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Kleinmachnow Vier Künstler arbeiten öffentlich bei der neunten Kunstwoche in Kleinmachnow
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09:09 09.08.2019
Rainer Ehrt leitet den Kleinmachnower Kunstverein „Die Brücke“ und organisiert die alljährlichen Kunstwochen in der Gemeinde. Quelle: Gesine Michalsky
Kleinmachnow

Hof und Haus am Zehlendorfer Damm 200 verwandeln sich für eine Woche in ein offenes Atelier von vier ganz unterschiedlichen Künstlern. Die neunte Kunstwoche lädt ein, ab dem 11. August dabei zu sein, wenn Ernst Baumeister, Barbara Illmer, Kirsten Rabe und Daniela Schönemann, öffentlich an ihren Kunstwerken basteln, sägen, feilen oder kleben. Gespräche mit den Künstlern sind erwünscht – und zwar vom 12. bis 17. August jeweils von 11 bis 18 Uhr.

Kunstwoche im Kleinmachnower Landarbeiterhaus

Bis zum 8. September präsentiert der Kunstverein „Die Brücke“ zu dem im Anschluss an die Kunstwoche die Arbeiten, die in dieser Woche im und am Kleinmachnower Landarbeiterhaus entstehen werden – ergänzt wird dies durch mitgebrachte Werke.

Das Landarbeiterhaus, auch Z200 genannt, gehört der Gemeinde. Gemeinsam mit dem Kultraum teilt sich der Kunstverein das kleine Kulturhaus. Mittlerweile ist hier ein anerkanntes Zentrum für Kunst in der Region entstanden. „Wir wollen großartigen Künstlern Starthilfe geben und unterschiedliche Haltungen zusammenbringen und integrieren“, sagt der Kleinmachnower Künstler Rainer Ehrt, der ehrenamtlich den Kunstverein leitet. Eine Jury wählt jedes Jahr die Besten aus, die dann zur Kunstwoche eingeladen werden.

Schwebende Plastiken und ironische Figuren

In diesem Jahr liegt der Fokus auf Plastiken. Holz als Material bearbeitet der gestandene Bildhauer Ernst Baumeister und die junge Holzbildhauerin Daniela Schönemann. Während Baumeister ein intensiver Darsteller von kleinsten Details ist, liebt Schönemann die ironischen Figuren.

Kirsten Rabe arbeitet mit Papier. Ihr kann man dabei zu sehen, wie sie mit Objekten einen Raum gestaltet. Barbara Illmer wird schwebende und farbstarke Plastiken herstellen.

Begleitet werden die Künstler von Schülern, die ausgestattet mit Kamera und Mikrofon eine „digitale Führung“ erstellen werden. Das Medienprojekt wird am 7. September zum zehnjährigen Bestehen des Kunstvereins „Die Brücke“ zu sehen sein, kündigt Rainer Ehrt an.

Kunstverein setzt auf Schülerprojekte

Insbesondere junge Menschen für Kunst aber auch für das „alte“ Kleinmachnow zu sensibilisieren, das habe sich der Kunstverein als Ziel gesetzt, klärt der Vereinsvorsitzende auf. Man blicke deswegen bereits mit dem Film auf die kommende 100-Jahr-Feier im Ort. „Die Schüler werden auch über die Geschichte des Hauses recherchieren, schließlich eröffnete in dem heutigen Kulturhaus 1920 die erste Gemeindeverwaltung“, erinnert Ehrt. Vier Schulgruppen werden die Kunstwoche besuchen. Zuzusehen und zu staunen, was Handwerk alles vermag, mache den Schülern immer mehr Spaß. „Das merkt man an den Fragen, die sie stellen, die werden immer interessanter“, berichtet Rainer Ehrt von seinen Erfahrungen während der Kunstwoche.

Das I-Tüpfelchen der Kunstwoche: In Zusammenarbeit mit Kultraum hat sich ein anspruchsvolles Bühnenprogramm zur Begrüßung und ein Künstlerfest zum Abschluss etabliert. „Das Konzept hat sich bewährt, Kunst sinnlich erfahrbar zu machen und ein kleines Gesamtkunstwerk mit dem Bühnenprogramm zu zeigen“, sagt der engagierte Künstler und Organisator Rainer Ehrt.

Von Gesine Michalsky

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