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Kleinmachnow Wo Autofahrer den Strom bekommen
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21:15 28.10.2019
EMB-Geschäftsführer Jens Horn (l.) und Bürgermeister Michael Grubert (SPD) an einer Elektrotankstelle in Kleinmachnow. Quelle: Gemeinde Kleinmachnow
Kleinmachnow

Sieben neue Ladestationen mit je zwei Ladepunkten für Elektroautos sind seit dem 30. September 2019 in Kleinmachnow in Betrieb. Betrieben werden sie von der Energie Mark Brandenburg (EMB) GmbH. Bürgermeister Michael Grubert (SPD) und EMB-Geschäftsführer Jens Horn stellten jetzt auf dem Parkplatz am Rathausmarkt das Angebot für E-Mobilität in der Gemeinde vor.

Um die Nutzung von Elektrofahrzeugen in Kleinmachnow zu fördern und so eine Alternative zu Feinstaubbelastung, Lärmbelästigung und CO2 -Belastung durch den üblichen motorisierten Individualverkehr zu schaffen, beschloss die Gemeinde im Mai 2018 ein Elektromobilitätskonzept für Kleinmachnow und den Bau von fünf Ladestationen. Im Zuge der Erarbeitung des Konzeptes ergaben sich weitere geeignete Standorte, sodass nun an sieben Stellen in der Gemeinde Strom getankt werden kann.

An stark frequentierten Plätzen

Betrieben werden die Ladesäulen von der EMB Energie Mark Brandenburg GmbH. Eigentümerin der mit Bundesmitteln geförderten Elektro-Tankstellen ist die Gemeinde Kleinmachnow. Die bisherige Ladestation am Rathaus Kleinmachnow, die seit 2009 kostenlos genutzt werden konnte, steht damit nur noch den Dienstfahrzeugen der Gemeinde zur Verfügung.

Privatnutzer finden aber gleich zwei Alternativen in unmittelbarer Nähe. Sowohl am Adolf-Grimme-Ring Süd als auch auf dem unteren Parkplatz am Rathausmarkt sind die neuen E-Tankstellen mit jeweils zwei Anschlüssen zu finden. Weitere fünf Ladesäulen mit ebenfalls jeweils zwei Ladepunkten mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt sind an stark frequentierten Plätzen über das gesamte Gemeindegebiet verteilt.

Flächendeckendes Netz

„Den Aufbau sowohl unseres eigenen Ladesäulen-Netzes in Westbrandenburg als auch die Unterstützung von kommunalen Mobilitätskonzepten sehen wir als Teil einer umweltschonenden Verkehrswende“, sagte EMB-Geschäftsführer Jens Horn. Um eine annähernd CO2 -freie Elektro-Mobilität zu ermöglichen, liefere das Unternehmen ausschließlich Strom aus 100 Prozent Wasserkraft.

„Mit diesen sieben neuen Ladesäulen bieten wir ein flächendeckendes und gut erreichbares Netz in Kleinmachnow an“, so Bürgermeister Michael Grubert.

Um den Ladevorgang zu bezahlen, können RFID-Karten der mehr als 200 Ladenetz.de-Partner sowie von Roamingpartnern des Ladenetz.de-Verbundes in Deutschland und Europa genutzt werden. Für das spontane Laden besteht zudem die Möglichkeit, Girocards deutscher Banken einzusetzen. Voraussetzung ist lediglich, dass diese Karten über die kontaktlose Bezahlfunktion verfügen.

Auch über das Smartphone

Zudem können Fahrer von Elektro-Autos auch über ihr Smartphone mit Hilfe eines an jedem Ladepunkt befindlichen QR-Codes den Ladevorgang online starten und abrechnen. Die Abrechnung erfolgt nach Verbrauch.

Von MAZonline

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