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Potsdam-Mittelmark "Die Reisenden" in der Heimat
Lokales Potsdam-Mittelmark "Die Reisenden" in der Heimat
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09:29 28.07.2014
Ein Genuss: Die Gruppe "Keimzeit" rockt vor über 1000 Zuschauern auf Burg Eisenhardt. Quelle: Dirk Fröhlich
Bad Belzig

„Das könnte ein schöner Tag werden...“ Als am Sonnabend kurz nach 21 Uhr das traditionsgemäß von der Märkischen Allgemeinen Zeitung präsentierte Heimspiel der Gruppe „Keimzeit“ auf der Burg Eisenhardt mit diesem Titel beginnt, sind die Voraussetzungen dafür bereits geschaffen. Die Sonne hat den ganzen Tag lang gelacht und somit schon einmal für fröhliche Stimmung bei den mehr als 1000 Besuchern gesorgt.

Innerhalb der Tournee "Die Reisenden“ macht die Band Keimzeit Station in der Kur- und Kreisstadt.

Das Stammpublikum musste sich immerhin zunächst neu orientieren. Die Bühne ist im Gegensatz zu früheren Jahren nun direkt vor dem Hotel postiert. Das schafft rechter Hand etwas Platz für ein Podest, das den Rollstuhlfahrern zugedacht ist. Auf der linken Seite lässt sich das Geschehen jetzt von der Terrasse des Burghotels verfolgen. Es bleibt Rückzugsraum zur Gastronomie, doch vorn herrscht nach wie vor Andrang.

Nach Antrag vor Jahresfrist - Rückkehr als Ehepaar

  • Das alljährliche Heimspiel der Gruppe „Keimzeit“ wird Heiko und Catharin-Isabel Kirschkowksi mehr denn je zu einem schönen Pflichttermin werden. Vor einem Jahr nämlich hatte er die Bühne genutzt, seiner Liebsten den Heiratsantrag zu machen.
  • Am 24. Mai dieses Jahres hat sich das Paar aus Hannover tatsächlich das Ja-Wort gegeben. Von der Band konnte niemand dabei sein, denn das Akustik-Quintett weilte zu dem Termin gerade in Norwegen. Immerhin liefen mindestens eine Hand voll Titel der Lütter Band bei der Party, was gewiss zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades in Niedersachsen beigetragen haben dürfte.
  • Schon die mutige Aktion des Bräutigams vor Jahresfrist hatte nicht nur bei der Herzdame große Freude ausgelöst, sondern auf deren Facebook-Seite und im Handy für große Resonanz gesorgt. Das seinerzeit genutzte Plakat steht als Dekoration im Schlafzimmer der beiden.
  • Der Aufenthalt in Bad Belzig ging diesmal über den Konzertbesuch hinaus. Im Burgbräuhaus wurde Quartier bezogen und Freunde vor Ort besucht.
  • Quelle: Dirk Fröhlich

Hymnen inbrünstig mitgesungen

Norbert Leisegang (Gesang/Gitarre), Hartmut Leisegang (Bass), Andreas „Spatz“ Sperling (Keyboard), Martin Weigel (Gitarre), Sebastian Piskorz (Trompete) und Lin Dittmann (Schlagzeug) legen los und bringen die Leute in Schwung. Nicht zuletzt Laura M. Schwengber, mit der sie längst gewohnt die Bühne teilen. Die Gebärdensprachdolmetscherin wird für ihre Übersetzungen mit vollem Körpereinsatz weit über die Zielgruppe hinaus gefeiert.

„Die Reisenden“ lautet das Motto der aktuellen Tournee der Bruderschaft Leisegang & Co. Und es scheint nach wie vor ein Wunder, was sie alles im Gepäck hat. Die Hymnen wie „Klingklang“ oder „Singapur“, die von der Fangemeinde inbrünstig mitgesungen werden, gehören dazu. Aber auch die stets variierten Klassiker wie „Gold für einen Ring“ oder gar Neuvorstellungen vom nahenden nächsten Album wie „Bekloppt“, die mit gespannter Neugier zur Kenntnis genommen werden, sind dabei. So sehr es ein Markenzeichen des Sextetts aus Lütte ist, weltoffen zu sein, so sehr ist es die Bodenständigkeit der Formation, die letztlich wieder alle begeistert. Das macht sie nicht nur zu einem Aushängeschild für die Kur- und Kreisstadt, wie Bürgermeisterin Hannelore Klabunde (parteilos) zum Auftakt formulierte, sondern verbindet das Publikum, das sich wohl je zur Hälfte aus heimischen und auswärtigen Konzertgästen rekrutiert.

Gemeinsam fordern sie kurz vor Mitternacht nochmals erfolgreich Zugaben. Dann heißt es noch einmal Schlange stehen, wo es die Autogramme gibt. Kein Problem. Es war doch ein schöner Abend.

Von René Gaffron

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