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Kleinmachnow „Freud“ und „Schlaf“ in den Kammerspielen
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow „Freud“ und „Schlaf“ in den Kammerspielen
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19:45 11.02.2020
Robert Finster im Film „Freud“, der bei „Berlinale Goes Kiez“ in Kleinmachnow gezeigt wird. Quelle: SATEL Film GmbH/Bavaria Fiction GmbH
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Kleinmachnow

Freud“ und „Schlaf“ sind die beiden Produktionen, die „Berlinale Goes Kiez“ am Freitag, 28. Februar, in den Neuen Kammerspielen bringen wird. „Wir freuen uns sehr, zwei Filme zeigen zu können, die erzählerisch Grenzen zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein überschreiten und so die Sehgewohnheiten sicher fordern“, zeigte sich Valeska Handel, Geschäftsführerin des Veranstaltungsortes gestern begeistert. Ihr Haus ist damit zum dritten Mal Spielort der internationalen Filmfestspiele Berlin.

Sie erwartet sich von den zwei Produktionen ein intensives ungewöhnliches Kino-Erlebnis mit Spannungsmomenten und Ausflüge ins Horrorgenre. „Was will man mehr?“ Dass es sich bei beiden Filmen um Produktionen in deutscher Sprache handle, komme außerdem großen Teilen des Kammerspielpublikums entgegen, ist Hanel überzeugt.

Freud“, der um 17. 30 Uhr den Abend eröffnet, spielt im Wien des Jahres 1886. Hier begibt sich der junge Sigmund Freud rastlos, kokainberauscht und nach Anerkennung strebend, mit einem mysteriösen Medium und einem traumatisierten Polizisten auf einen nervenzerreißenden, hypnotischen Trip in die Abgründe der menschlichen Seele. In dem Film „Schlaf“ (ab 21.30 Uhr) erlebt die Hauptfigur Mona auf der Suche nach einer Erklärung eine Achterbahnfahrt in den Abgrund, bei der die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmen.

Drei Filme für das Thalia Programmkino

Auch das Potsdamer Thalia Programmkino ist in diesem Jahr wieder Teil des internationalen Filmfestivals und wird drei Filme in der Reihe „Berlinale Gies Kiez“ zeigen. Hier geht es bereits um 14.30 Uhr mit dem französischen Film „Mignonnes“ (Die Süßen) los, der ab zwölf Jahren empfohlen wird.

Um 17 Uhr folgt mit „Paris/Caligrammes“ eine deutsch-französische Produktion, in der die Filmemacherin Ulrike Ottinger ihre Erinnerungen an das Paris der 1960er Jahre verarbeitet, wo sie als Malerin lebte. „Persian Lessons“ schließt ab 20.30 Uhr den Filmabend im Thalia ab. Hier schwört ein junger Belgier vor den SS-Exekutoren, kein Jude, sondern Perser zu sein. Um im Lager zu überleben, muss er Farsi unterrichten, ohne es zu beherrschen.

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Von Konstanze Kobel-Höller

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