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Kloster Lehnin Flatterulme für den Rosenpark in Lehnin
Lokales Potsdam-Mittelmark Kloster Lehnin Flatterulme für den Rosenpark in Lehnin
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14:31 26.04.2019
Ein Gießrand und reichlich Wasser für das gute Gedeihen der neuen Flatterulme standen am Tag des Baumes im Mittelpunkt. Quelle: Christine Lummert
Lehnin

 Die Neu-Lehninerin bekam an ihrem Ehrentag literweise Wasser serviert, die Gäste begossen das freudige Ereignis mit einem Gläschen Sekt. Am Rosenpark in Kaltenhausen haben die Vereinsmitglieder der Baumfreunde Kloster Lehnin eine Flatterulme gepflanzt und etwa 40 Einwohner aus der Gemeinde begleiteten diese Premiere.

„Ich habe mir den Tag des Baumes als Datum für unsere Pflanzung gewünscht und andere Vereinsmitglieder hatten die Idee, den Baum des Jahres 2019 passend zu diesem Termin in die Erde zu setzen“, beschrieb Baumfreundin Jutta Dachsel-Schüler die Ideen hinter der Aktion.

Lehnins Ortsvorsteher Frank Niewar (l.) und gratuliert Baumfreundin Jutta Dachsel-Schüler zur gelungenen Aktion am "Tag des Baumes". Quelle: Christine Lummert

Gerne sollen noch weitere folgen. „Unterstützer unseres Vereins haben einige Linden- und Eichensetzlinge in ihrem Garten und suchen noch geeignete Standorte, um die kleinen Bäume zu verpflanzen“, sagte Dachsel-Schüler. Wer zum Beispiel einen Platz in seinen Garten hat, kann sich bei den Baumfreunden melden.

„Einen Ort auf öffentlichen Flächen der Gemeinde Kloster Lehnin zu finden, war gar nicht so einfach“, erläuterte der Vereinsvorsitzende Tilo Schade die Suche nach einem passenden Platz für die Flatterulme. Letztendlich habe man sich auf den Rosenpark geeinigt.

Der Vereinsvorsitzende der Lehniner Baumfreunde Tilo Schade goss symbolisch die ersten Liter Wasser an die Flatterulme. Quelle: Christine Lummert

„Der Bauhof der Gemeinde hat uns mit dem Graben des Pflanzloches geholfen, neue Erde eingebracht und kräftig angegossen“, sagte Schade, der sich auch beim Lehniner Ortsbeirat für die Unterstützung bedankte. Aus dessen Budget gab es zudem noch eine kleine Unterstützung für die Spendenkasse des rührigen Vereins, der sich erst vor etwa einem Jahr gegründet hat.

Der Anlass war damals die Fällung der Linden in der Belziger Straße in Lehnin und weiterer alter Bäume, die das Ortsbild prägten. Auch gegen geplante Windräder in der Region machen sich die Naturschützer stark und initiieren verschiedene Aktionen, um auf die Bedeutung der Grüns in der Gemeinde aufmerksam zu machen. Mit Kindern aus der Lehniner Grundschule wurde zum Beispiel ein Waldstück aufgeräumt und Vereinsmitglieder holten Abfall aus dem Mühlenteich.

Etwa 40 Kloster Lehniner freuten sich am Tag des Baumes über die neue Flatterulme am Rosenpark in Kaltenhausen. Quelle: Christine Lummert

Das Pflanzen der Flatterulme am Rosenpark soll zudem nur der Anfang für weitere Bäume sein, mit denen die Naturschützer gerne mehr Laubbäume nach Lehnin zurückholen möchten. „Wir haben verschiedene Ideen, zum Beispiel das Anlegen einer Baumallee, in der für jedes neu geborene Kind im Ort ein Baum gepflanzt wird“, gab Tilo Schade ein Beispiel. Es sei nur schwer, dafür öffentliche Flächen zur Verwendung zu bekommen.

Mit der Flatterulme am Rosenpark ist erst einmal ein kleiner Anfang gemacht. Fünf Meter hoch ist neu gepflanzte Baum bereits. „Wir haben ihn aus einer Baumschule im Havelland abgeholt und spontan viele Unterstützer für diese Aktion gewonnen“, sagte Schade.

Es brauchte technisches Gerät, denn mit dem Wurzelballen brachte die Flatterulme etwa 100 Kilogramm auf die Waage. „Beim Einpflanzen haben die Nachbarn gefragt, was wir da machen und sich dann bereit erklärt, den Baum regelmäßig zu wässern“, freute sich Schade. Wenn wieder ein so trockener Sommer wie im vergangenen Jahr droht, kann die Neu-Lehninerin jeden Tropfen gebrauchen.

Von Christine Lummert

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