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Kleinmachnow Region braucht einen Koordinator
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow Region braucht einen Koordinator
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21:23 09.07.2019
Das Neue Rathaus in Teltow ist bislang der Tagungsort des Regionalausschusses. Die Versammlungen finden im Stubenrauchsaal statt. Quelle: Stephan Laude
Kleinmachnow

Vor einer etwaigen Auflösung des Regionalausschusses Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf warnt auch der Kleinmachnower Gemeindevertreter Thomas Singer (Linke). Es gäbe Entwicklungsziele für die Region, die die drei Kommunen nur vereint erreichen können, sagt Singer. Die Gemeinde Kleinmachnow soll erwogen haben, keinen Vertreter mehr in das Gremium zu entsenden, in dem die Kommunen seit vier Wahlperioden überregionale Projekte miteinander abstimmen. Zuvor hatte sich Stahnsdorfs Vertreter Thomas Michel (Bündnis 90/Grüne) dafür ausgesprochen, den Ausschuss zu reformieren, statt ihn infrage zustellen. Stahnsdorf hat derzeit den Vorsitz.

Workshop soll wichtige Themen vorab klären

Zu Beginn der neuen Wahlperiode sollten sich die Mitglieder in einem Workshop gleich über die wichtigen Themen der nächsten Jahre verständigen und nicht erst vor Aufstellung der Tagesordnung die jeweiligen Schwerpunkte bei den Kommunen abfragen, schlägt Singer vor. Dann könnte der Ausschuss auch zielgerichteter arbeiten und frühzeitig mehr Einfluss auf Zukunftsfragen der Region nehmen. Rolf Kasdorf von der Bürgerinitiative Teltow hatte beklagt, dass das Gremium bisher immer erst nach den einzelnen Beschlüssen in den jeweiligen Gemeindevertretungen als letzte Instanz in Entscheidungen einbezogen wurde.

Regionale Projekte ohne Gremium nicht möglich

Das regionale Sportkonzept, die Weiterentwicklung des TKS-Busnetzes, die Bewertung zu Chancen und Risiken einer regionalen Schwimmhalle oder die Suche nach einem geeigneten Veranstaltungsort für die Techno-Szene in der Region würden als nur wenige Beispiele die Bedeutung eines gemeinsamen Ausschusses um so deutlicher belegen, so Singer.

Von Heinz Helwig

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