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Potsdam-Mittelmark Kooperation angeboten im Flämingbad
Lokales Potsdam-Mittelmark Kooperation angeboten im Flämingbad
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16:29 03.12.2017
Joachim Theuerkauff betreibt mit dem Sportverein in Dietersdorf das  örtliche Flämingbad.
Joachim Theuerkauff betreibt mit dem Sportverein in Dietersdorf das örtliche Flämingbad. Quelle: Christin Iffert
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Dietersdorf

Beim weiteren Betrieb des Flämingbades Dietersdorf setzt der Sportverein auch auf eine Kooperation mit der Gruppe „Begegnungsstätte Treuenbrietzener Kulturverein“, die seit 2015 in der ehemaligen Gaststätte Aktivitäten für Senioren bietet. Das hat Joachim Theuerkauff, der Vorsitzende des Sportvereins, jetzt gegenüber der MAZ mitgeteilt. Der Sportverein soll das Bad samt Gebäuden jetzt langfristig von der Stadt Treuenbrietzen pachten dürfen.

Konzept sieht breite Nutzung vor

Theuerkauff wendet sich gegen Äußerungen des Kulturvereins mit 17 Mitgliedern. Dessen Chef, Manfred Lukas, hatte befürchtet, die von seinem Verein hergerichteten Räume der Gaststätte nicht mehr nutzen zu dürfen.

„In dem der Stadt vorliegenden Konzept für das Gesamtgelände wird ausdrücklich hervorgehoben, dass der Sportverein mit aller Kraft daran wirken wird, das Gelände und die ehemalige Gaststätte einer breiten Öffentlichkeit mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten als Sport-, Kultur- und Begegnungsstätte zugänglich zu machen“, erklärt indes Joachim Theuerkauff.

Verein bittet zum Tanz

So sei geplant, das Gebäude als Dorfgemeinschaftshaus, grünes Klassenzimmer für den naturwissenschaftlichen Unterricht von Schulen, als Stätte für private Feiern und für interessierte Vereine zu öffnen. „Selbstverständlich passen die Aktivitäten des Kulturvereins ganz hervorragend in dieses Konzept und selbstverständlich besteht seitens des Sportvereins großes Interesse, eine tragfähige Einigung zu erreichen“, betont Theuerkauff. Er räumt „einige Missverständnisse“ ein, die eine „Kommunikation beider Vereine bisher zuweilen etwas schwierig gestaltet hatten“. Dieser Umstand werde – bei positivem Bescheid durch die am 11. Dezember entscheidende Stadtverordnetenversammlung – „dann sicher auch der Vergangenheit angehören, ein flottes Tänzchen aber nicht“, teilt Joachim Theuerkauff mit.

Von Thomas Wachs