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Potsdam-Mittelmark Kreisgrenze wird weiter vom Ende der Allee markiert
Lokales Potsdam-Mittelmark Kreisgrenze wird weiter vom Ende der Allee markiert
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08:05 16.01.2015
Ein Schild und der Beginn der Allee markieren klar die Grenze von Teltow-Fläming nach Potsdam-Mittelmark. Quelle: U. Klemens
Marzahna

Susanne Höhne, sachkundige Einwohnerin, erkundigte sich nach Plänen, die Bepflanzung auf Teltow-Fläming-Seite fortzusetzen. Das wird aber wohl in nächster Zukunft nicht geschehen, hieß es.

Der in diesem Fall zuständige Landesbetrieb Straßenwesen hat den Lückenschluss offenbar nicht vorgesehen. Frank-Dieter Manteufel erklärt: Für ihn und seine Kollegen zählt nämlich nicht allein der schöne Anblick einer Allee. Zuerst müsse die Verkehrssicherheit gegeben – also genügend Platz vorhanden – sein. Das gleiche gelte für den Abstand vom bewirtschafteten Acker zum Baum. Außerdem sei zunächst herauszufinden, ob an der künftigen Pflanzstelle noch Kabel liegen.

Nicht minder von Bedeutung seien die Grundstücksverhältnisse. Möglicherweise muss Eigentum erworben werden. Und das ruft nicht immer die Begeisterung der Landwirte hervor, wie Bürgermeister Wilfried Rauhut (parteilos) den Bauausschussmitgliedern erklärte. Gerade wenn – wie zwischen Schönefeld und Marzahna – die Bodenqualität gut ist, werde für die Bewirtschaftung jeder Quadratmeter gebraucht.

Das alles ist Grund dafür, dass es beim Regionalbereich Süd des Landesstraßenbetriebes keine Prioritätenliste für Baumpflanzungen gibt, sondern lediglich eine Aufstellung potenzieller Standorte, wie Frank-Dieter Manteufel erläutert. Allerdings, so erklärt er auch, ist der Landesbetrieb zum Erhalt des Alleenbestandes verpflichtet. Deshalb ist es üblich, dort Ersatz zu pflanzen.

Zurzeit sind in der südlichen Region des Teltow-Fläming-Kreises zwei Pflanzaktionen vorgesehen: An der Landesstraße 713 zwischen Meinsdorf und Schönewalde sowie an der B102 zwischen Dahme und Kemlitz. Für Vorschläge bleibt die Behörde offen. „Für jeden Wunsch und jedes Angebot sind wir dankbar“, so Frank-Dieter Manteufel. Die Bauverwaltung im Landratsamt Luckenwalde entscheidet jeweils im Einzelfall und angesichts der aktuellen Situation vor Ort über Ersatzpflanzungen. Handelt es sich um ein größeres Projekt, wird gar ein eigener Ersatz- und Ausgleichsplan erstellt.

Von Martina Burghardt

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