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Michendorf Minister ehrt Langerwischs Wetterfrau
Lokales Potsdam-Mittelmark Michendorf Minister ehrt Langerwischs Wetterfrau
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19:31 04.11.2019
Regina Anhoff an der Niederschlagsstation in Langerwisch. Quelle: Christel Köster
Langerwisch

Langerwischs Wetterfrau Regina Anhoff ist von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mit der Wetterdienstplakette ausgezeichnet worden. Mit der Ehrung wird ihr 25-jähriges ehrenamtliches Engagement als Wetterbeobachterin geehrt. Regina Anhoff erfasst und notiert seit September 1994 im Auftrag des Deutschen Wetterdienstes (DWD) das Wetter an ihrem Wohnort in Langerwisch.

Zu ihrer Hauptaufgabe gehört die tägliche Messung der 24-stündigen Niederschlagsmenge. Ein Auftrag, der Akribie und Pünktlichkeit verlangt und etwas für Frühaufsteher ist. Die Langerwischerin geht jeden Tag 6.50 Uhr in der Winterzeit und 7.50 Uhr in der Sommerzeit zur Niederschlagsstation in ihrem Garten, um die Regen- oder Schneemenge der vergangenen 24 Stunden zu messen.

„Außerdem wurde von ihr bis Ende 2011 der Wetterverlauf in Langerwisch akribisch beobachtet und notiert. Das reichte vom Verlauf der Gewitter und Hagelschauer bis hin zu winterlichen Schneetreiben. Sie erfasste an 365 Tagen im Jahr auch das Auftreten von Nebel und Sturmstärken im Bereich ihrer Station. Sie hat damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wettervorhersage und Klimaüberwachung geleistet“, sagte Steffi Lange vom Wetterdienst, die im Auftrag des Verkehrsministers die Auszeichnung vornahm.

Der Deutsche Wetterdienst, der in die Zuständigkeit des Verkehrsministeriums fällt, betreibt in Deutschland ein flächendeckendes Beobachtungsnetz mit fast 2000 Messstellen. Daten liefern 180 hauptamtlich besetzte Wetterwarten und -stationen und etwa 1800 Messstellen, die von ehrenamtlichen Wetterbeobachtern wie Regina Anhoff betreut werden. Die höchste Regenmenge in den 25 Jahren ihrer Tätigkeit hat sie im Juni 2019 gemessen. Über die Region war ein schweres Gewitter gezogen, am Morgen danach registrierte sie 91,3 Liter je Quadratmeter.

Von Jens Steglich

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