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Potsdam-Mittelmark Feuerwehr-Veteranen treffen Aktive
Lokales Potsdam-Mittelmark Feuerwehr-Veteranen treffen Aktive
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16:42 25.01.2018
Teltows Feuerwehrchef Jan Ehlers demonstrierte den Ehemaligen die neuste Technik. Quelle: Privat
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Teltow

Die aktiven Feuerwehrleute Teltows wollen sich in Zukunft regelmäßig mit Ehemaligen treffen. Eine erste Zusammenkunft, an der auch die Beigeordnete Beate Rietz und Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) teilnahmen, fand vor wenigen Tagen statt. „Wir möchten auf diese Art den Ehemaligen Respekt für ihren Dienst in der Feuerwehr zollen“, sagt Teltows Feuerwehrchef Jan Ehlers.

Die Beigeordnete Beate Rietz (r.) lobte die Arbeit der Feuerwehr. Quelle: Privat

In zwangloser Runde wurde auf der Hauptfeuerwache in der Potsdamer Straße bei Kaffee und Kuchen über vergangene Zeiten und Erlebtes gesprochen. Einige der Anwesenden waren vierzig Jahre und länger aktiv im Feuerwehrdienst tätig. Die meisten waren einst Mitglieder der Betriebsfeuerwehren der Teltower Geräte- und Reglerwerke oder beim Carl-von-Ossietzky-Werk. Auch Unsicherheiten in der Wendezeit waren Thema des Treffens. Zur Sprache kamen zudem der Bau der jetzigen Feuerwache, die damalige Einsatztechnik und außergewöhnliche Einsätze. Fotografien und Dokumente gaben ein anschauliches Bild der vergangenen Jahrzehnte. „Es gibt eine gute Zusammenarbeit von Stadtverordneten und Verwaltung im Bereich Feuerwehr und in den vergangenen Jahren konnte sehr viel geschafft werden“, so die Beigeordnete Beate Rietz. „Jan Ehlers ist der Motor, der die Entwicklung vorantreibt.“

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Bürgermeister Thomas Schmidt (l.) lässt sich historische Fotos aus der Quelle: Privat

Von den Neuerungen konnten sich die Ehemaligen dann auch gleich selbst überzeugen. Jan Ehlers führt sie durch die Räume und stellte Einsatzfahrzeuge und Technik vor. „Die Alters- und Ehrenabteilung soll ab sofort einen festen Platz bei uns einnehmen.“ Bislang sind die Ehemaligen als Abteilung innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr organisiert. Gründe für den Wechsel aus dem aktiven Dienst in die Altersabteilung können zum Beispiel das Alter, die Erfüllung einer Mindestdienstzeit oder gesundheitliche Probleme sein, die einen aktiven Dienst dauerhaft nicht mehr zulassen. Oftmals übernehmen die Mitglieder dann ehrenamtlich Aufgaben wie die Gerätewartung, die Unterstützung der Einsatzkräfte im Bereich Logistik und Versorgung oder das Führen der Chronik. „Die Erfahrung und das Wissen der verdienten Kameraden ist wichtig und wir möchten darauf nicht verzichten“, so Ehlers.

Getreu dem Motto „Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr“ stieß diese Möglichkeit – der Feuerwehr auch nach dem Austritt aus dem aktiven Dienst weiterhin verbunden bleiben zu können – bei den „alten Hasen“ auf großes Interesse.

Von MAZ online