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Kleinmachnow Zu viel Schlamm: Düppelteich-Sanierung wird viel teurer
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19:17 23.10.2019
Die Gemeinde Kleinmachnow will in den nächsten beiden Jahren den Düppelteich im  Ort renaturieren lassen. Quelle: Heinz Helwig
Kleinmachnow

Da die Sanierung des Düppelteiches in Kleinmachnow teurer als geplant wird, soll nun auf die ursprünglich vorgesehenen Mehrgenerationen-Fitnessgeräte in der Grünanlage verzichtet werden. Darüber wird die Kleinmachnower Gemeindevertretung nächste Woche entscheiden – die Fachausschüsse haben diese Maßnahme bereits empfohlen.

Kostensteigerung auf 230 Prozent

Insgesamt 655.000 Euro wurden für die Renaturierung des Teichs, die Sedimentationsanlage und die Neugestaltung der Außenanlage von der Kommune bereitgestellt. Der erste Teilabschnitt wurde vor einem Jahr um 165.000 Euro vergeben, doch während der Arbeiten sei klar geworden, dass nicht nur die tatsächliche zu entsorgende Menge an Schlamm deutlich größer als gedacht war. Außerdem sei auch die Qualität schlechter als bei einer früher genommenen Probe gewesen, heißt es in dem Antrag. Daraus resultierte eine Rechnung in Höhe von 379.000 Euro und damit eine Kostensteigerung auf 230 Prozent. Auch bei den Arbeiten für die Sedimentationsanlage sei es aufgrund verschiedener zusätzlicher Leistungen, unter anderem für den Amphibienschutz, zu einer leichten Kostenerhöhung gekommen.

Sichtachsen und eine bienenfreundliche Wiese

Für die Anlage des Parks war geplant, eine bienenfreundliche Wiese anzulegen, Bänke und Abfallbehälter zu erneuern und zu ergänzen, Wege in wassergebundener Bauart herzustellen, Sichtachsen wiederherzustellen und gezielt Gehölze zu roden sowie dafür neue zu pflanzen und Mehrgenerationen-Fitnessgeräte aufzustellen. Die Kosten dafür waren mit insgesamt rund 186.000 Euro veranschlagt – durch die Kostensteigerungen bleiben dafür jedoch nur mehr rund 34.000 Euro übrig.

Die Verwaltung schlägt nun der Gemeindevertretung drei Varianten vor: entweder die geplante Version oder die Umsetzung ohne Fitnessgeräte oder eine dritte Lösung, bei der nur der Wegebau durchgeführt wird und ein Teil der Ausstattungsgegenstände aufgestellt wird. Die Ausschüsse haben sich bisher für die zweite Version entschieden, die auch von der Verwaltung empfohlen wird. Diese würde rund 170.000 Euro kosten, es wären als 136.000 Euro zusätzlich bereitzustellen.

Von Konstanze Kobel-Höller

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