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Potsdam-Mittelmark Hightech-Fahrrad-Rastplatz jetzt in Planung
Lokales Potsdam-Mittelmark Hightech-Fahrrad-Rastplatz jetzt in Planung
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16:49 01.03.2018
Der Europaradweg R 1 im Hohen Fläming ist beliebt. Quelle: Michael Greulich
Borkheide

Die Errichtung der Radstation in Borkheide wird zu einer Geduldsprobe. Der Aufbau der 132 000 Euro teuren Informations- und Raststätte hat sich bereits um zwei Jahre verzögert. Jetzt hat die Gemeindevertretung Borkheide Klaus-Dieter Nitzsche aus Treuenbrietzen beauftragt, Planungen bauantragsreif zu erledigen.

Dies ist nötig, um die Erschließung zu sichern. Denn es handelt sich nicht um einen überdachten Fahrradständer, sondern um einen von 90 speziellen Haltepunkten. Sie sollen am 1094 Kilometer langen Radweg „Deutsche Einheit“ zwischen Bonn und Berlin entstehen.

Futuristisch anmutende Edelstahl-Konstruktion

Der Verlauf ist zwischen Raben, Bad Belzig und Beelitz identisch mit der Euro-Route R 1. Für den Stopp in Borkheide ist zwar das kleinste Modell „Typ 1 A“ ausgewählt worden. Die futuristisch anmutende Edelstahl-Konstruktion ist mit einer Info-Stele mit Touchpad, analoger Information, integriertem Mülleimer, Landmarke und drei Bügeln, an denen das Velo angelehnt werden kann, ausgerüstet.

Die Kosten für den Aufbau trägt das Bundesverkehrsministerium. Zuletzt hatte es Unklarheiten dazu gegeben, weshalb das Vorhaben im Herbst zurückgestellt worden war. Was die Investition angeht, scheint nun Klarheit zu herrschen.

Hans-Grade-Museum am Flugplatz

Da die Raststätte für Radler in das Eigentum der Kommune übergeht, muss sie die Betriebskosten sowie Pflege und Instandsetzung tragen. Dafür werden 1500 Euro jährlich kalkuliert. Bürgermeister Andreas Kreibich (SPD) und Mitstreiter hoffen, dass die Radtouristen nicht nur den Ort passieren, sondern dessen Attraktionen besuchen – allen voran das Hans-Grade-Museum am Flugplatz.

Die Radstation soll vor dem Gemeindehaus am Kirchanger stehen. Auch deshalb ist Klaus-Dieter Nitzsche ausgewählt worden, für 6000 Euro das Konzept dafür zu erarbeiten. Sein Büro hat schon die Pläne für die Gestaltung des Marktplatzes gleich daneben angefertigt.

Nun muss er darauf achten, dass sich die Anlage und der ebenfalls auf der Fläche entstehende Mehrgenerationenspielplatz nicht gegenseitig beeinträchtigen, wie es heißt. Noch in diesem Jahr, so hoffen die Parlamentarier nun, soll es greifbare Ergebnisse geben.

Von Andreas Koska und René Gaffron

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