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Potsdam-Mittelmark Gemeinde kauft Gelände im Bäketal
Lokales Potsdam-Mittelmark Gemeinde kauft Gelände im Bäketal
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00:19 18.01.2018
Die gesperrte Brücke über die Bäke bei Kleinmachnow Quelle: Konstanze Kobel-Höller
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Kleinmachnow

Schon bald könnte die Bäkewiese direkt über den Zehlendorfer Damm erreichbar sein: Die Gemeinde habe im Dezember 2017 Waldflächen neben der Bäkemühle sowie die Bäkebrücke erworben, so dass nun der Zugang der Festwiese über diesen Weg umgesetzt werden könne, sagte Bürgermeister Michael Grubert (SPD) zur MAZ. Rund 44 000 Euro hat Kleinmachnow der Grundstückstausch mit Wertausgleich gekostet, abgegeben wurden dafür eine Stegfläche und ein Stützmauer-Fundament. Jetzt soll die kleine, derzeit gesperrte Holzbrücke mit einer Stahlkonstruktion saniert werden, auch die Wege sollen verbessert werden und Pflanzarbeiten sind geplant, so Hartmut Piecha von der Gemeindeverwaltung. Er denkt, dass noch dieses Jahr der Großteil der Arbeiten, deren Kosten derzeit auf rund 50 000 Euro geschätzt werden, abgeschlossen sein könnten. Auf der Bäkewiese finden unter anderem das Osterfeuer und gelegentliche andere Veranstaltungen statt, auch ein Naturlehrpfad führt dort entlang.

Das Medusentor bildet den Eingang zum alten Kleinmachnower Gutshof. Dort entsteht gerade ein neues evangelisches Gemeindezentrum. Das Umfeld soll dann neu gestaltet werden. Quelle: Kobel-Höller

Grubert würde gerne außerdem noch in diesem Jahr im Bereich des Gutshofes weiterkommen, der direkt neben diesem Areal und damit auch im „alten Dorf“ liegt, erklärte er. „Es kann ja nicht sein, dass wir uns darüber streiten, wie man einen Gutshof saniert – und dass dadurch dann gar nichts passiert.“ Beschlossen ist momentan nur, dass in diesem Jahr ein Konzept für die rund 3500 Quadratmeter große Teilfläche des ehemaligen Gutshofes über eine Projektförderung der Berliner Hans-und-Charlotte-Krull-Stiftung erstellt werden soll. Dabei soll möglichst das Medusentor in den Eingang des Areals eingebunden werden, so der Bürgermeister. Was von dem Konzept aber dann tatsächlich auch in die Realität umgesetzt wird, steht noch in den Sternen: Laut städtebaulichem Vertrag ist nämlich die evangelische Auferstehungskirche, die hier gerade ihr neues Gemeindehaus fertigstellt, für die Wiederherstellung der Flächen zuständig und die Gemeindevertreter haben bereits beim Beschluss für das Konzept deutlich klargestellt, dass keinerlei Kosten von Kleinmachnow übernommen werden dürfen.

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Von Konstanze Kobel-Höller

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