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Kloster Lehnin 20 Jahre Gestaltung Lehniner Ortskern
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15:58 24.11.2019
Der Markgrafenplatz ist heute Fußgängerzone und gehört zur neu gestalteten Ortsmitte Lehnins. Quelle: Rüdiger Böhme
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Lehnin

Lehnin feiert am Mittwochnachmittag den Abschluss der städtebaulichen Gestaltung der Ortsmitte. Begonnen hatte diese vor 20 Jahren. Seitdem flossen nach Angaben von Kloster Lehnins Bürgermeister Uwe Brückner (parteilos) 4,1 Millionen Euro in das 10,3 Hektar große Areal mit seinen 90 Häusern im historischen Ortskern. Das Geld stammt je zu einem Drittel vom Bund, dem Land Brandenburg und der Kommune.

Neu gestaltet wurden unter anderem der Busbahnhof, der Markgrafenplatz als Fußgängerzone und die Tourist-Information.

„Die Sanierungserfolge konnten nur mit großem Engagement der Verwaltung, des Sanierungsträgers, der Kommunalpolitik und privater Bauherren gelingen“, so Bürgermeister Brückner, der verspricht, „der neuen Ortsmitte weiterhin große Aufmerksamkeit zu schenken“.

Die dürfte auch weiterhin notwendig sein. Der Busbahnhof gilt heute vielen Kritikern als zu klein als Knotenpunkt von mehreren Plus-Bus-Linien. Zudem wächst die Schülerschaft des Schulcampus’ Lehnin, an dem es in einigen Jahren erstmals wieder Abiturienten geben wird, was eine steigende Zahl an Klassenstufen und an Schülern bedeutet. Bis 2022 wird in der Goethestraße, an der Busbahnhof und Schulcampus liegen, zudem das neue Kirchenkreiszentrum des Evangelischen Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg entstehen, was weiteren Verkehr mit sich bringen wird.

Tatsächlich sind Rathaus und Ortsbeirat bereits in die Debatte um Lösungswege dafür getreten. Laut Lehnins Ortsvorsteher Frank Niewar (SPD) wird eine Einbahnstraßenregelung in der Goethestraße unumgänglich sein. Debattiert wird das auch am Mittwochabend in der nächsten Ortsbeiratssitzung.

Von Marion von Imhoff

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