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Michendorf Höfefest mit Pferden und „Rubinas 400 Kindern“
Lokales Potsdam-Mittelmark Michendorf Höfefest mit Pferden und „Rubinas 400 Kindern“
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18:54 08.08.2018
Bewegung und Spaß wie 2017 beim Trommeln mit Drums Alive dürfen beim Fest nicht fehlen. Veranstalter sind Ortsbeirat und Kulturbund. Quelle: Lutz Gagsch
Langerwisch

In Langerwisch laufen die Vorbereitungen für das 11. Höfefest. Die Organisatoren rufen im Vorfeld Kita- und Schulkinder, Künstler, Anwohner und Gäste auf, sich etwas Kreatives zum Festmotto einfallen zu lassen. Dieses Jahr steht beim Fest, das am 1. September ab 14 Uhr stattfindet, das Thema „Pferde“ im Mittelpunkt. In Langerwisch ist es Tradition, den Höfefesten ein Motto zu geben. In der Vergangenheit spielten etwa Vogelscheuchen eine Hauptrolle oder Außerirdische, die 2014 der Feier eine futuristische Note gaben. Andrea Alms vom Organisationsteam hofft auf gute Ideen zum Motto Pferde etwa bei der Gestaltung von Kostümen, Bildern oder Skulpturen. Künstler Horst Halling hat sich bereits an die Arbeit gemacht, um etwas zu erschaffen.

Märchenfee Marliesa wird den kleinen Otto mit nach Langerwisch bringen. Otto ist ein Pferd aus italienischem Sofastoff. Eine Pferdewirtin ist mit echten Pferden dabei. Sie bietet für Kinder Ponyreiten an. Ob eine andere Pferdewirtin mit einem Therapiepferd zu Gast sein wird, steht noch nicht fest.

Fest steht bereits, dass am 1. September in der Straße Neu-Langerwisch wieder historische Vierseithöfe ihre Tore öffnen. Beim Fest präsentieren sich auch der Langerwischer Bürgerverein und der Verein Langerwischer Obstgarten, der die alte Obstbautradition wiederaufleben lässt. Bei den Obstbau-Freunden kommt die Saftpresse zum Einsatz und der Gast kann mit dem Trecker fahren oder sich für eine Patenschaft für Obstbäume auf einer vom Verein angelegten Streuobstwiese registrieren lassen. Mit von der Partie ist auch der Verein „Rubinas 400 Kinder“, der im Nachbarort Bergholz-Rehbrücke und in Pakistan seine Wurzeln hat. Der Verein unterstützt in Pakistan zwei christliche Schulen, die Rubina Ramzan gegründet hat. Der Rehbrückerin Ulrike Kochan, die vor Jahren für zehn Monate nach Pakistan ging, war Rubina im pakistanischen Lahore begegnet. Nach der Rückkehr in die Heimat gründete Kochan mit Mitstreitern den Verein, um Geld für Rubinas Schulen zu sammeln.

Rubina hatte Ende der 1990er Jahre damit begonnen, die verwaisten Kinder aus ihrer Verwandtschaft in ihrem Wohnzimmer zu unterrichten. Später kamen auch Straßenkinder dazu. 1999 waren es bereits 57 Schützlinge. Rubina beschloss, mit ihrer Familie eine Schule zu gründen: die Miracle School – die Wunderschule. Inzwischen sind es zwei Schulen. Der Verein „Rubinas 400 Kinder“ stellt sich zum Höfefest vor und bietet Kunstgewerbe und leckere Suppe an.

Das Festgeschehen konzentriert sich dieses Jahr auf die Ostseite der Straße Neu-Langerwisch. Die Festmeile erstreckt sich von der Kreuzung zur Huchelchaussee bis zum Hof des Bildhauers Bernd Anhoff. Andrea Alms bittet Besucher, nicht auf der Ostseite in Neu-Langerwisch zu parken und am besten mit Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. „Es wird nicht genügend Parkplätze im Priesterweg und auf der Westseite Neu-Langerwischs geben.“

Von Jens Steglich

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