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Kleinmachnow Rettung aus größter Not
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow Rettung aus größter Not
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07:38 25.10.2019
Bürgermeister Michael Grubert (SPD, l.) und RSV-Präsident Michael Grunwaldt freuen sich über den neuen Kunstrasenplatz in Kleinmachnow, auf dem überwiegend der Fußballnachwuchs trainieren wird. Quelle: Gemeinde Kleinmachnow
Kleinmachnow

Auf dem neuen Kunstrasenplatz am Dreilindener Weg in Kleinmachnow will der Regionale Sportverein (RSV) Eintracht 1949 am 4. November seinen Trainingsbetrieb aufnehmen. Trainieren wird dort vor allem der Fußballnachwuchs des Vereins, erfuhr die MAZ auf Nachfrage bei der Vereinsgeschäftsführung. „Wir müssen die Nutzung zwar noch auf ein Mindestmaß reduzieren, weil ringsherum um die Anlage noch Bauarbeiten laufen. Doch wir brauchen den Platz dringend, weil andere Plätze in der Wintersaison nicht bespielbar sind“, erklärt RSV-Vereinspräsident Michael Grunwaldt.

Straße wird noch gebaut

So haben die Bauleute neben dem Sportplatz auch den neuen Gehweg zur Anlage fertiggestellt, damit die Fußballer ihren Trainingsort erreichen können. Die künftige Celsiusstraße, die später den Dreilindener Weg mit der Fahrenheit-/Pascalstraße verbinden soll, befindet sich noch im Bau, so dass die Sportler das letzte Stück des Weges zum Training vorerst zu Fuß gehen müssen und nicht die Parkflächen am Sportplatz nutzen können.

Sozialgebäude kommt später

Die Flutlichtanlage soll auch in den nächsten Tagen ans Netz gehen und den Sportlern ein Training bis in die späten Abendstunden ermöglichen. Mit dem neuen Sozialgebäude mit vier Umkleide- und vier Sanitärräumen jeweils für Mädchen und Jungen sowie dem Schiedsrichterbüro müssen sich die Fußballer noch bis zum Herbst des nächsten Jahres gedulden. Derzeit arbeiten die Architekten noch an den Plänen, sagt Kleinmachnows Bauamtsleiter Jörg Ernsting: „Wir stellen im November erst einmal Container auf.“

Perspektivisch zweites Spielfeld und Laufbahn

Der 100 Meter mal 65 Meter große Kunstrasenplatz kostet am Ende weniger als die ursprünglich kalkulierten 1,45 Millionen Euro, informiert Gemeindesprecherin Martina Bellack. Mit 589.237 Euro bezuschusste das Land Brandenburg den Bau aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP). Brandenburgs Sportministerin Britta Ernst (SPD) hatte Ende November 2018 den Kleinmachnowern den Fördermittelbescheid überbracht. Bürgermeister Michael Grubert (SPD), RSV-Präsident Grunwaldt und Marcel Adam vom Potsdamer Planungsbüro hatten Anfang April dieses Jahres den symbolischen ersten Spatenstich für die Sportanlage gesetzt. Für das Sozialgebäude in Massivbauweise sind noch einmal rund 950.000 Euro eingeplant. Perspektivisch sollen ein weiteres Spielfeld sowie eine 100-Meter-Laufbahn angelegt werden, hatte Grubert bei der Übergabe des Fördermittelschecks angekündigt.

Brandenburgs Sportministerin Britta Ernst (SPD) hatte Ende November des vorigen Jahres den Fördermittelbescheid in Höhe von 589.237 Euro für den neuen Kunstrasenplatz an Kleinmachnows Bürgermeister Michael Grubert (SPD, l.) und Vertreter des RSV Eintracht übergeben. Quelle: Gesine Michalsky

Mit mehr als 3000 Mitgliedern zählt der RSV Eintracht zu den größten Sportvereinen im Land. Die Abteilung Fußballnachwuchs zählt rund 800 Mädchen und Jungen.

Von Heinz Helwig

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