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Michendorf Alte Gärtnerei: Ja an Bedingungen geknüpft
Lokales Potsdam-Mittelmark Michendorf Alte Gärtnerei: Ja an Bedingungen geknüpft
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17:41 14.08.2018
Der Plan sieht auch vor, das einstige Wohnhaus an der alten Gärtnerei zu sanieren. Quelle: Foto: Privat
Michendorf

Der Hauptausschuss hat sich am Montagabend dafür ausgesprochen, für das umkämpfte Bauprojekt an der alten Gärtnerei in Wilhelmshorst einen Bebauungsplan aufzustellen. Wie zuvor auch im Bauausschuss wurde das Ja an Bedingungen geknüpft. So ist zu prüfen und zu entscheiden, wie die Verkehrserschließung des neuen Wohngebiets erfolgen kann. Dabei sei insbesondere zu entscheiden, ob eine „grundhafte Sanierung“ oder ein Ausbau der Straße „An der Aue“ anschließend erforderlich wird und wann dieses Vorhaben realisiert werden könnte, heißt es in dem Beschluss-Text.

Die zusätzlichen Prüfungen gehen auf einen Änderungsantrag der Fraktion SPD/Linke zurück, dem sich auch CDU und FBL-UWG angeschlossen haben. Er sieht zudem den Auftrag vor, mit der Aufstellung des Bebauungsplanes darzustellen, ob und wie die Versorgung der neuen Familien mit Kita- und Grundschulplätzen im Ortsteil Wilhelmshorst abgesichert wird. Dabei ist vom Zuzug von jungen Familien mit jeweils zwei Kindern im Kita- und Grundschulbereich auszugehen. Zusätzlich zur Umweltprüfung soll auch eine bauökologische Begleitung erfolgen, die darauf abzielt, den vorhandenen Baumbestand – „auch aus Immissionsgründen“ – im größtmöglichen Umfang zu erhalten.

Wie berichtet, soll in dem Gebiet an der früheren Gärtnerei in Wilhelmshorst ein Mix aus Einfamilienhäusern und Wohnpavillons entstehen. Investor Philipp Krentz will zudem das alte Wohnhaus der Gärtner-Familie sanieren. Er hatte nach Gesprächen mit Anwohnern das ursprünglich geplante Baugebiet reduziert.

Eine Anwohner-Initiative hatte Unterschriften gesammelt und ihre Bedenken gegen das Projekt zum Ausdruck gebracht. Die endgültige Entscheidung, ob der fürs Vorhaben nötige B-Plan aufgestellt wird, trifft die Gemeindevertretung am 3. September. Baurecht, so heißt es in dem Beschluss-Text, ist frühestens 2021 zu schaffen.

Von Jens Steglich

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