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Potsdam-Mittelmark Fast alle Badestellen „ausgezeichnet“
Lokales Potsdam-Mittelmark Fast alle Badestellen „ausgezeichnet“
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13:43 20.05.2014
Heißer Sommer am Strandbad Caputh. Andrang wie hier dürfte es, wenn das Wetter mitspielt, bald wieder geben. Quelle: Olaf Möldner (Archiv)

Im Landkreis gibt es acht sogenannte EU-Badestellen. Sieben von ihnen erhielten die Qualitätseinstufung „ausgezeichnet“. Das sind die Badestellen am Campinplatz Gortz, in Päwesin – beide am Beetzsee –, die Strandbäder Glindow und Campingplatz Riegelspitze – beide am Glindower See –, das Strandbad Werder am Plessower See und die beiden am Schwielowsee gelegenen Strandbäder Caputh und Ferch. Die Badestelle am Campingplatz Butzow am Beetzsee wurde mit dem Prädikat „gut“ eingestuft. Außer den genannten Qualitätseinstufungen gibt es auch noch Bewertungen „ausreichend“ und „mangelhaft“, die aber aktuell nicht vergeben werden mussten. Bei starker Verunreinigung des Gewässers wird ein Badeverbot ausgesprochen.

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Die Qualität der Badegewässer wird durch den Fachdienst Gesundheit des Landkreises Potsdam-Mittelmark überwacht, insbesondere unter hygienischen Gesichtspunkten. Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr am 5. Mai kontrolliert. Weiter geht es am 2. und 30. Juni, es folgen der 28. Juli und der 25. August. Offizielles Ende der Badesaison ist am 15. September. Der Landkreis hat eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die Bürger Vorschläge und Bemerkungen zum Thema schicken können.

Alles klar in Potsdam

  • Für die Stadt Potsdam verzeichnet die Badestellenkarte des Landes zwei Badestellen: das Stadtbad Park Babelsberg und das Waldbad Templin.
  • Beide werden als "mikrobiologisch nicht zu beanstanden" eingestuft.
  • Die Badestellen des Groß Glienicker Sees befinden sich auf Berliner Gebiet. Sie sind nach Senatsangaben EU-Badestellen.

„Wir freuen uns, dass wir so schön sauberes Wasser haben“, sagte Regine Rejall vom Strandbad in Ferch. Natürlich können die Strandpächter auch Pech haben. Sie haben keinen Einfluss, wenn die Wasserqualität sinkt, zum Beispiel durch Blaualgen. Regine Rejall erinnert sich, dass in den 1980 Jahren noch Potsdamer Schlachthof-Abfälle in den See gerieten. Das Problem gibt es heute nicht mehr. Außerdem ist Rejall zufrieden, dass sie inzwischen nicht mehr dafür bezahlen muss, dass ihr Strand sich EU-Badestelle nennen darf. Über die EU-Badestellen hinausgehend, werden in Potsdam-Mittelmark weitere 34 Badestellen überwacht, darunter am Inselparadies in Werder und am Güterfelder See.

Beim brandenburgischen Umweltministerium gibt es eine Badestellenkarte. Sie enthält Angaben zur Badegewässerqualität für 2014 und zur ihrer Einstufung für den Zeitraum von 2010 bis 2013. Neue Badegewässer, die noch nicht über die erforderliche Anzahl von Überwachungsergebnissen verfügen, werden ohne Einstufung abgebildet. Die Veränderungen der Wasserqualität mit Bewirtschaftungsmaßnahmen erhalten „Change“ ohne Einstufung bis diese Maßnahmen abgeschlossen sind und die erforderliche Anzahl von Überwachungsergebnissen innerhalb von vier aufeinanderfolgenden Badesaisons erreicht wurde. Die Qualitätseinstufung kann in der Gesamtliste oder an der Badestelle abgelesen werden. Während der Badesaison werden die Daten und Informationen nach Angaben des Ministeriums täglich aktualisiert.

Neben den Angaben zu gesundheitlich relevanten mikrobiologischen Parametern und aktuellen Überwachungsergebnissen der Wasserproben wird zum Beispiel auch über die Sichttiefe informiert, außerdem über die Beschaffenheit des Strandes, seine Infrastruktur, Einrichtungen zur Wasserrettung, Gastronomie, Sanitäreinrichtungen und Abfallentsorgung.

Von Stephan Laude

Hinweis: Anregungen zur Qualität der Gewässer an Simone.Riedl@potsdam-mittelmark.de oder Miriam.Lenz-Molline@potsdam-mittelmark.de, Informationen zu EU-Gewässer auf www.luis.brandenburg.de/v/badestellen 

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