Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kleinmachnow Straße wird endlich ausgebaut
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow Straße wird endlich ausgebaut
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:46 14.11.2018
Nach drei Jahren Wartezeit sollen nun in der Straße Am Bannwald in Kleinmachnow die Bagger und Radlader anrücken, um die Straße zu erneuern. Noch steht allerdings nicht fest, wie viel die Anwohner dafür bezahlen müssen. Quelle: Stefan Sauer/ZB
Kleinmachnow

Drei Jahre nach dem Grundsatzbeschluss der Kleinmachnower Gemeindevertreter, die Straße Am Bannwald im Bereich von der Karl-Marx-Straße bis zum Meiereifeld auszubauen, möchte Kleinmachnow nun das Projekt auch tatsächlich umsetzen. Die Verwaltung plant jetzt die nächsten Schritte. Bereits im Jahr 2001 war versucht worden, die Straße auszubauen, doch damals konnte die Gemeindevertretung keine mehrheitliche Einigung erzielen.

Straße ist nicht asphaltiert

Der etwa 217 Meter lange Abschnitt der genannten Straße ist auf der einen Seite vom Bannwald, der der Straße den Namen gab, und auf der anderen Seite von acht Privatgrundstücken begrenzt, auf denen Reihen- und Einzelhäuser stehen. Die Straße ist nicht asphaltiert. Ihre obere Deckschicht besteht aus einem ungebundenen Mineralstoffgemisch. Der Seitenbereich an den Häusern wird vorwiegend zum Parken genutzt, einen Gehweg gibt es nicht.

Im nächsten Schritt möchte die Gemeindeverwaltung nun mögliche Varianten für eine optimale Gestaltung der Verkehrsfläche untersuchen und dabei herausfinden, ob es sich bei der vorgesehenen Ausbaumaßnahme um eine erstmalige Erschließung der Straße oder um einen erneuten Ausbau handelt.

Teile einer Pflasterrinne gefunden

Nach Aussagen von Anwohnern konnten Hinweise darauf gefunden werden, dass es sich letztendlich um eine Wiederherstellung der Straße handeln könnte. Die Fahrbahn könnte schon einmal mit einer sandgeschlämmten Schotterdeckschicht und einem bituminösen Oberflächenmaterial befestigt gewesen sein. Auch Bordsteine soll es früher bereits gegeben haben.

Zur Aufklärung der Situation hatte die Gemeinde bereits im Oktober vier sogenannte Suchschachtungen durchführen lassen. Im Ergebnis wurden zwar einige Teile einer Pflasterrinne gefunden. Anzeichen für eine frühere gebundene Oberflächenbefestigung konnten die Bauleute bisher aber nicht entdecken.

Baukosten auf 300 000 Euro geschätzt

Nun wurde eine rechtliche Beurteilung in Auftrag gegeben, um die neuen Erkenntnisse beitragsrechtlich bewerten zu können. Bei einem erneuten Ausbau übernimmt die Gemeinde 40 Prozent oder im Fall eines verkehrsberuhigten Bereiches 30 Prozent der Kosten des beitragsfähigen Aufwandes. Bei einer erstmaligen Erschließung der Straße beteiligt sich Kleinmachnow lediglich mit zehn Prozent der Ausbaukosten. Den Rest müssen die Grundstückseigentümer an der Straße tragen.

Bei Baukosten von rund 200 000 bis 300 000 Euro, wie sie derzeit auch bei einem geringen Ausbaustandard geschätzt werden, würden pro Eigentümer bei einer durchschnittlichen Grundstücksgröße von 943 Quadratmetern im schlimmsten Fall Beitragskosten in Höhe von etwa 28 100 Euro zu kommen.

Von Konstanze Kobel-Höller

Ein Radfahrer (12) wurde in Kleinmachnow von einem Auto erfasst. Der Junge stürzte und wurde leicht verletzt.

14.11.2018

Mit einem Bürgerfest auf dem Kleinmachower Rathausmarkt will die Gemeinde im Sommer 2020 ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Ein Konzept zum Jubiläum wird gerade in den politischen Gremien diskutiert.

16.11.2018

Ein Autofahrer übersah auf dem Zehlendorfer Damm in Kleinmachnow eine Roller-Fahrerin, als er aus einer Ausfahrt kam. Der Roller stürzte, die Frau wurde verletzt.

12.11.2018