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Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow kommt ins Rollen
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow kommt ins Rollen
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19:43 24.05.2016
Bürgermeister Michael Grubert (SPD) fuhr über Pfingsten eine lange Fahrradtour und war daher bestens vorbereitet.
Bürgermeister Michael Grubert (SPD) fuhr über Pfingsten eine lange Fahrradtour und war daher bestens vorbereitet. Quelle: Martin Steger
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Kleinmachnow

Michael Grubert (SPD), Bürgermeister von Kleinmachnow, schnürte noch seine Schuhe fester und schwang sich in den Sattel. Neben ihm sein Parteikollege und Landtagsabgeordneter Sören Kosanke. Dann traten sie in die Pedale, dass die Räder von rechts nach links schwankten.

Zum Auftakt der viertägigen Fahrradtage der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) gingen beide für die Gemeinde Kleinmachnow an den Start. Mit 55 Sekunden fuhr Grubert seinem Parteikollegen Kosanke (1:11 Minuten) im übertragenden Sinne davon, die Hinterräder der Profi-Rennbikes waren auf einem Rollentrainer gespannt.

Auf 1000 Metern alles geben

Bei dem Rennen unter vier Brandenburger Kommunen geht es um die jeweils fünf schnellsten Zeiten auf 1000 Metern, der Männer und Frauen. „Das hat Spaß gemacht. Aber am Ende schießt es in die Beine“, beschreibt Grubert seinen Fahrradsprint. Besser hätte er es gefunden, wenn Potsdams Oberbürgermeister Jakobs (SPD) vorgelegt hätte. „Jetzt muss ich eben vorlegen“. Kleinachnow brachte es am Dienstag auf eine Gesamtzeit von 8,2 Minuten und liegt knapp hinter dem Vorjahressieger Königs Wusterhausen. Mit dafür verantwortlich ist unter anderem Paul Göhrke. Mit einer Zeit von 30,1 Sekunden führte er bis zum Schluss die Bestenliste an. Eine gute Zeit fuhr auch Thomas Bottke, Geschäftsführer des Kreissportbundes Potsdam-Mittelmark.

„Wichtig ist, am Anfang nicht so schnell zu fahren. Sonst spürt man auf den letzten 200 Metern seine Beine. Und das tut dann weh“, sagt Markus Schmidt, Vorsitzender des Radsportclubs Kleinmachnow, dessen Verein die Spende in Trainingsräder für die U11 und U13 investieren möchte.

Schneller als im Alltag

Insgesamt fuhren am Dienstag 49 Radler, 20 Frauen und 29 Männer. Zum Teil waren sie über 70 Stundenkilometer schnell, wie der Tempomat am Lenker zeigte. „So schnell fahren wir auf der Straße nicht“, sagt Steffen Blochwitz , Manager des LKT-Teams Brandenburg. Aufgrund des geringen Widerstands kommen die hohen Geschwindigkeiten zustande. Gegenüber der statischen Rennstrecke hatte die Werkstatt des LKT Teams aufgebaut. Dazwischen kurvten die Kleinen auf einem BMX-Parkour umher oder fuhren auf einem kleinen Rennrad.“Auf dem Marktplatz war immer was los“, sagt Pressereferentin der Sparkasse Annett Paech.

Von Lisa Neumann

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