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Potsdam-Mittelmark Ein Treffpunkt für alle Altersklassen
Lokales Potsdam-Mittelmark Ein Treffpunkt für alle Altersklassen
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17:30 10.04.2018
Eltern hatten sich im vorigen Jahr für einen Spielplatz am Bürgerhaus in Caputh eingesetzt – er bereichert das Angebot für die Kinder. Quelle: Luise Fröhlich
Schwielowsee

Was machen Kinder und Jugendliche aus Ferch, Caputh und Geltow nach der Schule? Wo halten sie sich auf? Wo treffen sie ihre Freunde? Und wohin gehen sie mit Sorgen und Problemen? All das sind Fragen, mit denen sich das Team der Gemeindesozialarbeit in Schwielowsee derzeit beschäftigt. Die Interessen des Nachwuchses zwischen 6 und 18 Jahren sollen künftig mehr in den Fokus rücken. Dafür konnten sich die Kinder und Jugendlichen unlängst an einer Umfrage beteiligen, die jeweils auf ihre Altersstufe zugeschnitten war.

Die Ergebnisse sollen unter anderem in ein Leitbild für die Gemeindesozialarbeit fließen, wie Anna Töpfer, die Koordinatorin des Familienzentrums in Caputh dem Sozialausschuss in seiner jüngsten Sitzung erklärte. Aktuell wird die Umfrage, erstellt von der Medienwerkstatt Potsdam, noch ausgewertet. Unter allen Teilnehmern wurden auch Preise verlost. Die sieben Sieger dürfen ihren Gewinn laut eines Berichts des „Havelboten“ am 12. April im Bürgerhaus abholen. Anna Töpfer zufolge sollen die Ergebnisse der Umfrage zur nächsten Sitzung des Sozialausschusses am 4. Juni vorliegen. „Wir haben eng mit den Schulen in Caputh und Geltow zusammengearbeitet und die Umfragen teilweise direkt dort mit den Schülern gemacht“, erzählt sie. An der Caputher Schule haben allein etwa hundert Kinder teilgenommen. Im Zuge dieser Umfrage wurde auch eine eigene Facebook-Seite für Kinder und Jugendliche in Schwielowsee eingerichtet.

Eltern können sich Bücherrucksäcke ausleihen

Das Team der Gemeindesozialarbeit selbst ist in dieser Konstellation erst seit vorigem Jahr aktiv. Entstanden ist es unter anderem aus dem Wunsch, die Prävention im Bereich der Jugendhilfe auszubauen. An dem Grundkonzept arbeiten nun örtliche Institutionen wie Kitas und Schulen und Akteure aus der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie aus der Pädagogik. „Wir wollen die Angebote an den Wünschen der Kinder ausrichten“, sagte Anna Töpfer. 5000 Euro kommen jährlich aus dem Fördertopf des Landkreises, zum Beispiel für Beratungen, Ferienbetreuung, Bücherrücksäcke oder Workshops.

Wiederholt wird in diesem Sommer zum Beispiel der „Ferienspaß in Schwielowsee“, an dem voriges Jahr 16 Kinder teilgenommen haben. Die Jugendkoordinatorin der Gemeinde, Petra Borowski, und Anna Töpfer haben eine Woche lang verschiedene Ausflüge, einen Kreativtag, einen Kochkurs und ein Geocaching um den Caputher See organisiert. Neu sind die Bücherrucksäcke, selbst genäht und bestückt von der gemeinnützigen Firma „Librileo“, die sich Familien ausleihen können. „In den Rücksäcken befinden sich Bücher zu ausgewählten Themen und dazugehörigen Infos für die Eltern“, erklärte Anna Töpfer. Viele Ehrenamtler haben bei der Umsetzung dieses Projektes geholfen. Die Bücherrucksäcke beinhalten Material zu Themen wie Zähneputzen, Toleranz, Trotzphase oder Wut.

Das große Ziel des Teams der Gemeindesozialarbeit ist es, ein Jugend- und Familienzentrum unter einem Dach zu vereinen – am liebsten schon 2019, wie Anna Töpfer berichtet. Bis dahin gibt es allerdings noch einige Schritte zu meistern. Ein Problem ist nach wie vor die Platznot des Familienzentrums im Obergeschoss des Bürgerhauses Caputh. Sollte das Tourismusamt ins sanierte Logierhaus am Schloss ziehen (MAZ berichtete), könnte das Zentrum eine weitere Etage nutzen.

Von Luise Fröhlich

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