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Kleinmachnow Polit-Routiniers weit abgeschlagen
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow Polit-Routiniers weit abgeschlagen
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21:24 27.03.2019
Nach dem die Kandidatenlisten für die Kommunalwahl geschlossen sind, werden nun die Einwohner der Region Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf am 26. Mai die Qual der Wahl haben. Quelle: Sebastian Gollnow/DPA
Region Teltow

Die Qual der Wahl werden die Wähler in der Teltower Region am 26. Mai haben: Allein in Teltow treten insgesamt 17  Gruppierungen zur Kommunalwahl an, in Kleinmachnow zehn, in Stahnsdorf acht. Die längste Liste haben Bürger für Bürger (BfB) in Stahnsdorf mit 42 Kandidaten – auf Platz eins Bürgermeister Bernd Albers, der die Wahl zum Gemeindevertreter nur annehmen kann, wenn er als Gemeindechef abtritt. Seine Amtskollegen Michael Grubert (Kleinmachnow) und Thomas Schmidt (Teltow) haben darauf verzichtet, die SPD so bei der Stimmenjagd zu unterstützen.

Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers steht auf Platz eins der Kandidatenliste der Wählergruppe „Bürger für Bürger – Die Stahnsdorfer“ (BfB). Er wird sein Mandat allerdings nicht annehmen können, ohne seinen Job als hauptamtlicher Gemeindechef zu verlieren. Quelle: Friedrich Bungert

Die längste Liste in Teltow hat die SPD mit 27 Kandidaten, allen voran Sebastian Rüter, auf Platz zwei Christine Hochmuth. Als dritter im Bunde: Sören Kosanke, der nicht erneut für den Landtag antreten will. Mit 17 Kandidaten und Peter Goetz an der Spitze geht die FDP als zweitstärkste Partei an den Start. Die CDU startet mit dem Ex-Bürgermeister-Kandidaten und Bundespolizisten Eric Gallasch auf Platz eins, auf Position acht Daniel Mühlner, der 2016 in Stahnsdorf Albers ablösen wollte. Die Linken werden von Iris Bonowsky angeführt, die Grünen sind von der Familie Emmendörffer geprägt, die von den zehn Bewerbern drei Kandidaten stellt, darunter Physiotherapeutin Meike Emmendörffer als Frontfrau.

Peter Ernst mit 86 Jahren ältester Kandidat

Abgespalten von ihnen haben sich Grün und Transparent für Teltow (GUT), angeführt von Eberhard Adenstedt. Auch die BfB mit Andreas Wolf, die Bürgerinitiative Teltow (BIT) mit Rolf Kasdorf und die Liste Lebenswertes Teltow Ruhlsdorf (LTR) mit Doreen Bartsch als Spitzenkandidaten treten an. Als kleinste Gruppierungen sind die Parteipiraten nur mit der Arzthelferin Jeannette Paech, Freie Bürger und Bauern nur mit Michael Reiter sowie Vilma Kamp als Einzelwahlvorschlag zugelassen.

In Stahnsdorfs CDU steht mit Ines Schröder-Blohm eine Frau an der Spitze, die SPD wird von Dietmar Otto geführt. Die Linken setzen auf Rosemarie Kaersten, die FDP auf Hans-Jürgen Klein. Gemeindevertreter Christian Kümpel ist in der Liste weit nach hinten gerutscht, hofft aber auf ein Direktmandat. Die Grünen gehen mit Thomas Michel, Bettina Schmidt-Faber und der Künstlerin Stella Sanders ins Rennen. Dort tritt auch der älteste Kandidat an: Peter Ernst ist zur Zeit der Wahl 86 Jahre alt. Wir Vier hat Dietrich Huckshold an der Spitze und BfB auf Platz zwei Gerold Maelzer aufgestellt.

Victoria Brammer kämpft erneut allein

In Kleinmachnow, wo die Listen erst am Freitag nach Ablauf der Einspruchsfrist endgültig sind, besetzen Angelika Scheib und Kathrin Heilmann die ersten zwei Plätze der CDU. Unter den „Top Ten“ sind sechs Frauen zu finden. Weitgehend paritätisch ist die Liste der SPD mit Frontmann Bernd Bültermann. Bei den Linken findet man unter zehn Kandidaten nur zwei Frauen, an der Spitze steht Klaus-Jürgen Warnick.

Die Grünen warten auf den ersten drei Plätzen mit neuen Namen auf: Alexandra Pichl, Frederik Hahn und Astrid Winde verweisen Routiniers wie Andrea Schwarzkopf und Barbara Sahlmann auf die Plätze elf und zwölf. Die FDP wird von der Juristin Hilke Masche geführt, auf Platz zwei ist Nobert Gutheins. Die Piraten bestehen aus Raoul und Andreas Schramm, die BIK-Spitze bilden Roland Templin und Katharina Storch. PRO geht mit Holger Baumgraß auf Platz eins in die Wahl, und Viktoria Brammer kämpft erneut allein um ein Mandat.

Die AfD ist in Stahnsdorf mit fünf und in Teltow mit zwei Bewerbern vertreten, in Kleinmachnow tritt Kornelia Kimpfel allein an.

Von Konstanze Kobel-Höller

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