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Kleinmachnow Das sind die Sommerbaustellen der Region Teltow
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19:01 19.06.2019
Der Sanierungsstart der Rammrathbrücke wurde vom Sommer auf den Oktober verschoben. Quelle: Heinz Helwig
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Region Teltow

Pünktlich zum Schulschluss beginnen die Kommunen in der Region Teltow mit ihren Sommerbaustellen. Damit möchte man die verkehrsärmeren Zeiten nutzen, so die Verwaltungen. In Stahnsdorf lichtet sich mittlerweile der Nebel, die ersten Vorhaben werden im Sommer fertig.

In Teltow wird mit Sommerferienbeginn die Brücke über die S-Bahn saniert, was zu starken Behinderungen in der Mahlower Straße führt. Die Bauvorbereitungen beginnen noch diesen Freitagabend, wenn ab 18 Uhr die Ampeln im Baustellenbereich abgeschaltet und auf der Kreuzung Gonfrevillestraße ein provisorischer Kreisverkehr eingerichtet werden. Bis Samstagfrüh wird die Mahlower Straße hier komplett gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Danach wird der Verkehr jeweils über eine Spur geführt, während die andere Seite erneuert wird, Fußgänger müssen auf einen Notgehweg ausweichen, Radfahrer absteigen. Die Fertigstellung ist für Ende September geplant.

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Förster-Funke-Allee gesperrt

Auch in Kleinmachnow ist ab kommender Woche eine kurze, aber wichtige Verbindungsstrecke gekappt: Die Förster-Funke-Allee zwischen der Karl-Marx-Straße und Im Kamp/Straße der Jugend erhält eine neue Fahrbahndecke. Die Arbeiten haben eine Vollsperrung des Abschnittes vom 24. Juni bis spätestens 19. Juli zur Folge, umgeleitet wird über den Zehlendorfer Damm und die Karl-Marx-Straße. Die Bushaltestelle „Im Kamp“ (630, 623, N12, N13) wird in dieser Zeit an den Zehlendorfer Damm verlegt.

Vom Sommer auf den Herbst verlegt wurde die Sanierung der Rammrath-Brücke, deren Start nun voraussichtlich für Oktober geplant ist. Die Brücke ist von Betonkrebs zerfressen, ihr Abriss und Neubau ist mit zwei Jahren angesetzt. Eine geplante Behelfsbrücke wird nur für Fußgänger und Radfahrer zugänglich sein, der Verkehr wird über die Friedensbrücke, die Knesebeckbrücke und die Schleusenbrücke ausweichen. Vor allem auf dem Kleinmachnower Zehlendorfer Damm befürchtet man damit deutlich mehr Verkehr. Derzeit wird von den Kommunen und dem Wasserstraßenneubauamt an einem Umleitungskonzept gearbeitet.

Auch Stahnsdorf rechnet in diesem Zusammenhang mit mehr Fahrzeugen auf der Wilhelm-Külz-Straße zwischen dem Kreisverkehr Saganer Straße in Teltow und dem Stahnsdorfer Hof. Hier wartet man auf die Fertigstellung der Biomalzspange und der neue L 77, die einen Anteil des Verkehrs abfangen sollen – das ist jedoch erst für Ende November vorgesehen. Daher beantragt Stahnsdorf für die Kreuzung Stahnsdorfer Hof einen Abbiegepfeil in Richtung Kleinmachnow – so sollen der Verkehrsfluss verbessert und die Beeinträchtigungen abgeschwächt werden.

Für Mitte August ist die Eröffnung des ersten Bauabschnittes der L 77 neu geplant: Der Bereich zwischen dem Stahnsdorfer Hof und dem neuen Kreisverkehr an der Quermathe wird für den Verkehr freigegeben. Zuvor ist aber die Ruhlsdorfer Straße bis zur Mühlenstraße Einbahnstraße und in der Folge gesperrt, um die Einmündung der L 77n umzusetzen – und auch nach der Fertigstellung wird die Ruhlsdorfer nicht mehr durchfahrbar sein. Während der Bauarbeiten bleibt übrigens auch der Enzianweg komplett für den Verkehr gesperrt.

Restarbeiten im Bäkedamm

An der K 6960 in Stahnsdorf, der Potsdamer Allee und dem Bäkedamm ist bereits die Strecke vom Stahnsdorfer Hof bis zum Kreisverkehr Schleusenweg beidseitig für den Verkehr freigegeben. Noch nicht offen ist die Einfahrt in die Wilhelm-Külz-Straße – dies soll in Kürze möglich werden – und auch die Einmündung in die Wannseestraße ist derzeit wegen notwendigen Arbeiten an der Fahrbahnoberfläche gesperrt. Wann diese stattfinden werden, ist derzeit noch nicht bekannt, die Wannseestraße ist daher derzeit nur über den neuen Kreisverkehr Schleusenweg und den Kreisverkehr Wannseestraße erreichbar.

Mittlerweile haben schon die Arbeiten für den letzten Kreisverkehr des Vorhabens an der Heidestraße begonnen. Außerdem wurde die Einmündung zur Bergstraße bis voraussichtlich Ende des Jahres gesperrt.

Von Konstanze Kobel-Höller

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