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Potsdam-Mittelmark Kleinmachnower Blasorchester feiert Geburtstag
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17:31 24.02.2019
Saxofone sind bei den Humperdinx gut vertreten. Quelle: Gesine Michalsky
Kleinmachnow

Eine Jugendliebe war die Blasmusik in Kleinmachnow einst. Vor 29 Jahren wurde mit dem Jugendblasorchester das inzwischen größten Ensemble der Kreismusikschule gergründet. Wer dort hinausgewachsen ist, findet mittlerweile bei den „Humperdinx“ auch ein Blasorchester „für danach“, also für erwachsene Musikfreunde. Im Mai feiert das Ensemble der Bläser unter der Leitung von Ulrike Dinslage bereits seinen fünften Geburtstag.

Keine strenge Hierarchie

30 Frauen und Männer im Alter von 20 bis 65 Jahren – Nachwuchsmusiker genauso wie Spätberufene – lassen sich von Leiterin und Musikschullehrerin Ulrike Dinslage den Takt vorgeben. Dass es dabei entspannt zugeht, ist allen wichtig. „Klar, ich möchte möglichst durchdirigieren, aber es gibt keine strenge Hierarchie und Fehler machen wir alle“, sagt Ulrike Dinslage. Keiner soll Angst haben, ergänzt sie, denn viele haben erst im Erwachsenenalter angefangen, ein Instrument zu lernen. „Über uns selber lachen, wenn wir Fehler machen – das können wir auf jeden Fall“, beschreibt sie das Miteinander in ihrem Orchester. Und so wird jeder Takt eingeübt, bis es passt.

Besonders Horn, Posaune, Tenorhorn, Tuba und Schlagzeug, aber auch andere Blasinstrumente sind bei den Humperdinx willkommen. Interessenten sollten Orchesternoten beherrschen.

Geprobt wird freitags von 18.30 bis 20.00 Uhr in der Kleinmachnower Musikschule, Am Weinberg 18, Raum 010. Anmeldungen werden im Sekretariat entgegengenommen. Für die Teilnahme an ihren Ensembles erhebt die Musikschule einen Beitrag von 7,50 Euro pro Monat.

Die ersten Erfolge des jüngsten Kleinmachnower Blasorchesters mit den ältesten Mitgliedern sind also verdient. Sie nahmen erfolgreich am Wettbewerb der Uckermärkischen Blasmusiktage im vergangenen Jahr. Beim Sommerfest in Stahnsdorf konnte die bunte Bläsergruppe ebenfalls überzeugen. Deswegen wird jetzt Verstärkung gesucht. „In einem Orchester mit Berufstätigen ist es sehr schwierig, Auftrittstermine zu finden – also braucht man mehr Musiker“, sagt deren Leiterin.

„Wir blasen die Woche ab“

„Wir blasen die Woche ab“, scherzen die Humperdinx, wenn man sie auf ihre Proben an Freitagabenden anspricht. Und warum? Es macht ihnen einfach Spaß. „Das ist ein wunderbarer Ausklang für die Woche und Einstieg ins Wochenende“, erklärt Claudia Spiecker ihre Freude auf den Abend. Die Klarinettistin hat durch ihre Kinder, die im Jugendblasorchester spielen, den Weg zum Unterricht gefunden.

Fast alle Mitglieder sind von Anfang an dabei und berichten gerne von ihrem Einstieg. So auch Gertrud Broser aus Zehlendorf. „Ich habe mit über 50 Jahren angefangen, Klarinette zu lernen“, erzählt sie lachend. Auch Rainer Hanke hat mit dem Posaunenunterricht erst angefangen, als die Kinder aus dem Haus waren. Thomas Werner lernte dagegen schon als Kind die Tuba zu spielen.

Ulrike Dinslage bringt nicht nur Orchestererfahrung vom Jugendblasorchester mit, wo sie dem Leiter Martin Aust zur Seite steht. Sie ist studierte Fagottistin. Mehr als 30 Schüler unterrichtet sie an den Musikschulen in Kleinmachnow und Steglitz-Zehlendorf. Von dort bringt sie ebenfalls Schüler mit. Und sogar aus den Studienzeiten der Stahnsdorferin ist ihr ein Berufsmusiker gefolgt: Andreas Neri spielt Bassposaune und freut sich darüber, dass er bei den Humperdinx die Melodiestimme mit dem Bariton-Horn besetzen kann. Das Zusammenspiel der Bläser rundet Paul am Schlagzeug ab. Der Kleinmachnower Maschinenbau-Student fährt freitags aus Stralsund mit der Bahn direkt zu den Humperdinx.

Von Gesine Michalsky

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