Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kleinmachnow Erste Einigung für Sommerfeldsiedlung
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow Erste Einigung für Sommerfeldsiedlung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:36 22.08.2018
In der Diskussion um die Straßenraumaufteilung und die Regenentwässerung in der Sommerfeldsiedlung in Kleinmachnow haben Gemeindeverwaltung und Anwohner Kompromisslösungen gefunden.
In der Diskussion um die Straßenraumaufteilung und die Regenentwässerung in der Sommerfeldsiedlung in Kleinmachnow haben Gemeindeverwaltung und Anwohner Kompromisslösungen gefunden. Quelle: Archiv/Claudia Krause
Anzeige
Kleinmachnow

In der Diskussion um die Verkehrssituation in der Kleinmachnower Sommerfeldsiedlung nähern sich die Gemeinde und die Bewohner der Siedlung langsam einander an. Nachdem nun die Konzepte der Bürgerinitiative und des Bauamtes gegenübergestellt und auch mit Kosten hinterlegt wurden, gibt es bei den ersten Punkten Einigungen.

So hat die Gemeindeverwaltung jetzt bekannt gegeben, etwa beim Thema des Straßenprofils dem Wunsch der Bewohner folgen zu wollen, da die Straßenraumaufteilung ein wichtiger Bestandteil des Siedlungscharakters sei, wie es heißt. Einen Konsens gibt es darüber hinaus bei der Regenentwässerung der Straßen: Dabei hat man sich auf bestandsorientierte Verbesserungen verständigt und auf die Errichtung eines durchgängigen Rohrleitungssystems verzichtet. Es soll genutzt werden, was bereits vorhanden ist. Bestehendes soll gegebenenfalls erneuert oder erweitert werden, wurde zur Begründung angeführt.

Belag und Versiegelung noch Streitpunkte

Uneinig ist man sich dagegen noch immer beim künftigen Straßenbelag. Die Bürgerinitiative wünscht sich eine Betonoberfläche, die sich seit vielen Jahrzehnten bewährt hätte. Die Verwaltung hat das Thema Asphalt noch nicht völlig aufgegeben. Die endgültige Entscheidung über die Fahrbahnoberfläche wird jedoch noch aufgeschoben und erst zum Errichtungsbeschluss gefällt.

Auch das Ausmaß der Versiegelung ist weiterhin ein Streitthema für Bürgerinitiative und Verwaltung. Während die Gemeinde einen befestigten Gehstreifen auf der einen Straßenseite sowie gegenüber einen mit Rasenrippenplatten ausgelegten Parkstreifen wünscht, hätte die Bürgerinitiative gern an diesen Stellen eine sogenannte wassergebundene Decke, also eine Oberfläche aus Schotter, wie man sie unter anderem bei Parkwegen findet. „Unbefestigte Seitenflächen garantieren bei kontinuierlicher Unterhaltung eine hervorragende Nutzbarkeit (sowohl für Geh- als auch Parkzwecke), eine zuverlässige Versickerung und entsprechen dem Siedlungscharakter“, argumentiert die Initiative.

Diese Variante würde jedoch großen Belastungen nicht standhalten, schneller verschleißen, sei weniger barrierefrei und würde vor allem bei feuchtem Wetter mehr Probleme machen, argumentiert dagegen Matthias Schubert (SPD).

Von Konstanze Kobel-Höller