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Potsdam-Mittelmark Die MAZ fühlt neun Kandidaten auf den Zahn
Lokales Potsdam-Mittelmark Die MAZ fühlt neun Kandidaten auf den Zahn
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00:18 10.08.2017
Am 24. September gilt es auch im Wahlkreis 60. Neun Kandidaten buhlen dort um die Erststimme.  Quelle: dpa
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Brandenburg/H

 Langsam, aber sicher rückt der Wahltermin näher. Am 24. September können rund 190 000 wahlberechtigte Bürger, die auf dem Territorium des Wahlkreises 60 leben, mit ihrer Erststimme darüber entscheiden, welcher der neun Direktkandidaten ihre Interessen im nächsten Deutschen Bundestag vertreten soll. Die MAZ-Redaktion gibt in den kommenden Wochen Entscheidungshilfe.

Das Gebiet des Wahlkreises 60 ist so groß, dass kaum ein Bewohner alle neun Bewerber um das Direktmandat kennen dürfte. Denn zum Wahlkreis 60 gehören die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel, die amtsfreien Gemeinden Milower Land, Premnitz, Rathenow im Havelland, die amtsfreien Gemeinden Bad Belzig, Beelitz, Groß Kreutz (Havel), Kloster Lehnin, Seddiner See, Treuenbrietzen, Wiesenburg/Mark sowie die Ämter Beetzsee, Brück, Niemegk, Wusterwitz und Ziesar im Landkreis Potsdam-Mittelmark sowie die amtsfreien Gemeinden Jüterbog, Niedergörsdorf in Teltow-Fläming.

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Selbst beim besten Willen auf allen Seiten und mit einem aktiven Wahlkampf können Kandidaten und Wähler einander nur in Grenzen kennenlernen. Die MAZ-Redaktion wird daher in den Wochen bis zur Wahl die Menschen und ihre Ansichten vorstellen, die hinter den Namen links auf dem Wahlzettel stehen.

Diese Namen lauten: Erardo Rautenberg (SPD), Dietlind Tiemann (CDU), Anke Domscheit-Berg (Linke), Eric Vohn (FDP), Till Heyer-Stuffer (Bündnis 90/Die Grünen), Klaus-Dieter Riedelsdorf (AfD), Werner Becker (DKP), Mathias Täge (Piraten) und Bettina Sommerlatte-Hennig (Freie Wähler).

In einem Schritt wollen wir allen MAZ-Lesern kurz vor Augen führen, mit wem sie es zu tun haben. Wie alt sind die Kandidaten, wo wurden sie geboren? Was sind sie von Beruf und was tun sie in ihrer Freizeit? Seit wann sind sie in der Politik aktiv und in welchen Vereinen engagieren sie sich? Von wem erwarten sie keine Erststimme und vom wem ganz bestimmt?

In einer zweiten Runde folgen mehr oder weniger ausführliche Porträts der Frauen und Männer, die den Wahlkreis im Bundestag stark machen wollen. Dabei helfen auch so genannte Blitzinterviews, in denen die Kandidaten Auskunft geben über Vorlieben und Abneigungen.

Natürlich menschelt es nicht nur in unserer Wahlberichterstattung, sondern wird auch immer wieder sehr politisch. Zu aktuell diskutierten politischen Themen will die MAZ den Kandidaten auf den Zahn fühlen und hofft, dass diese sich trauen, auch einmal jenseits der jeweils vorgegebenen Parteilinie eigene Positionen zu vertreten.

Falls Sie eine gute und aktuelle politische Frage an die Kandidaten haben, schreiben Sie uns unter brandenburg-stadt@maz-online. de oder an die Adresse MAZ-Redaktion, Sankt-Annen-Straße 38, 14776 BrandenburgHavel. Die ein oder andere Fragen werden wir aufgreifen.

Von Jürgen Lauterbach