Menschen gelten als genesen.

Seit Samstag gelten angesichts der innerhalb weniger Tage stark gestiegenen Inzidenz wieder schärfere Regeln zur Eindämmung der Pandemie, die mindestens 14 Tage in kraft sind. So wird der Einzelhandel wieder geschlossen, Abholmöglichkeiten bleiben bestehen.

Ab Montag öffnen weitere Testzentren in den Turnhallen von Damsdorf und Lehnin. Am Dienstag öffnet ein Testzentrum in der Saarmunder Sporthalle und im Michendorfer Gemeindezentrum „Apfelbaum“. In Saarmund ist das Testzentrum dienstags von 9 bis 12 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr geöffnet, in Michendorf dienstags von 13.30 bis 16.30 Uhr und mittwochs von 9 bis 13 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Die Lage am Samstag, 27. März

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist am Samstag zurückgegangen. Bei 33 neuen Corona-Infektionen, die den Gesundheitsbehörden des Kreises seit Freitag bekannt wurden, sank die Inzidenz laut der Zahlen des Landes von 116,4 auf 109,9.

Die Lage am Freitag, 26. März:

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis steigt weiter: Wie den Zahlen des Landes zu entnehmen ist, liegt der Wert für Potsdam-Mittelmark am Freitag bei 116,36 (Vortag 110,8). Der Landkreis hat auf seiner Homepage inzwischen bekannt gegeben, dass ab dem morgigen Samstag wieder schärfere Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie herrschen. Diese Regeln gelten für mindestens 14 Tage. Unterschreitet der Landkreis den die Inzidenz 100 zwischen dem zehnten und zwölften Tag nach der Bekanntgabe, kann die Beschränkung aufgehoben werden, heißt es.

Der Landkreis meldete am Freitag 52 Neuinfektionen. Die Zahl der Mittelmärker, die sich seit Pandemie-Beginn mit dem Coronavirus angesteckt haben, erhöht sich damit auf 6385. Davon gelten 5882 als genesen. Dem Gesundheitsamt sind 321 aktuell Infizierte bekannt. In angeordneter Quarantäne sind 1071 Menschen.

Das Infektionsgeschehen verlagert sich weiter in die Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen. Fünf positive Schnelltest-Ergebnisse meldete der Kreis aus der Nuthetaler Kita Anne Frank. In der Kita Löwenzahn in Michendorf wurde eine Erzieherin positiv getestet. In der Stahnsdorfer Heinrich-Zille-Grundschule und in der Grundschule Albert-Einstein in Caputh wurde jeweils ein Schüler positiv getestet. Gleiches gilt für die Diesterweg-Grundschule in Beelitz. Die Kontaktpersonen sind in Quarantäne. Wegen Verdachtsfällen wurden Testungen in der Grundschule Michendorf und in der Grund- und Oberschule Wilhelmshorst vorgenommen. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Eine gute Nachricht: Am Montag öffnen weitere Testzentren in Damsdorf und Lehnin.

Am Dienstag kommen zwei weitere hinzu. Nuthetal hat mit dem Arbeiter-Samariter-Bund in der Saarmunder Sporthalle, Bergstraße 24, ein Testzentrum eingerichtet, das ab 30. März öffnet. Getestet wird dort ohne vorherige Terminvergabe dienstags von 9 bis 12 Uhr und mittwochs von 14 bis 17 Uhr. Auch die Gemeinde Michendorf bietet mit dem Arbeiter-Samariter-Bund eine neue Teststelle an, die ab 30. März an den Start geht. Eingerichtet ist sie im Gemeindezentrum „Apfelbaum“ in der Potsdamer Straße 64. Geöffnet ist das Testzentrum dienstags von 13.30 bis 16.30 Uhr und mittwochs von 9 bis 13 Uhr. Einwohner können sich dort kostenlos und ohne Anmeldung testen lassen und müssen nur den Ausweis für die Bescheinigung mitbringen.

In Bad Belzig haben sich außerdem seit Start der Impfstelle am Dienstag mehr als 300 Menschen eine Impfung zum Schutz vor Covid-19 bekommen, wie die Kreisverwaltung mitteilte. Wöchentlich sollen künftig bis zu 1500 Impfdosen verabreicht werden. Da der Landkreis kein eigenes Impfzentrum habe, erhalte er ein zusätzliches Kontingent an Vakzinen. Wenn nach Ostern die Hausärzte impfen werden, verspricht sich der Landkreis einen Aufschub in der Impf-Statistik, heißt es in der Mitteilung.

Die Lage am Donnerstag, 25. März:

Potsdam-Mittelmarks Inzidenz beträgt am Donnerstag nach Angaben des Landes 110,8 (Vortag 103,4). Damit ist der Wert wieder leicht gestiegen und befindet sich vor allem den dritten Tag infolge über der 100er-Schwelle. Damit gelten nach aktueller Corona-Verordnung des Landes ab Freitag im Landkreis wieder strengere Regeln.

Wie von Kreissprecherin Andrea Metzler am Nachmittag zu erfahren war, sollen die schärferen Regeln ab Samstag, dem 27. März, gelten. Eine öffentliche Bekanntmachung dazu wird am Freitag im Internet auf der Kreis-Homepage veröffentlicht, die ab Samstag für mindestens 14 Tage gilt.

Der Landkreis meldete am Donnerstag 62 Neuinfektionen, die meisten mit 14 aus Teltow. Damit erhöht sich die Zahl der Mittelmärker, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus angesteckt haben, auf 6333. Davon gelten 5850 als genesen. Zudem sind zwei weitere Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Sie stammen aus Stahnsdorf und Bad Belzig. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Toten auf 181. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 301 aktuell Infizierte bekannt. 1115 Menschen befinden sich in Quarantäne.

Einen Verdachtsfall meldet der Kreis aus der Albert-Einstein-Grundschule in Caputh. Bis der Test-Befund vorliegt, wurde für die anderen Schüler der betroffenen vierten Klasse Quarantäne angeordnet. Nicht bestätigt haben sich die jüngst gemeldeten Verdachtsfälle in der Kita Käferland in Teltow und in der Campus-Kita der Hoffbauerstiftung in Kleinmachnow.

Die Lage am Mittwoch, 24. März:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark bleibt am Mittwoch leicht über dem kritischen Wert: Nach Landesangaben liegt sie jetzt bei 103,4 (Vortag 106,2). Überschreitet die Inzidenz auch am Donnerstag die 100er Schwelle, drohen dem Landkreis wieder schärfere Corona-Regeln.

Der Landkreis meldete am Mittwoch 31 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Mittelmärker, die sich seit Pandemiebeginn mit dem Coronavirus infiziert haben, auf 6271. Davon gelten 5819 inzwischen als genesen. Dem Gesundheitsamt sind 272 aktuell Infizierte bekannt. In Quarantäne befinden sich 1053 Menschen.

Die anlaufende dritte Welle trifft die Jüngsten. Vor allem in der Region Kleinmachnow, Teltow und Stahnsdorf kommt es verstärkt zu Ausbrüchen in Kitas und Schulen. Der Landkreis meldete am Mittwoch Corona-Fälle aus 13 Kindereinrichtungen.

Neue Corona-Fälle hatte der Kreis bereits am späteren Dienstagabend aus Gemeinschaftseinrichtungen gemeldet. In Stahnsdorf etwa sind 46 Kinder und sechs Erzieher der Kita Mäuseburg in Quarantäne geschickt worden. Zwei Kinder einer positiv getesteten Mutter hatten Symptome gezeigt und besuchten dennoch zwei weitere Tage die Einrichtung. Die Kontakte innerhalb der Gruppen seien deshalb nicht mehr vollständig nachvollziehbar und so wurde die vorsorgliche Isolation für die möglicherweise betroffenen Kinder und Erzieher ausgesprochen. Die Testergebnisse standen noch aus.

21 Schüler und ein Lehrer der Grace-Hopper-Gesamtschule in Teltow befinden sich für zwei Wochen in Quarantäne, nachdem eine Schülerin am 17. März ein positives PCR-Ergebnis erhalten hatte. Sie war am 16. März zuletzt in der Schule gewesen. Der positive Befund sei durch das Gesundheitsamt in Berlin bestätigt und übermittelt worden, so die Kreisverwaltung.

Die Lage am Dienstag, 23. März:

Jetzt ist Potsdam-Mittelmark auf der Corona-Inzidenz-Karte des Landes wieder dunkelrot gefärbt: Der Landkreis hat am Dienstag wieder die 100er-Marke überschritten. Der Wert liegt nun bei 106,2 (Vortag 87,73) – das ist ein neuer Höchststand seit dem 29. Januar. Sechs Landkreise befinden sich mit der Sieben-Tage-Inzidenz derzeit über 100. Die Uckermark und Frankfurt/Oder liegen unter 50, Cottbus und Oberspreewald-Lausitz über 150 und der traurige Spitzenreiter im Landesvergleich ist nach wie vor Elbe-Elster mit einem Wert von 231,76.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark meldete am Dienstag 30 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Mittelmärker, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt haben, steigt damit auf 6240 – davon gelten 5793 als genesen. Dem Gesundheitsamt sind derzeit 267 aktuell Infizierte bekannt.

Die Lage am Montag, 22. März:

Die Corona-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark entfernt sich am Montag wieder von der kritischen Marke 100 und liegt jetzt nach Angaben des Landes bei 87,73 (Vortag 98,4). Das Gesundheitsministerium meldet inzwischen 6170 nachweisliche Corona-Fälle im Landkreis seit Pandemie-Beginn vor einem Jahr. Die Zahl der in Zusammenhang mit dem Virus Verstorbenen hat sich im Vergleich zu den Vortagen nicht verändert. Nach Kreisangaben gibt es bisher 179 Todesfälle.

Der Landkreis meldete am Nachmittag für das Wochenende 79 neue Fälle, davon zwölf im Amt Beetzsee, je neun in Stahnsdorf und Teltow, je acht in Bad Belzig und Werder sowie sechs in Michendorf. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden nicht angegeben. Insgesamt wurde nach Angaben des Kreises damit seit Beginn der Pandemie 6210 mal Covid-19 anhand PCR nachgewiesen, 260 Personen gelten aktuell als infiziert, 179 Mittelmärker sind verstorben.

Aus zahlreichen Schulen und Kitas wurden am Montag neue Fälle gemeldet: Die Krippe „Zauberwald“ in Werder wurde komplett in Quarantäne geschickt, weil eine Mitarbeiterin mit positivem Befund eine Krippengruppe betreute sowie zu zwei weiteren Gruppen und allen Kollegen Kontakt hatte. Ebenfalls in Werder ist in der OSZ eine Klasse der Immobilienkaufleute mit 13 Schülern und Schülerinnen betroffen, weil eine Schülerin positiv getestet wurde.

In der Grundschule Michendorf wurde ein Kind positiv getestet, die Klasse 3a und die Notbetreuungsgruppe wurden in Quarantäne geschickt. In der Grund- und Oberschule Wilhelmshorst wurde ein Mitarbeiter mit einem Schnelltest positiv getestet, am Dienstag folgt der PCR-Test. Quarantäne für acht Kinder und drei Kollegen ist vorerst angeordnet. Wie in Werder musste auch die Kita „Anne Frank“ in Nuthetal nach einem positiv getesteten Kind komplett in Quarantäne, da die drei Gruppen miteinander verbunden sind.

In der Kita „Am Park“ in Beelitz wurde bereits am Freitag eine Mitarbeiterin als positiv gemeldet, am Montag folgten eine weitere Mitarbeiterin und ein Kind. Die Quarantäne ist angeordnet, zentrale Testtermine sind angefragt.

In Pritzerbe/Am Beetzsee ist in der Grundschule „Johann W. von Goethe“ die zweite Klasse mit 26 Schülern und drei Lehrern in Quarantäne, nachdem eine Lehrerin positiv getestet wurde. In der Gesamtschule Treuenbrietzen wurde eine Lehrkraft positiv getestet. Hier sind aufgrund des Distanzunterrichts keine weiteren Quarantäneanordnungen nötig. In der Kita „Kinderparadies“ Fohrde wurde nach einer weiteren positiv getesteten Erzieherin am Donnerstag ab 10 Uhr allen Kontaktpersonen eine Testung durch das Team der Klinik EvB Bad Belzig angeboten. Angemeldet haben sich 61 Personen.

Schließlich wurde in der Kita „Käferland“ in Teltow am Montag gemeldet, dass ein Kind mit einem Schnelltest positiv getestet wurde. Der PCR-Befund stand am Montag zwar noch aus, doch die gesamte Familie zeigt bereits Symptome. Zudem wurde aus der gleichen Gruppe am Montag noch ein weiteres Kind als Verdachtsfall gemeldet, sodass bereits Quarantäne ausgesprochen wurde.

Auch aus anderen Einrichtungen wurden Fälle gemeldet, so etwa ein positiv getesteter Bewohner aus den Fliedner-Werkstätten und der besonderen Wohnform in Bad Belzig. Als Kontakte wurden 3 Bewohner der Wohngruppe und 7 Personen in der Werkstatt ermittelt und abgesondert. Auch eine positiv getestete Person aus den Werkstätten wurde am Montag in Quarantäne geschickt. Im Übergangswohnheim Bad Belzig wurde eine Bewohnerin positiv getestet. Alle Mitglieder der fünfköpfigen Familie wurden in Quarantäne geschickt. In Teltow wurde von der Wohnstätte „Haus Magdala“ eine positive Betreuerin gemeldet.

Der Anmelde-Link für die Impfstelle im Ernst-von-Bergmann Bad Belzig ist inzwischen aktiv und auf der Homepage des Landkreises zu finden oder hier. Details zu weiteren Impfstellen folgen der Kreisverwaltung zufolge in Kürze.

Die Lage am Sonntag, 21. März

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Potsdam-Mittelmark sinkt am Sonntag wieder unter die kritischer Marke von 100. Wie das Land in seinem täglichen Update meldet, lag der Wert am Sonntag bei 98,4. Lediglich eine neue Infektion mit dem Coronavirus wurde gemeldet. Es sind keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 bekannt geworden.

Die Lage am Samstag, 20. März

Potsdam-Mittelmark reißt den kritischen Wert von 100. Wie das Land Brandenburg in seinem täglichen Update meldet, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag bei 101,1, insgesamt 48 neue Corona-Infektionen werden gemeldet. Es gibt keine weiteren bekannten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Während die Stadt Potsdam bereits klar erklärt hat, ab einer Inzidenz von 100 die Notbremse zu ziehen und nahezu alle der jüngsten Lockerungen zurückzunehmen, hat Potsdam-Mittelmark bisher keine konkreten Maßnahmen angekündigt und nach der letzten Aussage auch nicht geplant.

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Die Lage am Freitag, 19. März:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark ist rasant angestiegen. Nach Landesangaben liegt der Wert jetzt bei 91,43 (Vortag 63,3). Vier Landkreise in Brandenburg und Cottbus befinden sich derzeit über der 100er-Marke, Elbe-Elster ist mit 223,9 momentan trauriger Spitzenreiter.

Neuinfektionen gab das Gesundheitsamt am Freitag 40 an, davon jeweils sechs Fälle in Bad Belzig und Teltow, je fünf in Beelitz und Stahnsdorf sowie je vier in Michendorf und im Amt Beetzsee.

Eine Schülerin aus der Carl-von-Ossietzky-Schule Werder (Havel) wurde positiv getestet. Sie war zuletzt am 17. März in der Schule, die abschließende Untersuchung läuft noch. Aus der Übergangskita „Kita am Park“ in Beelitz wurde außerdem eine mit einem Schnelltest positiv getestete Erzieherin gemeldet, die ebenfalls noch bis 17. März in der Einrichtung war. Das PCR-Testergebnis liegt noch nicht vor.

Ab Montag gibt es nun auch in der Stadt Beelitz die Möglichkeit, sich kostenlos schnelltesten zu lassen: In der Turnhalle der Solaroberschule (Platanenring 2). Ebenfalls am Montag nimmt das Schnelltestzentrum Werder (Bismarckhöhe, Hoher Weg 150) seine Arbeit auf. Seit Mittwoch sind bereits die sieben Stationen in der Region TKS -Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf in Betrieb (coronatest-tks.de), hier können Bürger und Bürgerinnen Termine für kostenlose Schnelltests von Montag bis Sonntag buchen. Laut Landkreis sind auch Angebote in Kloster Lehnin, Groß Kreutz (Havel), Niemegk und Treuenbrietzen in Vorbereitung.

Weiterhin dürfen außerdem acht Apotheken kostenlose Schnelltests anbieten: Teltow Apotheke im Real, Apotheke im Gesundheitszentrum Teltow, Kleeapotheke Michendorf, Obstland-Apotheke in Werder, Sonnenapotheke in Nuthetal, Apotheke Stahnsdorf, Theresia Apotheke in Geltow und Victoria Apotheke in Groß Kreutz.

Die Lage am Donnerstag, 18. März:

47 Corona-Neuinfektionen meldete der Landkreis binnen 24 Stunden am Donnerstag. Somit haben sich seit Pandemie-Beginn inzwischen 6091 Mittelmärker nachweislich mit dem Virus angesteckt. 5686 ehemals Infizierte gelten als genesen. Neun neue Fälle traten allein in Teltow auf, sechs in Bad Belzig und fünf in Michendorf. 226 Menschen aus dem Landkreis sind aktuell infiziert. 1086 Mittelmärker befinden sich in angeordneter Quarantäne. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 wurden nicht bekannt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist nach dem gestrigen Anstieg wieder gesunken und liegt jetzt bei 63,3 (Vortag 81,7). Das teilt das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Was die Corona-Schnelltest-Stellen angeht, läuft die Organisation weiterhin. Aktuell dürfen acht Apotheken im Landkreis kostenlose Tests anbieten.

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Die Lage am Mittwoch, 17. März:

Potsdam-Mittelmarks Corona-Inzidenz steigt weiter: Am Mittwoch liegt der Wert für den Landkreis bei 81,7 (Vortag 69,3). Analog hat sich die Lage im gesamten Land Brandenburg angespannt. Nur noch die Uckermark und Frankfurt/Oder liegen unter der 50er Inzidenz.

35 Neuinfektionen wurden vom Kreis gemeldet, zehn in Bad Belzig, fünf in Teltow und vier in Wiesenburg. Fünf Menschen sind an oder mit Covid-19 verstorben, drei in Werder und je einer aus Schwielowsee und Seddiner See.

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Die Lage am Dienstag, 16. März:

22 Corona-Neuinfektionen meldete Potsdam-Mittelmark am Dienstag, vier davon in Teltow, je drei in Bad Belzig und Kleinmachnow. Ein weiterer Teltower ist in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Am Dienstag wurden vom Landkreis mehrere Fälle in Bildungseinrichtungen gemeldet. So etwa im Bad Belziger Fläming-Gymnasium, wo eine Schülerin der 12. Klasse betroffen ist. Sie war bis zum 12. März im Kurssystem, die 80 Schüler und nein Lehrer sollen aber durchgängig Masken tragen und viel Abstand gehalten haben, sodass keine flächendeckende Quarantäne erteilt wurde. Gegebenenfalls werden aber einzelne Isolationen für enge Kontakten ausgesprochen.

An der Oberschule Brück sind zwei weitere Kinder erkrankt und positiv getestet. Die Ergebnisse der Umgebungsuntersuchung liegen vor, hier wird in einem Fall von einer Virusvariante ausgegangen.

In der Kita Schwielowsee/Caputh wurde ein asymptomatisches Kind positiv getestet, 59 Kinder in Kita und Krippe sowie sechs Mitarbeitende sind in Quarantäne.

In der Stahnsdorfer Kita „Im Regenbogenland“ gibt es einen weiteren Fall in einer anderen Gruppe als vorige Woche. Hier liegt die Variante B.1.1.7 vor.

In Teltow wurde in der Dietrich Bonhoeffer Schule eine Schülerin aus einem anderen Landkreis positiv getestet, in der Ursula Wölfel Grundschule hatte eine positiv getestet Lehrkraft Kontakt zu zwei Klassen.

In der Kleinmachnower Waldorfschule wurde ein Schüler mittels PCR positiv getestet, seine sechste Klasse und eine Lehrkraft müssen in Quarantäne. In der Hoffbauer Gesamtschule gibt es einen positiven Schnelltest bei einer Lehrkraft, die aber nur Kategorie-2-Kontakte hatte.

Im Übergangswohnheim in Stahnsdorf hat sich unterdessen der Verdacht auf eine Virusvariante nicht bestätigt. Laut Kreis wurden aber Familienmitglieder und Mitarbeitende positiv getestet. Eine Klasse der Heinrich-Zille-Grundschule, ein Horterzieher sowie die Tagespflege „Tigerenten“ sind in Quarantäne.

Auch ein Seniorenheim ist wieder betroffen: Im Teltower Albert Schweitzer Haus wurden seit dem 8. März trotz einer bereits weitgehenden Impfung sieben positive Testergebnisse und weitere positive Befunde im Schnelltest gemeldet. Nun erfolgten erneut Abstriche, ein Aufnahme- und Verlege-Stopp wurde erteilt.

Die Inzidenz fiel in Potsdam-Mittelmark am Dienstag nach Angaben des Landes Brandenburg von 69,3 auf 62,8 . Auch in Teltow-Fläming entspannte sich die Situation leicht, der Nachbar-Landkreis kam wieder unter die 100er Marke – der Sieben-Tage-Wert ging von 102,4 auf 94,7 zurück. Spitzenreiter bleiben Elbe-Elster mit 166,0, Oberspreewald-Lausitz mit 148,10 und Oberhavel mit 137,6.

Die Lage am Montag, 15. März:

Auf 69,3 steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Potsdam-Mittelmark laut Land am Montag (Vortag 58,6). Nur noch Frankfurt (Oder) liegt in Brandenburg mit 31,2 unter einer Inzidenz von 50, Spitzenreiter sind Elbe-Elster mit 176,8 und Oberspreewald-Lausitz mit 164,6. Zwei weitere Kreise liegen über der 100er Marke: Oberhavel (122,6) und Potsdam-Mittelmarks Nachbar Teltow-Fläming (102,4).

Nach dem massiven Corona-Ausbruch im Stahnsdorfer Übergangswohnheim blieben die Zille-Grundschule und der Zille-Hort in Stahnsdorf am Montag geschlossen. Am Dienstag nehmen sie ihren Betrieb wieder auf, nur zwei Klassen müssen bis 24. März in Quarantäne. Ob eine weitere, erste, Klasse betroffen ist, stellt sich noch durch Nachtestungen heraus. Die Tests hatten ergeben, dass es nur zwei Kinder infiziert seien, so Thomas Kaminsky, Leiter der Flüchtlingsarbeit für den Heimbetreiber Internationaler Bund. Seiner Information nach seien diese aber mit der britischen Mutation B.1.1.7 infiziert.

Laut Gemeinde Stahnsdorf werde bei zwei weiteren Geschwistern noch getestet. Auch für eine Tagespflegestelle in der Gemeinde, die von den Kindern besucht wurde, gab es eine Anordnung zur Absonderung.

Insgesamt meldete der Kreis am Montag 54 Neuinfektionen und einen Todesfall für das Wochenende. 15 Fälle traten in Bad Belzig auf, elf in Teltow, je vier wurden aus Stahnsdorf, Werder (Havel) und Wiesenburg gemeldet. Vor einer Woche waren es nur 17 Infizierte.

Neu sind zwei erkrankte Kinder an der Oberschule Brück, ein betroffener Schüler an der Carl-von-Ossietzky-Oberschule in Werder (Havel) sowie die Quarantäne von 59 Kindern und sechs Mitarbeitenden in der Kita Fohrde (Amt Beetzsee) nach einem positiven Test bei einer Mitarbeiterin.

Die Lage am Sonntag, 14. März:

Der Corona-Inzidenzwert in Potsdam-Mittelmark klettert weiter nach oben. Nach Informationen des Landes liegt er am Sonntag bei 61,87 (Vortag 58,6). Der aktuellsten Meldung zufolge haben sich inzwischen 5854 Mittelmärker seit Pandemie-Beginn nachweislich infiziert. Nach dem massiven Corona-Ausbruch im Stahnsdorfer Übergangswohnheim müssen die Zille-Grundschule und der Zille-Hort in Stahnsdorf zunächst ab Montag bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Die Lage am Samstag, 13. März:

Im Seniorenheim Albert-Schweitzer-Haus in Teltow sind weitere Bewohner und eine bereits durchgeimpfte Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darüber informierte der Landkreis am Samstagmittag. Nach der ersten Meldung über Corona-Fälle (eine Mitarbeiterin und ein Bewohner) in der Einrichtung am 8.März wurden zwei Tage später bei allen Bewohnern und Mitarbeitern Schnelltests durchgeführt. Inzwischen haben drei weitere Senioren ein positives PCR-Ergebnis vorzuliegen – demnach sind derzeit vier Bewohner und zwei Mitarbeiter infiziert, wobei eine Mitarbeiterin noch kein PCR-Ergebnis hat. Am Montag soll ein Abstrich-Team des Ernst-von-Bergmann-Klinikums in Bad Belzig im Seniorenheim erneut PCR-Tests durchführen, sagte Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert der MAZ.

Einen Ausbruch gab es ebenfalls in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Stahnsdorf. Dort haben Schnelltests bei einer sechsköpfigen Familie positive Ergebnisse gezeigt. Weil enge Kontakte zu zwei weiteren Familien im Wohnheim bestanden, sind am Freitag bereits insgesamt 24 Bewohner in der Quarantänestation in Teltow untergebracht worden. Dort bleiben sie die kommenden zwei Wochen.

In der Gemeinschaftsunterkunft wurden bereits weitere 30 Tests in dem betroffenen Wohnbereich durchgeführt. Das Ergebnis fiel auch bei Mitarbeitern positiv aus, so die Kreisverwaltung. Aufgrund der Dynamik der Infektionen könne der Verdacht auf Vorliegen einer Virusvariante nicht ausgeschlossen werden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist am Sonnabend auf 58,6 angestiegen (Vortag 50,33). 22 Neuinfektionen meldet das Gesundheitsministerium des Landes. Ein genaues Lagebild der Kreisverwaltung folgt erst am Montag wieder.

Die Lage am Freitag, 12. März:

Potsdam-Mittelmarks Corona-Inzidenz ist am Freitag weiter gestiegen und liegt jetzt wieder über der Risikogebiet-Schwelle. Der Wert der Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner und sieben Tage beträgt nach Landesangaben 50,33 (Vortag 48,02). Das deckt sich mit dem Landestrend, denn inzwischen liegen nur noch vier Landkreise bzw. kreisfreie Städte unter dieser Marke.

28 Neuinfektionen wurden am Freitag vom Landkreis Potsdam-Mittelmark gemeldet. Acht Fälle davon stammten aus Nuthetal, drei aus Teltow. Damit wurde seit Beginn der Pandemie bei 5938 Mittelmärkern mittels PCR eine Covid-19-Infektion nachgewiesen.

In Michendorf wurden allerdings zwölf Personen aus der Statistik der positiven Fälle entfernt. Dabei handle es sich um Kontaktpersonen, die im Dezember fälschlicherweise als Infektionsfälle erfasst worden seien, so der Kreis.

Drei Personen wurden am Freitag vom Gesundheitsamt als in Zusammenhang mit Corona verstorben angegeben.

Das Impfen bei Hausärzten im Landkreis wird ausgeweitet. In Werder wird bei entsprechender Impfstoff-Lieferung ab nächster Woche eine Praxis impfen können – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Ab Montag soll es in der Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf außerdem möglich sein, sich für wöchentliche Gratis-Schnelltests anzumelden.

Die Lage am Donnerstag, 11. März:

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam-Mittelmark ist von Mittwoch zu Donnerstag leicht gestiegen und liegt nach Landesangaben jetzt bei 48,02 (Vortag 40,63). Der Landkreis ist einer von fünf Kreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg, die derzeit unter der 50er Schwelle bei der Corona-Inzidenz liegen.

19 Neuinfektionen und ein Verstorbener aus Werder (Havel) wurden gestern für die Mittelmark gemeldet. Sechs der neuen Fälle betrafen die Stadt Bad Belzig, fünf Infektionen traten in Kloster Lehnin auf.

An der Hagemeister Grundschule in Werder (Havel) gibt es einen positiven Fall, elf Kinder und drei Lehrkräfte wurden in Quarantäne geschickt. Es handelt sich dabei um ein Geschwister eines Kindes aus der Kita „Märchenwald“ in Phöben, die aktuell wegen Covid-19 geschlossen ist.

In der Oberschule Brück wurde eine Schülerin positiv getestet, hier sind 13 Jugendliche als K1-Kontakte eingestuft.

In der Kita „Tausendfüßler“ in Bad Belzig wurden mittlerweile vier weitere Infektionen mit der Variante B.1.1.7 bekannt, etwa 300 Kontakte wurden ermittelt.

Heute vor einem Jahr wurden in Potsdam-Mittelmark die ersten bestätigten Fälle bekannt. Wie sich die Lage seitdem entwickelt, zeigt ein Rückblick auf das vergangene Jahr. Außerdem schaut auch Mittelmarks Gesundheitsamtschefin Karen Brinkmann auf zwölf Monate im Krisenmodus zurück und wehrt sich: „Wir werden oft als Sündenbock genutzt“.

Die Lage am Mittwoch, 10. März:

34 Neuinfektionen vermeldete der Kreis Potsdam-Mittelmark am Mittwoch, neun davon in Teltow, sieben in Bad-Belzig, jeweils vier in Kleinmachnow, Michendorf und Schwielowsee. Aktuell gelten laut Kreis derzeit 148 (laut Land 198) Mittelmärker als infiziert.

In der Kita „Märchenwald“ in Phöben (Werder) wurde ein Krippenkind zunächst mit einem Antigen-Schnelltest positiv getestet. Ein Abstrich wurde entnommen und zur Überprüfung an ein Labor gesandt. Alle Kontakte wurden ermittelt und befinden sich bis 21. März in Quarantäne, die Einrichtung bleibt vorerst geschlossen.

Todesfall wurde vom Landkreis gestern kein neuer gemeldet.

Der Inzidenzwert für den Landkreis bleibt am Mittwoch konstant im Vergleich zum Dienstag bei 40,63. Damit setzt sich die Stabilisierung der Corona-Lage in Potsdam-Mittelmark fort. Auf die vom Bund angekündigten kostenfreien Schnelltests müssen die Menschen hierzulande indes noch warten.

Die Lage am Dienstag, 9. März:

13 Neuinfektionen und keinen neuen Verstorbenen meldete der Landkreis am Dienstag in Zusammenhang mit Covid-19. Drei der positiven Tests kamen dabei aus Stahnsdorf, je zwei aus Kleinmachnow, Beelitz und Teltow. Insgesamt wurde damit seit Beginn der Pandemie laut Landkreis bei 5869 Mittelmärkern mittels PCR das Corona-Virus nachgewiesen (5860 laut Land), als aktuell infiziert gelten 122 Menschen laut Landkreis. Verstorben sind bisher 168 (167 laut Land).

In der Kita „Tausendfüßler“ in Bad Belzig gibt es eine Infektion mit der britischen Mutation B.1.1.7. Da hier die Betreuung der rund 150 Kinder im Rotationsprinzip sowie morgens und abends in einer Sammelgruppe erfolgte, ist eine Übertragung in alle Gruppen möglich. Abstriche für PCR-Tests wurden genommen, bisher haben sich mindestens drei weitere Beschäftigte und ein Kind angesteckt.

Mittelmarks Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder leicht gestiegen, bleibt aber unter 50. Nach Landesangaben liegt der Wert für den Landkreis am Dienstag bei 40,63 (Vortag 36,0). Seit mehr als einer Woche bewegt sich die Zahl der Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner und sieben Tage nun schon stabil unter der 50er-Marke.

Potsdam-Mittelmark ist einer von sieben Landkreisen bzw. kreisfreien Städten im Land Brandenburg, die derzeit unter dieser Schwelle liegen. Unterdessen wird das Impfen in Arztpraxen auch in Potsdam-Mittelmark nun schrittweise ausgebaut.

Die Lage am Montag, 8. März

Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz seit Beginn der zweiten Welle meldet das Land für den Kreis Potsdam-Mittelmark am Montag: Der Wert sinkt von 41,1 am Sonntag auf 36,0. Nur Frankfurt (Oder) mit einer Inzidenz von 22,50 und Brandenburg (Havel) mit 27,70 haben derzeit noch niedrigere Zahlen. Über der 100er-Marke liegt aktuell nur mehr Oberspreewald-Lausitz mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 117,9.

Für das Wochenende wurden im Landkreis 17 Neuinfektionen und zwei Todesfälle in Teltow und Nuthetal vermeldet.

Bei einem Kind der Stahnsdorfer Kita „Im Regenbogenland“ wurde am Montag eine Corona-Infektion bestätigt, 18 Kinder und zwei Erziehende wurden in Quarantäne geschickt.

In der Beelitzer Kita Buchholz sind 17 Kinder und vier Erziehende in Quarantäne, weil ein Kind, das seit dem 5. März Corona-Symptome zeigte, nun der positive Test einlangt. Am Dienstag ist der Reihentest geplant.

Im Teltower Albert-Schweitzer-Haus gibt es zwei Neuinfektionen, ein Bewohner und eine Mitarbeiterin sind betroffen. Obwohl die Betreuer und fast alle Senioren bereits geimpft sind, sind nun Tests geplant, um weitere Infektionen auszuschließen.

Die Lage am Sonntag, 7. März

Keine Neuinfektionen, keine weiteren Toten und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 41,1 meldet das Land Brandenburg am Sonntag für den Landkreis Potsdam-Mittelmark. Der Kreis selbst meldet am Wochenende keine Zahlen zum Infektionsgeschehen.

Die Lage am Samstag, 6. März

Das Land Brandenburg meldet für Potsdam-Mittelmark in den vergangenen 24 Stunden zehn neue Corona-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 45,7. Zudem meldet das Land zwei Verstorbene im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark gibt am Wochenende keine Zahlen zur Corona-Lage bekannt.

Die Lage am Freitag, 5. März:

Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Potsdam-Mittelmark hält sich weiterhin stabil unter 50. Lag sie am Donnerstag auf 43,4 so wurde sie vom Land Brandenburg für Freitag mit 43,9 angegeben. Am Mittwoch betrug sie 46,64.

Ein Kreis und zwei kreisfreie Städte liegen aktuell unter der magischen 35-er Marke: Brandenburg (Havel) mit einer Inzidenz von 26,3, Frankfurt (Oder) mit 29,4 und Ostprignitz-Ruppin mit 34,4. Neben Potsdam-Mittelmark liegen weitere vier zwischen einer Inzidenz von 35 und 50: die Landeshauptstadt Potsdam, Märkisch-Oderland, die Uckermark und die Prignitz. Spitzenreiter sind nach wie vor Oberspreewald-Lausitz mit einer Inzidenz von 121,6 und Elbe-Elster mit 113,9.

Unterdessen meldete der Kreis am Freitag keinen weiteren Todesfall und 19 Neuinfektionen, darunter sechs Fälle in Kleinmachnow und je zwei im Amt Ziesar, Beelitz und Treuenbrietzen.

Eine Infektion trat in einer Kita in Bad Belzig auf, wo für 30 Kinder und sieben Mitarbeiter Quarantäne angeordnet wurde. Tests sind für Montag geplant.

Die Lage am Donnerstag, 4. März:

32 neue Corona-Fälle aber keinen weiteren Verstorbenen meldete der Landkreis Potsdam-Mittelmark am Donnerstag für die vergangenen 24 Stunden. Zehn der Neuinfizierten entfielen dabei auf die Stadt Teltow, vier auf Werder (Havel) und drei auf Seddiner See. Aus den Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen, Kitas oder Wohnheimen gab es vom Kreis keine neuen Nachrichten.

Damit wurde seit Beginn der Pandemie bei 5830 Mittelmärkern im Labor eine Corona-Infektion nachgewiesen. Als aktuell infiziert gelten 237 Mittelmärker. 166 Personen sind laut Gesundheitsamt in diesem Zeitraum in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Leicht gesunken ist unterdessen die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Potsdam-Mittelmark von Mittwoch auf Donnerstag, vermeldet das Land Brandenburg. Mit einem Wert von 43,40 (Vortag: 46,64) zählt Mittelmark damit zu jenen acht Kreisen oder kreisfreien Städten, die derzeit eine Inzidenz unter 40 aufweisen können.

Die höchsten Werte verzeichnen derzeit Oberspreewald-Lausitz mit einer Inzidenz von 122,52 und Elbe-Elster mit 119,81, am niedrigsten sind Frankfurt/Oder mit 31,17 und Brandenburg/Havel mit 33,25. Nur diese beiden kreisfreien Städte liegen in Brandenburg derzeit unter der wichtigen Marke von 35.

Die Lage am Mittwoch, 3. März:

Fast unverändert liegt die Corona-Inzidenz für Potsdam-Mittelmark am Mittwoch bei 46,64. Am Montag hatte das Land 47,56 vermeldet, am Wochenende betrug sie 57,7. Damit liegt der Landkreis zwar unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50, aber noch deutlich über der angestrebten Marke von 35, die voraussichtlich für weitere Lockerungen erreicht werden muss.

Nach einem Tag ohne einen weiteren Verstorbenen wurden nun gestern sieben Mittelmärker Kleinmachnow, Michendorf, Werder, Wiesenburg (je 1) und Teltow (3) bekannt, die an oder mit Covid-19 starben. Außerdem wurden 17 Neuinfektionen für Potsdam-Mittelmark gemeldet, am stärksten betroffen war dabei Bad Belzig mit vier Fällen. In Pritzerbe (Amt Beetzsee) wurde eine Beschäftigte mit Kontakten zu Hort und Kita positiv auf Corona getestet. Hier gibt es keine K1-Kontakte, so der Kreis.

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Der Verdacht, ein auf Corona positiv getestetes Kind der Kleinmachnower Grundschule „Auf dem Seeberg“ mit angeschlossenem Hort „Am Hochwald“ könnte mit der britischen Variante B.1.1.7 infiziert sein, hat sich durch Sequenzierung bestätigt. Insgesamt wurden in Zusammenhang mit diesem Fall 39 Personen in Quarantäne geschickt, darunter 30 Kinder und fast die gesamte asymptomatische Familie, so das Gesundheitsamt.

Die Lage am Dienstag, 2. März:

Mittelmarks Corona-Inzidenz schwankt weiter rund um die 50er-Marke und ist am Dienstag wieder leicht gesunken. Nach Landesangaben liegt der Wert jetzt bei 47,56 (Vortag 57,7). Damit zählt der Landkreis aktuell zu den fünf Kreisen bzw. kreisfreien Städten im Land Brandenburg, die sich mit ihrer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 befinden.

Auch sonst vermeldete der Kreis am Dienstag mit keinem Todesfall und sieben neuen Corona-Infektionen, davon drei in Teltow, niedrige Zahlen.

In Teltow werden am Mittwoch in der Kita Rappelkiste von einem Abstrichteam des Ernst von Bergmann Klinikums Bad Belzig alle Kinder und Mitarbeiter mittels PCR auf Covid-19 getestet, nachdem vorige Woche mehrere Fälle auch der britischen Mutation B.1.1.7 in der Einrichtung nachgewiesen wurden.

Diese Variante trat nun erstmals auch bei einem Erwachsenen in Schwielowsee auf.

In der Albert-Schweitzer-Grundschule in Treuenbrietzen wurde außerdem das positive Testergebnis einer Lehrkraft bekannt, die sich am Montag testen lassen hatte und am Dienstag noch – ohne Unterricht – in der Schule war.

Die Lage am Montag, 1. März:

Aus der Grundschule „Auf dem Seeberg“ mit dem angeschlossenen Hort „Am Hochwald“ in Kleinmachnow wurde dem Gesundheitsamt am Montag ein positiv getestetes Kind gemeldet. Es wird eine Sequenzierung erfolgen, so die Behörde.

Das Amt meldete am Montag 19 Neuinfektionen mit dem Covid-Virus. Dabei sind die Stadt Teltow mit 5 und die Stadt Beelitz mit 4 Fällen sowie die Gemeinde Kleinmachnow mit 3 Infektionen betroffen. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist ein weiterer Mensch aus dem Amt Beetzsee verstorben. Laut Gesundheitsministeriums lag der Inzidenzwert am Montag bei 57,7 (Vortag 49,9).

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark lagen bis Montag zwanzig Befunde mit Hinweis auf eine Variante des SARS-CoV-2 Virus vor.

Von RND/MAZonline