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15:00 24.04.2020
Der Kleinmachnower Kunstverein „Die Brücke“ kann seine kulturelle Arbeit im früheren Landarbeiterhaus im Zehlendorfer Damm 200 (Archivbild) wieder aufnehmen.
Der Kleinmachnower Kunstverein „Die Brücke“ kann seine kulturelle Arbeit im früheren Landarbeiterhaus im Zehlendorfer Damm 200 (Archivbild) wieder aufnehmen. Quelle: Archiv/Bernd Gartenschläger
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Kleinmachnow

Mit einer aktuellen Ausstellung will der Kleinmachnower Kunstverein „Die Brücke“ ab dem 10. Mai seine kulturelle Arbeit im ehemaligen Landarbeiterhaus im Zehlendorfer Damm 200 unter den Auflagen der gelockerten Eindämmungsverordnung wieder aufnehmen. Gezeigt werden Bilder der Berliner Malerin Sabine Beyerle und Skulpturen des Hallenser Bildhauers Georg Mann. Aus den bekannten Sicherheitsgründen kann die Ausstellung allerdings nicht mit einer klassischen Vernissage eröffnet werden. Dafür soll es im Verlauf der Ausstellung zwei Künstlergespräche geben, die als Video auf der Internetseite unter www.bruecke-kleinmachnow.de sowie in den sozialen Netzwerken unter www.facebook.com/pages/Die-Brücke-Kunstverein-Kleinmachnow-eV/136043163137714; https://www.instagram.com/bruecke_kleinmachnow/ sowie unter https://www.youtube.com/channel/UCz3kQC-RmnwxIyLJ_GblaLg angeschaut werden können. Die Ausstellung selbst kann vom 10. Mai bis zum 21. Juni unter bestimmten Auflagen besucht werden.

Atmosphärische Bilder

Sabine Beyerle ist in Leonberg geboren und studierte Bildende Kunst bei Professor Hans-Jürgen Diehl an der Universität der Künste Berlin. Sie arbeitet als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Malerei und Bühnenbild und lebt und arbeitet in Berlin. In den letzten Jahren hat sie ihre Malerei auf zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland präsentiert und an diversen Bühnenprojekten mitgearbeitet.

 In ihren atmosphärisch dichten Bildern beschäftigt sie sich mit Szenerien, die ihr auf Reisen begegnen, Momente einer spezifischen Stimmung, die sie im Bild festhält. Indem Sabine Beyerle die realistische Darstellung mit malerischen Erfindungen, wie zum Beispiel Schüttungen, Strukturen und Auflösungen, verbindet, erweitert sie das real Sichtbare um den Aspekt der Stimmung und Atmosphäre.

Spannungsvoller Dialog

Georg Mann stammt aus dem Vogtland, absolvierte eine Ausbildung zum Steinmetz und studierte Bildhauerei bei Professor Bernd Göbel an der Hochschule für Kunst und Design Halle Burg Giebichenstein, wo er bei Professor Bruno Raetsch auch Meisterschüler war. Er hat zahlreiche bildhauerische Projekte im öffentlichen Raum realisiert und beherrscht auf unkonventionelle und oft ironische Art plastische Groß- wie Kleinformen – von LandArt- Objekten bis zur Medaille. Seine Arbeiten in Bronze, Eisenguß und Stein werden in einem spannungsvollen Dialog mit der großformatigen Malerei treten.

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Von MAZonline