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Potsdam-Mittelmark So lief 2018 für den Kunstverein „Hoher Fläming“
Lokales Potsdam-Mittelmark So lief 2018 für den Kunstverein „Hoher Fläming“
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14:57 07.01.2019
Eva Galonska führt seit einem Jahr den Kunstverein „Hoher Fläming“. Quelle: Tobias Potratz
Bad Belzig

Eva Galonska hat vor einem Jahr den Vorsitz des Kunstvereins „Hoher Fläming“ übernommen. Im Interview zieht sie Bilanz.

Sind Sie mittlerweile in Ihrer neuen Position als Chefin angekommen?

Eva Galonska: Ich fühle mich sehr geehrt, dass die Mitglieder des Vereins mir so viel Vertrauen geschenkt haben, mich zur Vorsitzenden zu wählen – sie haben mir immer wieder das Gefühl gegeben, dass sie mich in meiner Position weiterhin unterstützen möchten. Besonders gefreut habe ich mich auch über unsere drei neuen Mitglieder – vor allem Thomas Wernicke, der den Mut hatte, sofort die Position des zweiten Vorsitzenden zu übernehmen und mit dem ich sehr gerne zusammenarbeite.

Was war anfangs am schwierigsten?

Die Koordination der Kommunikation ist manchmal aufwendig. Zu begreifen, was ein Verein ist, welche Aufgaben, Pflichten und Chancen er in sich birgt, ist ein Prozess. Schwierig fand ich, mich der Förderlandschaft zuzuwenden, sie kennen zu lernen und sich um Förderprojekte zu bemühen. Aber meine Vorgängerin Brigitte Heßler hat mich immer so weit angeleitet, dass ich mich stets in guten Händen wusste. 

Was konnten Sie im vergangenen Jahr erreichen?

Wir konnten alle geplanten Ausstellungen umsetzen – darunter unsere erste fotografische Einzelausstellung mit Georg Eichinger und eine Ausstellung mit einer jungen Künstlerin aus Berlin, Sarah Alexander. Insgesamt konnten wir also auch dieses Jahr wieder vielfältige, zeitgenössische Kunst präsentieren. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Stadt wurde außerdem unsere Anregung, den Galerieboden zu erneuern, als Antrag formuliert. Sehr schön ist für uns auch, dass Lothar Lehmann uns sein Engagement als Aufsichtsperson schenkt.

Der Kunstverein hat mit Lothar Lehmann eine zuverlässige Aufsichtsperson für die Galerie auf der Burg Eisenhardt gefunden. An seiner Seite: Eva Galonska. Quelle: Josephine Mühln

Worin liegen noch besondere Herausforderungen?

Der Anstoß zur Sanierung der Galerie wurde gemacht – nun hoffen wir, dass der Prozess fortschreiten kann. Wir möchten zum Beispiel eine verbesserte Präsentationsmöglichkeit für Kataloge schaffen. Außerdem sehen wir uns nach Möglichkeiten um, ein gefördertes Projekt umsetzen zu können, das unser Jahresprogramm ergänzen würde.

Was steht für das vor uns liegende Jahr auf Ihrer Agenda?

In diesem Jahr haben wir die Zusage von Lydia Eiserbeck und anderen Lehrkräften des Gymnasiums erhalten, mit ihren Schülern ab Februar eine Ausstellung in unserer Galerie zu bestücken. Wir hoffen sehr, dies nun in die Tat umsetzen zu können. Auch die für das laufende Jahr geplanten Ausstellungen sind unsere Herausforderung. Dazu zählen beispielsweise die erste Einzelausstellung von Brigitte Heßler auf der Burg, eine Fotografieausstellung des Künstlers und Architekten Michael Zalewski aus Berlin, sowie eine Einzelausstellung von Jürgen Parusel, Graphiker und Maler aus Bad Belzig. Wir haben darüber hinaus überlegt, uns als Verein beim „Festival für Freunde“ in Dahnsdorf zu präsentieren. Hinzu kommt die Messe „Art Brandenburg“ in Potsdam. Bei dieser Gelegenheit würden wir sehr gerne unsere Region vertreten.

Von Josephine Mühln

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