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Kleinmachnow Showtime statt Festakt
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow Showtime statt Festakt
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01:18 16.11.2018
Mit einem großen Bürgerfest auf dem Rathausmarkt will die Gemeinde Kleinmachnow im Sommer 2020 ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Quelle: Detlev Scheerbarth
Kleinmachnow

Mit einer Auftaktveranstaltung unter dem Motto „Showtime statt Festakt – Szenische Zeitreise durch Kleinmachnow in 100 Minuten mit vielen Überraschungen“ sollen am 24. April 2020 in der Gemeinde die Festivitäten zum 100-jährigen Bestehen eröffnet werden. Etwa am 15. und 16. August ist ein großes Bürgerfest auf dem Rathausmarkt geplant, bei dem sich vor allem Kleinmachnows Vereine und Betriebe vorstellen und ein Programm mit Bezug zum Jubiläumsjahr bieten können. Den offiziellen Abschluss soll am 12. oder 19. September das Kinderfest bilden. Dann sollen auch die Auszeichnungen des Kinderkunstwettbewerbes vergeben werden, der im Schuljahr 2019/20 laufen wird. Kinder und Jugendliche sind eingeladen, künstlerisch zu zeigen, wie sie Kleinmachnow sehen. Dies können sie allein oder als Gruppe mit Lyrik, Prosa, Fotos, Zeichnungen, Skulpturen, Musik oder Graffiti-Entwurf machen.

Abgesehen von diesen drei großen Events sollen die regulär stattfindenden Veranstaltungen wie der Frühjahrsputz, die Saisoneröffnung der Badesaison im Freibad Kiebitzberge, das Winzerfest, das lange Kulturwochenende oder die zwei Open-Air-Kinovorstellungen sowie die drei Sommerkonzerte im Zeichen des Jubiläums stehen. Im Rathaus Kleinmachnow sind mehrere Ausstellungen mit Bezug zu „Kleinmachnow 2020“ geplant, so etwa eine Personalausstellung des Malers und Grafikers Herbert Sander, eine Fotoausstellung zu „Lost Places in Kleinmachnow“, eine Präsentation von historischen Postkarten und heutigen Ansichten im oder eine Ausstellung zum 100. Geburtstag des Künstlers und Ortschronisten Herbert Lange.

Für alle historisch Interessierten plant Kleinmachnow außerdem, die zuletzt von Günther Käbelmann und dem Heimatverein erstellte Chronik der Gemeinde textlich überarbeitet, weitergeführt und mit zahlreichen Fotos ergänzt neu als Hardcover-Buch herauszugeben – pünktlich zur Auftaktveranstaltung. Weitere Ideen sind 100 Baumpaten zu gewinnen, aus den Samen der namensgebenden „Hohen“ Kiefer einen Nachfolgebaum zu ziehen, da die Originalkiefer schwer geschädigt ist, einen Urban Trail einzurichten und großformatige, wetterfeste historische Aufnahmen an Originalplätzen aufzustellen.

Derzeit geht der Vorschlag durch die politischen Gremien. Als Kosten sind 120 000 Euro geschätzt. 100 000 Euro davon sind für 2019 und 2020 im Haushalt eingeplant.

Von Konstanze Kobel Höller

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