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Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow setzt Zeichen für Toleranz
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow setzt Zeichen für Toleranz
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11:03 17.05.2016
Kleinmachnows Bürgermeister hisst an diesem Dienstag am Rathaus der Gemeinde die Regenbogenfahne. Quelle: Privat
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Kleinmachnow

Als Zeichen der Weltoffenheit und Toleranz will Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert (SPD) an diesem Dienstag um 8.30 Uhr am Rathaus der Gemeinde auf der Seite zur Seeberg-Schule die Regenbogenfahne hissen. Sie soll ein Symbol gegen jede Ausgrenzung von Menschen wegen ihres Aussehens, ihres Glaubens, ihrer Nationalität oder Sexualität sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am 17. Mai 2005 beschlossen, Homosexualität aus der Liste der Krankheiten zu streichen. Seitdem wird dieser Tag als Weltaktionstag gegen die Diskriminierung von Menschen begangen, die anders lieben.

Das Aufziehen der Regenbogenfahne war im April von den Kleinmachnower Gemeindevertretern auf Antrag der Fraktion Die Linke/Piraten beschlossen worden. „Wir alle machen uns im Alltag nicht immer bewusst, dass die Herabsetzung anderer Menschen oft mit der Wortwahl, der Bezeichnung beginnt, sich mit verbalen Angriffen fortsetzt und dann zur Aufstachelung führt und zur Gewalt wird“, sagt Thomas Singer, Gemeindevertreter und Sprecher der Kreistagsfraktion der Linken.

Von Heinz Helwig

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