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Kleinmachnow Die Diskussion blieb aus
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19:40 15.11.2019
Gruppenbild mit Damen: Film-Journalist Alexander Lahl mit Valeska Hanel von den Neuen Kammerspielen Kleinmachnow, Frederike Linke von der Begegnungsstätte Alte Schule und Indra Kühlcke, Leiterin der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark(v. l.). Quelle: Gesine Michalsky
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Kleinmachnow

Zur Filmvorführung mit Diskussion hatten die Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark und die Kleinmachnower Begegnungsstätte Alte Schule am Donnerstagabend in die Neuen Kammerspiele Kleinmachnow eingeladen. Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls stellte Filmemacher Alexander Lahl (Berlin) seinen intensiven 80-minütigen Dokumentarfilm „Comrades & Cash“ vor, den er mit seinem Studiopartner Max Mönch gedreht hatte. Neben einigen Kleinmachnowern wollte sich auch eine Klasse der Maxim-Gorki-Gesamtschule den teils erschütternden Bericht über die geheimen Geschäfte der DDR hinter dem „Eisernen Vorhang“ mit Waffen, Kunst, Blutkonserven oder Sprengstoff ansehen.

Blutkonserven in die USA verkauft

Der Film zeigt zum Beispiel inhaftierte Frauen, die in Zwangsarbeit im Akkord Damenstrumpfhosen für den Westen produzieren mussten. Er schildert den Export von Blutkonserven, die die DDR in den 1980er Jahren als HIV-frei an die USA verkaufte – ohne Wissen der Spender und ohne eine Prüfung der Konserven. Er berichtet von der Plünderung von Bankschließfächern, die längere Zeit nicht geöffnet worden waren, vom Ausverkauf von Antiquitäten gegen „harte Währung“ und von der Suche der Staatsführung nach Görings angeblich versenktem Goldschatz.

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Diskutiert wurde hinterher allerdings nicht. Die DDR-Diktatur sei den Jugendlichen wohl schon zu weit entrückt, sagte deren Lehrerin dazu.

Von Gesine Michalsky

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