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Potsdam-Mittelmark Feuerwehr braucht mehr Platz in den Straßen
Lokales Potsdam-Mittelmark Feuerwehr braucht mehr Platz in den Straßen
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13:21 28.02.2018
Bei einem Einsatz in der Straße Unter den Linden in Werder wurde es auch eng. Quelle: Julian Stähle
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Werder

Im Ernstfall wird es für die Feuerwehr in Werders Straßen eng. Das hat eine Probebefahrung mit einem Drehleiterwagen jetzt ergeben. „Es gab leider immer wieder Situationen, in denen es zu Verzögerungen kam, weil Fahrzeuge am Straßenrand verkehrswidrig parkten“, so Werders Vize-Stadtwehrführer Stephan Kranig. Häufig sei man in engen Bereichen nur im Schritttempo voran gekommen. Teilweise habe man mit dem Einsatzfahrzeug sogar mehrmals rangieren müssen. Feuerwehrleute mussten aussteigen, um mit Winkzeichen zu helfen. „Dabei sind nicht nur ein paar Sekunden, sondern wertvolle Minuten verloren gegangen“, so Stephan Kranig. Vorgeschlagen hatte die Feuerwehr die Tour selbst, um an Engstellen tätig zu werden, bevor es zu spät ist. Begleitet wurde sie dazu von Mitarbeitern des Ordnungsamts und der Straßenverkehrsbehörde der Stadt. Mit dem Drehleiterauto ging es über die Inselstadt, durch die Wohngebiete Wachtelwinkel, Wachtelberg und Jugendhöhe sowie den Erdebergweg. „Es gab leider nicht ein einziges Quartier ohne erhebliche Probleme für unser Drehleiterfahrzeug“, so Stephan Kranig.

So sei zum Beispiel verkehrswidrig in Halte- und Parkverbotszonen oder auf Kreuzungen geparkt worden, ergänzt Werders 1. Beigeordneter Christian Große (CDU). „Es gab auch die Beobachtung, dass Autohalter enge Straßen völlig zuparkten.“ Einigen sei womöglich nicht bewusst, dass beim Parken an Straßenrändern eine Durchfahrtbreite von 3,05 Metern bestehen bleiben müsse. Die Rundfahrt bleibt nicht ohne Konsequenzen: Die Kontrollen des Werderaner Ordnungsamtes sollen in den betreffenden Bereichen ab sofort verstärkt werden. „Es werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft“, so Christian Große. Außerdem sei festgestellt worden, dass die Schilder in einigen Bereichen verändert werden sollten, um die Erreichbarkeit für Rettungskräfte zu verbessern. „Es soll auch nicht die letzte Fahrt mit diesem Ziel gewesen sein“, so der 1. Beigeordnete.

Von MAZonline