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Kloster Lehnin Es weihnachtet schon auf dem Lehniner Amtshof
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16:24 02.12.2019
Der Posaunenchor der Evangelischen Christopherus-Gemeinde Groß Kreutz spielt auf dem Adventsmarkt auf dem Alten Amtshof in Lehnin. Quelle: Petra Müller
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Lehnin

Der Adventsmarkt im Alten Amtshof des Lehniner Klosters ist längst kein Geheimtipp mehr. Auf dem Parkplatz sammelten sich neben Autos aus Potsdam-Mittelmark und Brandenburg zahlreiche Berliner und Potsdamer Fahrzeuge.

Der Lehniner Tourismusverein hatte gemeinsam mit vielen Mitstreitern am Sonntagnachmittag zum 26. Mal auf dem historischen Gelände zwischen Elisabethhaus und Amtshaus einen kleinen aber besonders feinen Markt auf die Beine gestellt. Für jeden Geschmack gab es nicht nur kulinarische Köstlichkeiten, sondern viel Kultur und die Möglichkeit kleine Geschenke zu erwerben oder selbst zu basteln.

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Noah-Joel und Damian-Jerome aus Netzen lassen sich mit dem Weihnachtsmann und dem Engel fotografieren. Quelle: Petra Müller

Zur Eröffnung fuhr der Weihnachtsmann mit dem Weihnachtsengel in der Kutsche vor und machte mit Glockenklang auf seine Anwesenheit aufmerksam. Unter den Kostüme steckten Ronald Andersen und Cassandra Tonn. Andersen erzählte, dass er bereits seit dem ersten Adventsmarkt vor 25 Jahren den Weihnachtsmann gibt und als Mitglied des Tourismusvereins bereits zum Inventar gehört. Cassandra ist seit 4 Jahren als Engel dabei.

Fotos mit dem Weihnachtsmann

Nachdem beide ihre Runde auf dem Markt beendet hatten, gab es für die Kinder die Möglichkeit ein Gedicht oder Lied gegen ein kleines Geschenk einzutauschen. Die Kleinen freuten sich dabei auch über eine Mandarine oder eine Tüte Gummibärchen sehr. Eltern und Großeltern nutzten zahlreich die Möglichkeit zu einem kostenlosen Schnappschuss von ihrem Nachwuchs mit dem Bärtigen und seiner feinen Begleitung.

Adventsmarkt auf den Alten Amtshof in Lehnin Quelle: Petra Müller

Der Posaunenchor der Evangelischen Christopherus-Kirchengemeinde Groß Kreutz unter Leitung von Mario Schütt stimmte die Besucher mit adventlicher Musik festlich auf die Vorweihnachtszeit ein. Das war schon ein Vorgeschmack auf das traditionelle Adventskonzert in der Klosterkirche am frühen Abend, bei dem zwei Bach-Kantaten aus dem Weihnachtsoratorium zu Gehör gebracht wurden.

Für die kleinen Besucher lasen Gabriele Kemnitz und Andre Woltersdorf vom Gästewesen des Elisabethhauses im „Märchenkeller“ Geschichten von Tannenbaum und Co. Die Zuhörer stiegen dazu gern die steile Treppe in den Keller hinunter, was das Leseerlebnis im Gewölbe besonders spannend machte.

Viele Stände

An den zahlreichen Marktständen gab es alles, was traditionell zur Adventszeit gehört. Süße und herzhafte Naschereien luden zum Kosten ein. Regionale Anbieter, wie der Wildhandel „Am Weinberg“, das Klosterkaffee und Bäckerei Kirstein waren in der Mehrzahl.

Der Erlös aus dem Verkauf der Sterne kommt der Hospizarbeit zu Gute. Quelle: Petra Müller

Auch wer ein Geschenk suchte, konnte an den Buden fündig werden. Elfi Merten aus Potsdam kommt schon seit vielen Jahren mit ihren Handarbeitsarbeiten nach Lehnin. Merten bot Schals, Weihnachtsmützen und dekorierte Kerzen an. Sie und ihr Mann schätzen die tolle Atmosphäre auf dem historischen Gelände und sind mit dem Verkaufserlös sehr zufrieden.

Für den Hospizdienst

Michaela Neuendorf stand vor dem Angebot der ehrenamtlichen Helfer des Ambulanten Hospiz- und Palliativdienstes Lehnin und pries warme handgestrickte Socken und selbstgekochte Marmeladen an. Die Handarbeiten entstanden unter anderem in langen Nachtwachen, wenn es mal etwas ruhiger ist. Ebenso die filigranen Sterne, die Annette Zart im Saal des Elisabethhauses, der am diesem Nachmittag als Cafe diente, verkaufte. Die Einnahmen kommen vollständig dem Hospizdienst zu Gute. Blumendekorationen aus Lehnin und Damsdorf, sowie Mistelzweige aus Michelsdorf rundeten das regionale Angebot ab.

Von Petra Müller

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