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Kleinmachnow Berliner Stadtrat: Alternative zur Stammbahn ist weder billiger noch schneller
Lokales Potsdam-Mittelmark Kleinmachnow Berliner Stadtrat: Alternative zur Stammbahn ist weder billiger noch schneller
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13:59 12.01.2020
Michael Karnetzki, Stellvertretender Bezirksbürgermeister in Steglitz-Zehlendorf. Quelle: Uwe Steinert
Kleinmachnow

Die Idee des Aktionsbündnisses „Ressourcen nutzen, Natur schützen“, das Gütergleis neben der S-Bahnlinie 1 für eine Regionalbahn aus Potsdam nach Steglitz als Alternative zur Stammbahn einzurichten, trifft auf Kritik von Michael Karnetzki, Steglitz-Zehlendorfs Bezirksstadtrat für öffentlichen Nahverkehr.

Planfeststellungsverfahren wäre nötig

Nur wenn man vernachlässige, dass die Strecke nicht elektrifiziert sei und davon ausgehe, dass keine Lärmschutzmaßnahmen ergriffen würden, stimme es, dass diese Variante einfacher, schneller und kostengünstiger zu realisieren wäre, sagt er. Andernfalls wäre ein Planfeststellungsverfahren notwendig, „und der vermeintliche Vorteil würde sich schnell in Luft auflösen“.

Gegen mehr Pendlerverkehr nach Wannsee

Auch bevorzuge er eine Anbindung der Pendler aus der TKS-Region an die Bahnhöfe Düppel und Europarc Dreilinden anstelle des Bahnhofs Wannsee, wo bereits jetzt der Pendlerverkehr als Problem wahrgenommen werde.

Aktionsbündnis: Hybrid-Züge einsetzen

Das Aktionsbündnis reagierte: Es sei bereits Stand der Technik, Regionalbahnen mit Batterien auszustatten, sodass diese Hybridzüge auf bis zu 100 Kilometer einen leisen und sauberen Schienenverkehr ermöglichen würden. Für eine Reduzierung des Kfz-Pendlerverkehrs empfiehlt es eine dichtere Bustaktung zu den Bahnhöfen in Teltow und Berlin.

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