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Kleinmachnow Valentinstags-Party im neuen Schoko-Laden
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09:00 04.02.2020
Pächterin Marina Pereira Monteiro (links) und Carolin Huder von den Neuen Kammerspielen bereiten den neue Kleinmachnower Schokoladen „Doçura“ vor. Quelle: Konstanze Kobel-Höller
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Kleinmachnow

Schräg gegenüber von den Neuen Kammerspielen befindet sich jetzt quasi eine Dependance des beliebten Kleinmachnower Veranstaltungsortes: „Ja, wir haben das Gebäude gemietet. Früher war dort der Raumausstatter Rolf Hegenbart drinnen“, bestätigt Carolin Huder, eine der beiden Geschäftsführerinnen der Kammerspiele. Doch hier wird keine Bühne errichtet, es werden keine Konzerte, Kinofilme oder Theateraufführungen stattfinden, sondern die Räume werden an Kursveranstalter und Gewerbetreibende vermietet. „Wir haben uns zu der Erweiterung entschieden, weil die Nachfrage nach Räumen so groß ist.“

Den Anfang macht Doçura, ein Schokoladen-Laden, der bis Ende des Vorjahres auf dem Mexikoplatz in Berlin seine Heimat hatte. Als die Miete erhöht wurde, machte sich Marina Pereira Monteiro mit ihrem Partner Jascha Kappelmeyer auf die Suche nach neuen Geschäftsräumen. Hier in Kleinmachnow hat sie auch viel mehr Platz als früher, ist sie begeistert. Wie in ihrem alten Laden wird es auch in der Karl-Marx-Straße 21 Gourmetschokoladen für die ganze Familie geben – Caffarel aus Italien, Zotter aus Österreich, französische Trüffel, Schokolade von Michel Cluizel aus Frankreich oder von Tonys aus den Niederlanden.

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„Insgesamt ist das eher das gehobene Level“, so Pereira Monteiro, die ihre Waren von 30 bis 40 verschiedenen Lieferanten bezieht. Dabei achtet sie jedoch aufgrund der Nachhaltigkeit darauf, dass sie keine Schokoladen mit extrem langen Transportwegen im Sortiment hat. Die Zielgruppe seien „alle von neun bis 99 Jahren, die auf Qualität achten“. Die Lieblingsschokolade der Inhaberin ist übrigens eine 51-prozentige Milchschokolade von Michel Cluizel aus brasilianischer Schokolade, verrät sie. Carolin Huder ist dagegen von der salzigen Fraktion. „Ich werde eher in der Lakritz-Abteilung zu finden sein.“

Pächterin Marina Pereira Monteiro (links) und Carolin Huder von den Neuen Kammerspielen vor dem künftigen Schokoladen Doçura in der Kleinmachnower Karl-Marx-Straße. Quelle: Konstanze Kobel-Höller

Am 14. Februar – pünktlich zum Valentinstag – soll das Doçura nun seine Pforten öffnen – mit einer Party. Parallel dazu spielen die Kammerspiele um 18 Uhr den Film „Schokolade zum Frühstück“ und um 20 Uhr „Chocolat“. Ab 22 Uhr übersiedelt die Party vom Doçura über die Straße ins Haupthaus, um die Nachbarn zu schonen.

Danach möchte Pereira Monteiro auf jeden Fall montags bis freitags von zehn bis 18 Uhr und samstags bis 14 Uhr offen haben. „Ich möchte mich aber auch auf die Kunden einstellen“, sagt sie. So kann sie sich vorstellen, ihre Öffnungszeiten an das Kino anzupassen. Später soll es auch Schokoladenverkostungen geben. „Wir haben eine Menge Ideen.“ Unter anderem auch die, später mal eine eigene Kammerspiel-Schokolade zu machen und anzubieten.

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Die anderen Räume des Hauses, die an die Musicalmanufaktur sowie tage- und stundenweise an andere Interessenten vermietet werden, brauchen noch reichlich Arbeit. Hier freuen sich die Kammerspiele übrigens über Helfer: Wände verputzen, Malern, Boden verlegen oder auch die Sanierung eines alten Terrazzobodens, der verklebt ist, sind noch zu machen. Je nach Aufwand gibt es auch Schokolade, Kinogutscheine, ein Essen im Schröders oder ein anderes Dankeschön. Am Valentinstag können aber auch diese Räume schon mal betanzt und besichtigt werden.

Lesen Sie hier mehr über die Kammerspiele:

>>> Das zeigen Kleinmachnows Kammerspiele dieses Jahr zur Berlinale

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Von Konstanze Kobel-Höller

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